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Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, stuft die Aktie der Münchener Rück (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) mit dem Rating "aufstocken" ein.
Die als konservativ-langweilig geltende Münchener Rück habe im Jahr 2009 gut verdient und könne ein deutlich besseres Ergebnis vorweisen als in 2008. Die endgültigen Zahlen für das 4. Quartal 2009 würden zwar noch nicht vorliegen, der Finanzvorstand rechne aber mit einem Nachsteuerergebnis von 2,2 bis 2,5 Mrd. Euro. Dies entspräche einem Zuwachs von 46% gegenüber 2008. Triebfeder für diesen Ergebnissprung seien zum einen die deutlich gestiegenen Umsätze (+900 Mio. Euro) und zum anderen die maßvollen Belastungen aus Naturkatastrophen gewesen.
Für das Geschäftsjahr 2010 würden im kapitalintensiven Naturkatastrophengeschäft wenigstens stabile oder sogar weiter steigende Preise erwartet. Weitere Prämienerhöhungen sehe das Unternehmen in der Kredit- und Kautionsversicherung sowie in der Versicherung von Luftfahrtrisiken. Nach Einschätzung vieler Analysten werde die Münchener Rück davon profitieren, dass die Finanzmärkte künftig strenger reguliert würden. Die Nachfrage nach Rückversicherungen werde speziell ab 2013 anziehen, wenn die neuen EU-Kapitalregeln gelten würden.
Für das Geschäftsjahr 2010 erwarte das Unternehmen wieder ein Nachsteuerergebnis von über 2 Mrd. Euro. Belastend wirke jedoch die anhaltende Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten. Die Gesellschaft habe zuletzt wegen ihrer deutlich gesenkten Aktienquote kaum von der Rally an den Aktienmärkten profitiert. Finanzvorstand Schneider habe treffend formuliert, dass "Kapitalanlagen mit einer moderaten Risikostruktur eben auch nur moderate Renditen brächten". Für das Gesamtjahr 2010 rechne er mit einer Kapitalanlagerendite von 4%.
Die Münchener Rück sei unbeschadet durch die Krise gekommen. Die konservative und auf konsequente Kostenkontrolle getrimmte Geschäftspolitik habe die ehemals weltgrößte Rückversicherung vor Verlusten bewahrt. Konzernchef von Bomhard wolle auch künftig an dieser Geschäftspolitik nichts ändern, auch wenn die entgangenen Kursgewinne am Aktienmarkt sicherlich wehtun würden.
Dieses Handeln scheine auch der Investmentlegende Warren Buffet zu gefallen, habe er doch jüngst seinen Anteil an den Münchener Rück auf 3,05% erhöht. Einige Marktteilnehmer würden mit einer weiteren Aufstockung Buffets auf über 5% rechnen. Ebenso positiv klinge die Ankündigung, dass das Aktienrückkaufprogramm wieder aufgenommen werde. Der Vorstand wolle bis zum 28.04.2010 eigene Aktien im Wert von 1 Mrd. Euro erwerben. Daneben winke den Aktionären noch eine ordentliche Dividendenrendite von über 5%.
Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank raten zum Aufstocken der Position in der Münchener Rück-Aktie. (Analyse vom 29.01.2010) (29.01.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die als konservativ-langweilig geltende Münchener Rück habe im Jahr 2009 gut verdient und könne ein deutlich besseres Ergebnis vorweisen als in 2008. Die endgültigen Zahlen für das 4. Quartal 2009 würden zwar noch nicht vorliegen, der Finanzvorstand rechne aber mit einem Nachsteuerergebnis von 2,2 bis 2,5 Mrd. Euro. Dies entspräche einem Zuwachs von 46% gegenüber 2008. Triebfeder für diesen Ergebnissprung seien zum einen die deutlich gestiegenen Umsätze (+900 Mio. Euro) und zum anderen die maßvollen Belastungen aus Naturkatastrophen gewesen.
Für das Geschäftsjahr 2010 würden im kapitalintensiven Naturkatastrophengeschäft wenigstens stabile oder sogar weiter steigende Preise erwartet. Weitere Prämienerhöhungen sehe das Unternehmen in der Kredit- und Kautionsversicherung sowie in der Versicherung von Luftfahrtrisiken. Nach Einschätzung vieler Analysten werde die Münchener Rück davon profitieren, dass die Finanzmärkte künftig strenger reguliert würden. Die Nachfrage nach Rückversicherungen werde speziell ab 2013 anziehen, wenn die neuen EU-Kapitalregeln gelten würden.
Die Münchener Rück sei unbeschadet durch die Krise gekommen. Die konservative und auf konsequente Kostenkontrolle getrimmte Geschäftspolitik habe die ehemals weltgrößte Rückversicherung vor Verlusten bewahrt. Konzernchef von Bomhard wolle auch künftig an dieser Geschäftspolitik nichts ändern, auch wenn die entgangenen Kursgewinne am Aktienmarkt sicherlich wehtun würden.
Dieses Handeln scheine auch der Investmentlegende Warren Buffet zu gefallen, habe er doch jüngst seinen Anteil an den Münchener Rück auf 3,05% erhöht. Einige Marktteilnehmer würden mit einer weiteren Aufstockung Buffets auf über 5% rechnen. Ebenso positiv klinge die Ankündigung, dass das Aktienrückkaufprogramm wieder aufgenommen werde. Der Vorstand wolle bis zum 28.04.2010 eigene Aktien im Wert von 1 Mrd. Euro erwerben. Daneben winke den Aktionären noch eine ordentliche Dividendenrendite von über 5%.
Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank raten zum Aufstocken der Position in der Münchener Rück-Aktie. (Analyse vom 29.01.2010) (29.01.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 551,80 € | 557,60 € | -5,80 € | -1,04% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008430026 | 843002 | 615,80 € | 504,20 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
554,20 € | -0,32% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 667,265 $ | +5,19% | 24.04.26 |
| Hannover | 553,60 € | +0,14% | 24.04.26 |
| München | 555,60 € | -0,18% | 24.04.26 |
| Hamburg | 552,40 € | -0,22% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 554,20 € | -0,25% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 552,60 € | -0,36% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 554,40 € | -0,40% | 24.04.26 |
| Xetra | 551,80 € | -1,04% | 24.04.26 |
= Realtime
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