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DAX: Wochenverlust von -1,08%




22.04.24 09:25
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - In einem Umfeld hoher Zinsen und geopolitischer, kriegerischer Eskalation waren Aktien zuletzt nicht gefragt, so die Analysten der Nord LB.

Risk-Off. Der DAX verlasse das Parkett mit einem Wochenverlust von -1,08% (Tradingbandbreite: Hoch: 18.191,95; Tief: 17.626,90).

Beim Windkraftanlagenproduzent Nordex (ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655) stehe der Wind günstig. Mit einem Auftragseingang für insgesamt 338 Windturbinen (Gesamtleistung 2,1GW) verdoppele der Konzern in Q1/24 sein Ordervolumen aus Q1/23. Die größten Aufträge seien dabei aus Deutschland, Südafrika und Litauen gekommen. Im Jahr 2023 habe das Gesamtvolumen bei insgesamt 1.270 Windturbinen und einer akkumulierten Leistung von 7,4GW gelegen. In Niedersachsen sollten Anwohner, die in der Nähe von Windenergie- oder Solaranlagen (auf Freiflächen) wohnen würden, zukünftig sogar finanziell an der Energiewende partizipieren.

Profitieren würden hiervon aber nur neu geplante Projekte. Die entsprechenden Vorhabenträger (Projektierer resp. Unternehmer) würden über ein neues Gesetz verpflichtet, Anwohnern in einem Umkreis von 2,5km ein Angebot zu unterbreiten. Laut NDS-Energieministerium gebe es dabei unterschiedliche Möglichkeiten, wie z.B. Beteiligungen an Bürgerenergiegenossenschaften, Direktzahlungen oder niedrigere Strompreise.

Mittel- bis langfristig werde es immer weniger braune Eier in dt. Supermärkten geben. Der Grund liege in einer Umstellung der Züchter. Henner Schönecke (Vorsitzender des Bundesverbands der deutschen Eiererzeuger): "Weiße Hühner haben ein größeres genetisches Potenzial als braune. Sie leben und legen länger." Derzeit liege der Anteil brauner Eier in deutschen Supermärkten noch bei rund 30%. Noch vor zehn Jahren habe der Anteil bei über 50% gelegen.

Die im Rahmen der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) vor Jahren erlassene chinesische Importsperre für deutsches Rindfleisch solle aufgehoben werden. Bundesagrarminister Cem Özdemir habe eine entsprechende Vereinbarung mit seinem chinesischen Kollegen unterzeichnet. Weitere deutsch-chinesische Gespräche über eine mögliche Wiederaufnahme von Schweinefleischimporten aus deutschen Gebieten, welche nicht von der afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen seien, stünden im Raum. Seit 09/2020 sei der Schweinefleischexport nach China unterbrochen. Im Jahr 2020 seien insgesamt 319.448t Schweinefleisch ins Reich der Mitte exportiert worden.

Das US-Landwirtschaftsministerium sowie die US-Behörde für Internationale Entwicklung würden die Bereitstellung von USD 1 Mrd. an Grundnahrungsmitteln für Länder mit einer schlimmen Hungersnot planen. Ziel sei es, die weltweite Ernährungskrise abzumildern. (22.04.2024/ac/a/m)








 
 
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