Erweiterte Funktionen
Weitere Suchergebnisse zu "RWE AG":
Nach Ansicht der Analysten der Sparkasse Essen ist die RWE-Aktie (WKN 703712) unterbewertet.
Aus dem einstigen "Witwen- und Waisenpapier" sei eine recht volatile Aktie geworden. Die Analysten der Sparkasse Essen sehen, dass RWE nach den größeren und kleineren Akquisitionen der letzten Jahre zu einem der höchstverschuldetsten europäischen Versorger geworden ist. Da die Investoren risikoscheuer geworden seien, würden sie eine Risikoprämie für RWE einfordern. Während die Akquisitionen in Thames Water und Transgas strategisch sinnvoll und preiswürdig gewesen seien, seien Großakquisitionen wie Innogy oder American Water Works rückwirkend schlecht getimed und hätten Unternehmenswert vernichtet. Neben den beschriebenen Großakquisitionen im Marktwert von 21 Mrd. Euro habe RWE in 2002 rund 3 Mrd. Euro für "kleinere" Zukäufe investiert. Diese Käufe seien von Analysten als nicht immer notwendig erachtet worden.
Zur Veräußerung vorgesehene Beteiligungen hätten binnen eines Jahres 1,5 Mrd. Euro (Hochtief) bzw. 0,4 Mrd. Euro (Heidelberger Druck) an Wert verloren und sollten nun kurzfristig nicht mehr veräußert werden (strategischer Wandel !?). Die lange Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden (Nachfolge des ausscheidenden Dr. Kuhnt) mit kolportierten Machtkämpfen im Eigentümerkreis habe nicht zur Vertrauensbildung in das Management beigetragen.
Während die RWE-Bilanz über Jahrzehnte als überaus konservativ bekannt gewesen sei, falle nun eine recht hohe Nettoverschuldung ins Auge. Die Analysten würden rund 24 Mrd. Euro an Nettoverschuldung Ende 2003 erwarten. Die Zinslast des Konzerns sei durch das operative Ergebnis (EBITDA) nur noch dreifach überdeckt. RWE habe damit den höchsten Fremdkapitalhebel aller börsennotierten europäischen Versorger aufgebaut. Das Rating des Konzerns betrage A1 (Moody's) bzw. A+ (Standard & Poors), was einer wirklich guten Einschätzung der Bonität entspreche.
Die Finanzanalysten (auch die Ratingagenturen) würden vom neuen Vorstandschef Harry Roels ein Bekenntnis zur finanziellen Konsolidierung erwarten. Explizite Angaben zur Zinsdeckung (5 x EBITDA ?!) oder zum Abbau der Nettoverschuldung würden erwartet. Am 17. März finde in Essen die Analystenkonferenz der RWE AG statt. Die Analysten würden erwarten, dass die Wünsche der Analysten nach mehr Transparenz hinsichtlich der Bilanzpolitik erfüllt würden. Außerdem rechne man mit einer zumindest stabilen Dividende in Höhe von 1 Euro, die dem Anleger eine Dividendenrendite von knapp 5% biete.
Die Analysten der Sparkasse Essen sehen die RWE-Aktie als unterbewertet an und empfehlen Käufe mit einem Kursziel von 27 Euro. e.on-Aktionäre sollten ihre Aktien verkaufen und in die zurückgebliebene RWE tauschen.
Aus dem einstigen "Witwen- und Waisenpapier" sei eine recht volatile Aktie geworden. Die Analysten der Sparkasse Essen sehen, dass RWE nach den größeren und kleineren Akquisitionen der letzten Jahre zu einem der höchstverschuldetsten europäischen Versorger geworden ist. Da die Investoren risikoscheuer geworden seien, würden sie eine Risikoprämie für RWE einfordern. Während die Akquisitionen in Thames Water und Transgas strategisch sinnvoll und preiswürdig gewesen seien, seien Großakquisitionen wie Innogy oder American Water Works rückwirkend schlecht getimed und hätten Unternehmenswert vernichtet. Neben den beschriebenen Großakquisitionen im Marktwert von 21 Mrd. Euro habe RWE in 2002 rund 3 Mrd. Euro für "kleinere" Zukäufe investiert. Diese Käufe seien von Analysten als nicht immer notwendig erachtet worden.
Während die RWE-Bilanz über Jahrzehnte als überaus konservativ bekannt gewesen sei, falle nun eine recht hohe Nettoverschuldung ins Auge. Die Analysten würden rund 24 Mrd. Euro an Nettoverschuldung Ende 2003 erwarten. Die Zinslast des Konzerns sei durch das operative Ergebnis (EBITDA) nur noch dreifach überdeckt. RWE habe damit den höchsten Fremdkapitalhebel aller börsennotierten europäischen Versorger aufgebaut. Das Rating des Konzerns betrage A1 (Moody's) bzw. A+ (Standard & Poors), was einer wirklich guten Einschätzung der Bonität entspreche.
Die Finanzanalysten (auch die Ratingagenturen) würden vom neuen Vorstandschef Harry Roels ein Bekenntnis zur finanziellen Konsolidierung erwarten. Explizite Angaben zur Zinsdeckung (5 x EBITDA ?!) oder zum Abbau der Nettoverschuldung würden erwartet. Am 17. März finde in Essen die Analystenkonferenz der RWE AG statt. Die Analysten würden erwarten, dass die Wünsche der Analysten nach mehr Transparenz hinsichtlich der Bilanzpolitik erfüllt würden. Außerdem rechne man mit einer zumindest stabilen Dividende in Höhe von 1 Euro, die dem Anleger eine Dividendenrendite von knapp 5% biete.
Die Analysten der Sparkasse Essen sehen die RWE-Aktie als unterbewertet an und empfehlen Käufe mit einem Kursziel von 27 Euro. e.on-Aktionäre sollten ihre Aktien verkaufen und in die zurückgebliebene RWE tauschen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 55,90 € | 58,10 € | -2,20 € | -3,79% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007037129 | 703712 | 59,38 € | 30,94 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
55,78 € | -3,69% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 70,20 $ | +2,25% | 15.04.26 |
| Hannover | 57,78 € | -2,30% | 17.04.26 |
| Hamburg | 56,12 € | -2,81% | 17.04.26 |
| München | 56,46 € | -3,62% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 55,88 € | -3,66% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 55,56 € | -3,68% | 17.04.26 |
| Xetra | 55,90 € | -3,79% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 55,74 € | -3,86% | 17.04.26 |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 24684 | RWE/Eon - sell out beendet? | 16.04.26 |
| 1696 | RWE - die Fakten vs. Kurs | 17.03.26 |
| RWE wie geht es weiter | 00.00.00 | |
| 43 | RWE: Vorstand deckt sich ein! | 15.05.24 |
| 15 | RWE und Uniper | 02.09.22 |








