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Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, stuft die RWE-Aktie (ISIN DE0007037129 / WKN 703712) mit "kaufen" ein.
RWE habe im 1. Halbjahr 2009 positiv überzeugen können. Die Erlöse hätten in etwa auf Vorjahresniveau gelegen und 23,6 Mrd. Euro erreicht. Die Nettoeinkünfte seien kräftig gesteigert worden und hätten 2,22 Mrd. Euro gegenüber 1,16 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum erreicht. Der Grund für diesen Ergebnissprung liege in der konservativen Verkaufspolitik. Ein Großteil der Stromproduktion von 2009 und 2010 sei bereits auf Termin verkauft. Dadurch könne RWE deutlich höhere Strompreise erzielen, als derzeit am Spotmarkt gezahlt würden.
Auch bilanzseitig sehe es bei RWE derzeit gut aus. Die Kasse sei mit 2,8 Mrd. Euro gut gefüllt und RWE könne sich aufgrund des guten Ratings am Kapitalmarkt günstig mit Liquidität versorgen. Erst letzte Woche habe RWE noch zusätzlich 460 Mio. Euro einnehmen können, als der Konzern weitere 20% an seiner US-Tochter American Water veräußert habe. Die Beteiligung sinke damit auf 30%. Die Essent-Übernahme sei ebenso vollzogen und Essent sei damit seit Jahren die erste Akquisition. Für die 5,3 Millionen Neukunden zahle RWE 9,3 Mrd. Euro.
Aber damit nicht genug, nun wolle sich RWE auch den drittgrößten polnischen Energieversorger Enea einverleiben und so das Osteuropa-Geschäft weiter forcieren. Hierfür lege man 1,5 Mrd. Euro auf den Tisch. Strategisch sei dies nur konsequent, die Essener würden bereits heute 880.000 polnische Haushalte mit Strom versorgen. Daneben sei noch der Bau eines 800 Megawatt starken Steinkohlekraftwerks geplant. Die Mittel- und Osteuropäischen Märkte würden zudem überdurchschnittliche Wachstumsraten von 3-5% versprechen.
Das RWE-Management mache derzeit vieles richtig. Die durchgeführten Akquisitionen würden das Geschäftsmodell weiter stärken. Daneben wolle RWE "klimafreundlicher" werden. Neben der Imagekampagne RWE-Autostrom werde auch das Gasgeschäft weiter vorangetrieben.
RWE plane den Bau einer 1,3 Mrd. Euro teuren Pipeline von Tschechien nach Belgien. Hintergrund sei der stark wachsende Erdgasbedarf Westeuropas in den kommenden Jahren. Die Nachfrageprognose unterstelle eine Zunahme von 60% auf 800 cm³.
Die dicksten Klimasünder würden aber die Braunkohlekraftwerke bleiben, von denen RWE mit Abstand die meisten betreibe. Doch auch dafür habe man schon bald eine Lösung parat. Über die CO²-Sequestrierung (Abscheidung) wolle man die Kraftwerke vom Kohlendioxidausstoß befreien. Das bei der Verbrennung entstandene CO² werde aus den Abgasen absorbiert und dann komprimiert separat gelagert. Daneben würden noch weitere Maßnahmen zur CO² -Reduktion verfolgt.
Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank sehen RWE für die Zukunft gut gerüstet und raten Anlegern dazu, auch im Hinblick auf die hohe Dividendenrendite, die Aktie von RWE zu kaufen. (Analyse vom 24.08.2009) (24.08.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
RWE habe im 1. Halbjahr 2009 positiv überzeugen können. Die Erlöse hätten in etwa auf Vorjahresniveau gelegen und 23,6 Mrd. Euro erreicht. Die Nettoeinkünfte seien kräftig gesteigert worden und hätten 2,22 Mrd. Euro gegenüber 1,16 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum erreicht. Der Grund für diesen Ergebnissprung liege in der konservativen Verkaufspolitik. Ein Großteil der Stromproduktion von 2009 und 2010 sei bereits auf Termin verkauft. Dadurch könne RWE deutlich höhere Strompreise erzielen, als derzeit am Spotmarkt gezahlt würden.
Auch bilanzseitig sehe es bei RWE derzeit gut aus. Die Kasse sei mit 2,8 Mrd. Euro gut gefüllt und RWE könne sich aufgrund des guten Ratings am Kapitalmarkt günstig mit Liquidität versorgen. Erst letzte Woche habe RWE noch zusätzlich 460 Mio. Euro einnehmen können, als der Konzern weitere 20% an seiner US-Tochter American Water veräußert habe. Die Beteiligung sinke damit auf 30%. Die Essent-Übernahme sei ebenso vollzogen und Essent sei damit seit Jahren die erste Akquisition. Für die 5,3 Millionen Neukunden zahle RWE 9,3 Mrd. Euro.
Aber damit nicht genug, nun wolle sich RWE auch den drittgrößten polnischen Energieversorger Enea einverleiben und so das Osteuropa-Geschäft weiter forcieren. Hierfür lege man 1,5 Mrd. Euro auf den Tisch. Strategisch sei dies nur konsequent, die Essener würden bereits heute 880.000 polnische Haushalte mit Strom versorgen. Daneben sei noch der Bau eines 800 Megawatt starken Steinkohlekraftwerks geplant. Die Mittel- und Osteuropäischen Märkte würden zudem überdurchschnittliche Wachstumsraten von 3-5% versprechen.
RWE plane den Bau einer 1,3 Mrd. Euro teuren Pipeline von Tschechien nach Belgien. Hintergrund sei der stark wachsende Erdgasbedarf Westeuropas in den kommenden Jahren. Die Nachfrageprognose unterstelle eine Zunahme von 60% auf 800 cm³.
Die dicksten Klimasünder würden aber die Braunkohlekraftwerke bleiben, von denen RWE mit Abstand die meisten betreibe. Doch auch dafür habe man schon bald eine Lösung parat. Über die CO²-Sequestrierung (Abscheidung) wolle man die Kraftwerke vom Kohlendioxidausstoß befreien. Das bei der Verbrennung entstandene CO² werde aus den Abgasen absorbiert und dann komprimiert separat gelagert. Daneben würden noch weitere Maßnahmen zur CO² -Reduktion verfolgt.
Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank sehen RWE für die Zukunft gut gerüstet und raten Anlegern dazu, auch im Hinblick auf die hohe Dividendenrendite, die Aktie von RWE zu kaufen. (Analyse vom 24.08.2009) (24.08.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 60,16 € | 60,28 € | -0,12 € | -0,20% | 27.04./09:06 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007037129 | 703712 | 60,70 € | 30,95 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
60,16 € | -0,20% | 09:05 |
| Nasdaq OTC Other | 71,546 $ | +2,74% | 23.04.26 |
| Düsseldorf | 59,98 € | +0,17% | 08:03 |
| Stuttgart | 60,02 € | +0,07% | 08:50 |
| München | 59,82 € | +0,03% | 08:01 |
| Frankfurt | 60,00 € | -0,13% | 08:19 |
| Hamburg | 59,82 € | -0,50% | 08:05 |
| Hannover | 59,82 € | -0,60% | 08:16 |
| Xetra | 59,94 € | -1,09% | 24.04.26 |
= Realtime
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