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Krefeld (www.aktiencheck.de) - DEUTZ-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":
Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Motorenbauers DEUTZ AG (ISIN: DE0006305006, WKN: 630500, Ticker-Symbol: DEZ) unter die Lupe.
Zum Halbjahr 2024 habe der Motorenbauer DEUTZ kräftige Rückgänge verkraften müssen: Bei einem Umsatz von 875,5 Mio. Euro (HJ 2023: 1.001,2 Mio.) sei das Konzernergebnis um mehr als die Hälfte auf 25,6 Mio. Euro gefallen. Die bisherige Absatzprognose für 2024 von 160 bis 180 Tsd. Motoren sollte bislang noch am unteren Ende erreicht werden, der Umsatz unverändert zwischen 1,9 und 2,1 Mrd. Euro liegen. Mittlerweile rechne DEUTZ mit weniger als 150 Tsd. verkauften Motoren und einem Umsatz von nur noch 1,8 Mrd. Euro. Anleger hätten zuletzt dennoch wieder Interesse an dem Papier gezeigt.
Grund hierfür dürfte der Kapitalmarkttag gewesen sein, an dem das Unternehmen seine Wachstumsstrategie konkretisiert habe und eine Neuausrichtung des "grünen Portfolios" angekündigt habe. Denn Letzteres habe bei den Kölnern kräftig ins Kontor geschlagen: Bei einem Umsatzrückgang um über 40% auf kaum noch relevante 2,5 Mio. Euro sei ein Verlust beim EBIT vor Sondereffekten von -17,8 Mio. Euro (HJ 2023: -15,6 Mio. Euro) angefallen. Im Classic-Segment wiederum habe das Unternehmen bei Umsätzen von 873 Mio. Euro ein positives EBIT vor Sondereffekten von 67,7 Mio. Euro erzielt. Die Strategie, im Geschäft mit klassischen Verbrenner-Motoren die Marktkonsolidierung zu nutzen, das margenträchtige Service-Geschäft auszubauen und das grüne Portfolio neu auszurichten, dränge sich bei dieser Entwicklung geradezu auf.
Eine deutliche Margenerholung ab 2025 sei möglich. Ein neues Effizienzprogramm solle die Kosten bis 2026 um 50 Mio. Euro nachhaltig senken. Die bereits kurzfristig angestoßenen Maßnahmen sollten schon im Q4 2024 zu einem positiven Effekt von 10 bis 15 Mio. Euro führen. Man sei für das Jahr 2024 dennoch zurückhaltend und kalkuliere mit einer EBITDA-Marge von 9% (2023: 11,25%). Bei einem geschätzten Jahresüberschuss von 37,5 Mio. Euro ergebe sich folglich ein Gewinn je Aktie von 0,30 Euro. 2025 sollten dann die Effekte aus dem Kostensenkungsprogramm noch stärker durchschlagen und bei einer EBITDA-Marge von 10% unterm Strich den Gewinn je Aktie auf 0,48 Euro klettern lassen, was einem KGV von unter 9 entspräche.
Das von DEUTZ genannte Mittelfristziel beim Umsatz von 3,2 bis 3,4 Mrd. Euro bis 2028 entspreche einem Wachstum von rd. 83 bis 94% in vier Jahren. Ergebnisseitig würden überwiegend die Kosteneffekte zum Tragen kommen. Der Q3-Bericht (7.11.) könnte aber erst einmal die Stimmung trüben.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" warten noch ab. (Ausgabe 37 vom 12.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (14.10.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Motorenbauers DEUTZ AG (ISIN: DE0006305006, WKN: 630500, Ticker-Symbol: DEZ) unter die Lupe.
Zum Halbjahr 2024 habe der Motorenbauer DEUTZ kräftige Rückgänge verkraften müssen: Bei einem Umsatz von 875,5 Mio. Euro (HJ 2023: 1.001,2 Mio.) sei das Konzernergebnis um mehr als die Hälfte auf 25,6 Mio. Euro gefallen. Die bisherige Absatzprognose für 2024 von 160 bis 180 Tsd. Motoren sollte bislang noch am unteren Ende erreicht werden, der Umsatz unverändert zwischen 1,9 und 2,1 Mrd. Euro liegen. Mittlerweile rechne DEUTZ mit weniger als 150 Tsd. verkauften Motoren und einem Umsatz von nur noch 1,8 Mrd. Euro. Anleger hätten zuletzt dennoch wieder Interesse an dem Papier gezeigt.
Eine deutliche Margenerholung ab 2025 sei möglich. Ein neues Effizienzprogramm solle die Kosten bis 2026 um 50 Mio. Euro nachhaltig senken. Die bereits kurzfristig angestoßenen Maßnahmen sollten schon im Q4 2024 zu einem positiven Effekt von 10 bis 15 Mio. Euro führen. Man sei für das Jahr 2024 dennoch zurückhaltend und kalkuliere mit einer EBITDA-Marge von 9% (2023: 11,25%). Bei einem geschätzten Jahresüberschuss von 37,5 Mio. Euro ergebe sich folglich ein Gewinn je Aktie von 0,30 Euro. 2025 sollten dann die Effekte aus dem Kostensenkungsprogramm noch stärker durchschlagen und bei einer EBITDA-Marge von 10% unterm Strich den Gewinn je Aktie auf 0,48 Euro klettern lassen, was einem KGV von unter 9 entspräche.
Das von DEUTZ genannte Mittelfristziel beim Umsatz von 3,2 bis 3,4 Mrd. Euro bis 2028 entspreche einem Wachstum von rd. 83 bis 94% in vier Jahren. Ergebnisseitig würden überwiegend die Kosteneffekte zum Tragen kommen. Der Q3-Bericht (7.11.) könnte aber erst einmal die Stimmung trüben.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" warten noch ab. (Ausgabe 37 vom 12.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (14.10.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 10,08 € | 10,11 € | -0,03 € | -0,30% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006305006 | 630500 | 12,50 € | 6,48 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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10,20 € | +1,69% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 10,40 $ | +5,05% | 01.04.26 |
| Düsseldorf | 10,11 € | +1,35% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 10,13 € | +1,20% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 10,14 € | +1,20% | 16.04.26 |
| Hannover | 10,22 € | 0,00% | 16.04.26 |
| Xetra | 10,08 € | -0,30% | 16.04.26 |
| Hamburg | 10,16 € | -0,39% | 16.04.26 |
| München | 10,07 € | -1,08% | 16.04.26 |
= Realtime
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