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Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von RWE (ISIN DE0007037129 / WKN 703712) mit "verkaufen" ein.
Um die Verschuldung zu reduzieren, wolle der Versorger seine zukünftigen Investitionen zurückfahren und habe sein bis Ende 2013 laufendes Deinvestitionsprogramm von EUR 8 Mrd. auf EUR 11 Mrd. ausgeweitet. Zuletzt sei der Verkauf eines 74,9%-Anteil am Übertragungsnetz für EUR 1,3 Mrd. an Finanzinvestoren fixiert worden.
Darüber hinaus plane RWE eine Eigenkapitalmaßnahme unter teilweiser Nutzung des genehmigten Kapitals und der Veräußerung eigener Aktien, wodurch ca. EUR 2,5 Mrd. in die Kassen gespült werden sollten. Das um Sondereinflüsse bereinigte nachhaltige Nettoergebnis habe im ersten Halbjahr 2011 mit EUR 1,67 Mrd. um 39% unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum und knapp unter den Markterwartungen (im Durchschnitt EUR 1,71 Mrd.) gelegen.
Bei einem stabilen Konzernumsatz von EUR 27,46 Mrd. sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 25% auf EUR 4,62 Mrd. (Markterwartung: EUR 4,69 Mrd.) gesunken. Inklusive der Kernbrennstoffsteuer würden sich die Belastungen des betrieblichen Ergebnisses (enthalte Abschreibungen) aus dem beschleunigten Kernenergieausstieg im ersten Halbjahr auf 900 Mio. Euro belaufen.
Der Ausblick für 2011 habe revidiert werden müssen: RWE prognostiziere beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) einen Rückgang von ca. 20% nach zuvor 15%. Das betriebliche Ergebnis (enthalte Abschreibungen) werde voraussichtlich um 25% statt um 20% und das nachhaltige Nettoergebnis um 35% statt um 30% sinken.
Der beschleunigte Kernenergieausstieg Deutschlands habe die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für RWE drastisch verschlechtert. Zur Stärkung der Bilanz setze der Konzern ein Bündel von Maßnahmen um, welches eine Kapitalerhöhung, den Verkauf von eigenen Aktien sowie ein um mehrere Teilverkäufe ausgeweitetes Deinvestitionsprogramm und Kostensenkungen umfasse. Aufgrund des schwierigen politischen Umfelds in seinem Heimatmarkt würden die Analysten RWE trotz niedriger Bewertung und hoher Dividendenrendite nicht auf der Sonnenseite ihres Universums sehen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die RWE-Aktie mit dem Rating "verkaufen". (Analyse vom 01.09.2011) (02.09.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Um die Verschuldung zu reduzieren, wolle der Versorger seine zukünftigen Investitionen zurückfahren und habe sein bis Ende 2013 laufendes Deinvestitionsprogramm von EUR 8 Mrd. auf EUR 11 Mrd. ausgeweitet. Zuletzt sei der Verkauf eines 74,9%-Anteil am Übertragungsnetz für EUR 1,3 Mrd. an Finanzinvestoren fixiert worden.
Darüber hinaus plane RWE eine Eigenkapitalmaßnahme unter teilweiser Nutzung des genehmigten Kapitals und der Veräußerung eigener Aktien, wodurch ca. EUR 2,5 Mrd. in die Kassen gespült werden sollten. Das um Sondereinflüsse bereinigte nachhaltige Nettoergebnis habe im ersten Halbjahr 2011 mit EUR 1,67 Mrd. um 39% unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum und knapp unter den Markterwartungen (im Durchschnitt EUR 1,71 Mrd.) gelegen.
Der Ausblick für 2011 habe revidiert werden müssen: RWE prognostiziere beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) einen Rückgang von ca. 20% nach zuvor 15%. Das betriebliche Ergebnis (enthalte Abschreibungen) werde voraussichtlich um 25% statt um 20% und das nachhaltige Nettoergebnis um 35% statt um 30% sinken.
Der beschleunigte Kernenergieausstieg Deutschlands habe die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für RWE drastisch verschlechtert. Zur Stärkung der Bilanz setze der Konzern ein Bündel von Maßnahmen um, welches eine Kapitalerhöhung, den Verkauf von eigenen Aktien sowie ein um mehrere Teilverkäufe ausgeweitetes Deinvestitionsprogramm und Kostensenkungen umfasse. Aufgrund des schwierigen politischen Umfelds in seinem Heimatmarkt würden die Analysten RWE trotz niedriger Bewertung und hoher Dividendenrendite nicht auf der Sonnenseite ihres Universums sehen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die RWE-Aktie mit dem Rating "verkaufen". (Analyse vom 01.09.2011) (02.09.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 55,90 € | 58,10 € | -2,20 € | -3,79% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007037129 | 703712 | 59,38 € | 30,94 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
55,78 € | -3,69% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 70,20 $ | +2,25% | 15.04.26 |
| Hannover | 57,78 € | -2,30% | 17.04.26 |
| Hamburg | 56,12 € | -2,81% | 17.04.26 |
| München | 56,46 € | -3,62% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 55,88 € | -3,66% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 55,56 € | -3,68% | 17.04.26 |
| Xetra | 55,90 € | -3,79% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 55,74 € | -3,86% | 17.04.26 |
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