Raspberry Pi ist dem Image des reinen Bildungs-Rechners endgültig entwachsen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 überholte der Verkauf von Halbleitern erstmals das angestammte Geschäft mit Einplatinencomputern. Dieser strategische Wandel spiegelt sich in einem massiven Gewinnsprung wider.
Das Unternehmen lieferte 8,4 Millionen Halbleiter-Einheiten aus. Parallel dazu gingen 7,8 Millionen klassische Rechenmodule über die Ladentheken. Während die Hardware-Verkäufe um neun Prozent zulegten, wuchs der Chip-Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent.
Industrielle Kunden treiben das Wachstum
Drei Viertel aller verkauften Module landen mittlerweile in industriellen Anwendungen oder eingebetteten Systemen. Nur noch 25 Prozent entfallen auf den Bildungssektor und private Bastler. Diese Verschiebung hin zu professionellen Anwendern in der Robotik und Heimautomatisierung stabilisiert die Ertragslage.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Raspberry Pi?
Der Umsatz stieg 2025 um ein Viertel auf 323,2 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA kletterte im gleichen Schritt auf 46,4 Millionen US-Dollar. Der Gewinn nach Steuern schoss indes um 85 Prozent auf 21,7 Millionen US-Dollar nach oben. Parallel zum Kerngeschäft baute die Firma ihr Software-Ökosystem aus; die Plattform "Raspberry Pi Connect" zählt inzwischen über eine halbe Million registrierte Geräte.
Kostenrisiko Arbeitsspeicher
Für das Jahr 2026 peilt die Geschäftsführung einen weiteren Umsatzanstieg auf 357,5 Millionen US-Dollar an. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt die Preisentwicklung bei Dynamic Random Access Memory (DRAM). Höhere Beschaffungskosten für diese Speicherbausteine könnten die Margen der Hardware-Boards belasten.
Das Management plant, diesen Druck durch ein aktives Bestandsmanagement und Preis-Flexibilität abzufedern. Die Entwicklung der nächsten Generation, des Raspberry Pi 6, ist bereits angelaufen. Im Fokus steht weiterhin der Gewinn pro verkaufter Einheit, um die Profitabilität trotz schwankender Lieferketten-Kosten stabil zu halten.
Raspberry Pi-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Raspberry Pi-Analyse vom 15. April liefert die Antwort:
Die neusten Raspberry Pi-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Raspberry Pi-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Raspberry Pi: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7,36 € | 7,38 € | -0,02 € | -0,27% | 17.04./13:09 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| GB00BS3DYQ52 | A40FLP | 7,99 € | 2,98 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
7,36 € | -0,27% | 13:00 |
| München | 7,775 € | +7,69% | 09:15 |
| Frankfurt | 7,66 € | +3,72% | 10:28 |
| Hamburg | 7,465 € | +2,05% | 08:07 |
| Düsseldorf | 7,36 € | +1,31% | 12:32 |
| Stuttgart | 7,305 € | +0,27% | 12:46 |
|
| Antw. | Thema | Zeit |
| 1 | raspberry pi | 18.06.24 |








