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DAX dreht ins Plus: Bayer springt 7%, Ottobock-Ausblick enttäuscht, Südzucker streicht Dividende




18.02.26 09:28
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt schaffte nach einem durchwachsenen Morgen dank der Wall-Street-Vorgaben den Dreh ins positive Terrain, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".

Bayer habe 7,4% höher bei 49,32 Euro geschlossen. Erstmals seit September 2023 habe sich der Kurs wieder der 50-Euro-Marke genähert. Die Hoffnung, dass es in den Rechtsstreitigkeiten bald Fortschritte geben könnte, habe bereits zuletzt zu einer Erholungsrally der Bayer-Aktien beigetragen, die nun mit einem Jahresplus von 33% zum bisher unangefochtenen DAX-Spitzenreiter Siemens Energy aufgeschlossen habe.

• DAX +0,80%; MDAX +0,25%

Die Wall Street habe sich mit leichten Zuwächsen aus dem Handel verabschiedet. Nach einem schwachen Start hätten sich einige der zuletzt wiederholt gebeutelten Technologieaktien erholt und auch bei einigen Finanzaktien sei es bergauf gegangen.

• Dow Jones -0,15%; S&P 500 +0,10%; NASDAQ Comp. +0,14%

Neue Produkte und vorteilhaftere Erstattungsregeln etwa in den USA hätten dem weltgrößten Prothesenhersteller Ottobock 2025 einen Rekordgewinn beschert. Mit einem vorsichtigen Ausblick für das laufende Jahr habe der Vorstand allerdings seine Anleger verschreckt. Der Hersteller von Arm- und Beinprothesen sowie Stützsystemen prognostiziere für das laufende Jahr ein Umsatzplus von 5% bis 8% und einen Anstieg der bereinigten operativen Umsatzrendite (EBITDA-Marge) auf mehr als 26,5%. Das sei nur eine geringe Steigerung im Vergleich zu den 26,0% Marge im vergangenen Jahr. Die ehrgeizigeren Mittelfristziele seien allerdings bekräftigt worden. Demnach werde bis 2029 ein jährliches Umsatzwachstum von 7% bis 9% und eine EBITDA-Marge von 29% bis 30% angestrebt.

Der Zuckerkonzern Südzucker plane für das laufende Geschäftsjahr 2025/26, die Dividende zu streichen. Grund dafür seien neben einem schwierigen Marktumfeld erwartete Abschreibungen auf das Anlagevermögen zwischen 450 und 550 Mio. EUR. Angesichts dieser Ergebnisbelastung könne es aus Sicht des Vorstands keine Dividendenzahlung geben. Aufsichtsrat und Aktionäre müssten dem Vorschlag noch zustimmen. Für das Vorjahr habe der Konzern noch 0,20 EUR je Aktie ausgeschüttet. (18.02.2026/ac/a/m)








 
 
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