Procter & Gamble kaufen




02.12.05 17:05
Bank Hofmann

Die Analysten der Bank Hofmann empfehlen die Aktie von Procter & Gamble zu kaufen.

Bereits vor der Übernahme von Gillette habe Procter & Gamble zu den führenden Konsumgüterproduzenten weltweit gezählt. Im letzten Geschäftsjahr (Abschluss per Ende Juni) habe der Konzern einen Umsatzanstieg von 10% auf 56,7 Mia. USD und eine Steigerung des Reingewinns um 12% auf 10,9 Mia. USD erzielt. Wesentliche Triebfeder sei ein eindrückliches organisches Mengenwachstum von 8% gewesen. Seit zwei Monaten sei Procter & Gamble produktemäßig noch breiter abgestützt, denn neben so schlagkräftigen Namen wie Pampers, Tempo, Ariel, Cover Girl oder Wella umfasse das Markenportfolio nun auch Gillette, Braun, Oral-B und Duracell.

Procter & Gamble sei in vier jeweils global operierende Geschäftseinheiten gegliedert, nämlich Family Health (Babypflege, Gesundheit), Beauty (Körper- und Haarpflege), Household (Wasch- und Reinigungsprodukte) und Gillette (Rasierzubehör, Batterien).

Das laufende Fiskaljahr werde durch die Anfang Oktober getätigte Großakquisition geprägt sein. Bei einem organischen Wachstum von geschätzten 5% bis 6% dürfte ein Umsatzsprung von 20% auf ca. 68 Mia. USD entstehen. Dagegen sollte sich der Gewinn pro Aktie um 3 bis 5% verringern, denn die 57 Mia. USD schwere Übernahme sei via Aktientausch erfolgt und habe deshalb einen Verwässerungseffekt zur Folge. Zudem würden sich die Finanzierungskosten erhöhen, denn das laufende Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 18 bis 22 Mia. USD werde teilweise fremdfinanziert. Für das Geschäftsjahr 2006/07 würden die Analysten der Bank Hofmann jedoch einen Gewinnsprung von 15% erwarten, teilweise als Folge des Aktienrückkaufprogramms, das dann zum Abschluss kommen sollte, vor allem aber auch aufgrund der operativen Leistung.

Die übrigens von Gillette initiierte Akquisition bedeute das Zusammengehen zweier hervorragend geführter Unternehmen mit starken Marken, hoher Innovationskraft und überdurchschnittlichen Gewinnmargen. Produktemäßig und auch geografisch würden sich die zwei Konzerne gut ergänzen; auf beiden Ebenen werde mit erheblichen Synergien gerechnet. Daneben würden Kostenreduktionen von 1 bis 1,2 Mia. USD angepeilt.

Procter & Gamble habe die Erwartungen für das organische Umsatzwachstum für die nächsten fünf Jahre von 4 bis 6% auf 5 bis 7% p.a. erhöht und für 2010 ein Margenziel von 24% (aktuell ca. 18,5%) gesetzt. Damit dürfte Procter & Gamble in den nächsten fünf Jahren im Vergleich zur Konkurrenz klar überdurchschnittliche Wachstumsraten generieren. Zurzeit sei die Bewertungsprämie mit etwa 10% nicht höher als vor der Übernahme von Gillette, nach Meinung der Analysten der Bank Hofmann wäre aber eine Prämie von 25% angebracht.

Die Analysten der Bank Hofmann empfehlen deshalb die Procter & Gamble-Aktie als einen der US-Sektorfavoriten zum Kauf.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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