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DAX dreht am Mittag ins Plus




30.05.24 12:37
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt habe am Donnerstag seine Kursverluste aus dem frühen Handel abgeschüttelt, so Martin Weiß vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Ein immer noch deutliches Minus bei der schwer gewichteten Software-Aktie von SAP (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, NASDAQ OTC-Symbol: SAPGF) habe gleichwohl den DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) gehemmt, der gegen Mittag knapp ins Plus drehe.

Der deutsche Leitindex notiere gegen 12 Uhr an einem feiertagsbedingt ruhigen Handelstag bei 18.475 Zählern und damit minimal im Plus. In der Eröffnungsphase und unter dem Eindruck der Schwäche beim Softwareschwergewicht SAP sei der DAX zunächst unter die Marke bei 18.400 Zählern gerutscht.

An der Spitze im DAX gewinne die Aktie des Pharmakonzerns Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) 1,7% auf 27,54 Euro. Zwar habe Goldman Sachs das Papier des Leverkusener Konzerns lediglich mit "neutral" in die Berichterstattung aufgenommen. Das Kursziel der Analysten liege aber mit 31 Euro deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Bei Continental (ISIN: DE0005439004, WKN: 543900, Ticker-Symbol: CON, NASDAQ OTC-Symbol: CTTAF) (+1,6%) hätten Marktbeobachter von Schnäppchenjägern gesprochen, die bei der Aktie des Automobilzulieferers nach einer monatelangen Talfahrt jetzt zugreifen würden. Weder Bayer noch Continental würden sich derzeit auf der Empfehlungsliste des "Aktionärs" befinden.

Am DAX-Ende befinde sich SAP, die nach einem schwachen Geschäftsausblick des US-Konkurrenten Salesforce.com (ISIN: US79466L3024, WKN: A0B87V, Ticker-Symbol: FOO, NYSE-Symbol: CRM) am Vorabend unter Druck geraten sei. Allerdings habe sich die Aktie des Walldorfer Konzerns mittlerweile mit minus 1,95% von ihren Tagestiefs lösen können. In der Spitze habe das Minus mehr als 3,5% betragen.

Ebenfalls weit hinten rangiere Volkswagen (Vz.) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF). Das Minus von 5,7% auf 114 Euro erkläre sich aber mit der Ausschüttung der Dividende an die Anleger (9,06 Euro je Aktie). Um die Ausschüttung bereinigt, notiere Volkswagen leicht im Plus.

Die Aktie des Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck KGaA (ISIN: DE0006599905, WKN: 659990, Ticker-Symbol: MRK, NASDAQ OTC-Symbol: MKGAF) gebe um 1,5% nach. Händler hätten auf einen gesenkten Umsatzausblick des US-Wettbewerbers Agilent Technologies (ISIN: US00846U1016, WKN: 929138, Ticker-Symbol: AG8, NYSE-Symbol: A) als Belastung verwiesen.

(Mit Material von dpa-AFX) (30.05.2024/ac/a/m)








 
 
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