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Dem Fall des Dax unter die charttechnisch wichtige Marke von 6.800 Punkten sei, so die Experten der LB Schleswig-Holstein, eine Verkaufswelle gefolgt, die den Markt kurzfristig unter das Unterstützungsniveau von 6.500 Punkten geführt habe.
Neben der ohnehin schon hohen Nervosität der Marktteilnehmer nach der durch-wachsenen Entwicklung in den vergangenen Wochen sei es die Gewinnwarnung des US-Halbleiterkonzerns Intel gewesen, die schließlich den Kursrutsch ausgelöst habe. Intel habe vermeldet, dass man im dritten Quartal wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte des Vorjahresergebnisses erreichen werde. Der Kurs der Intel-Aktie sei bei Aufnahme des Handels um rund 25% eingebrochen. Der durch die schwache Marktlage stark angestiegene Pessimismus der Investoren spreche jedoch dafür, dass der Dax auf dem aktuellen Niveau eine Bodenbildung vollziehen könne. In der letzten Abwärtsbewegung seien viele institutionelle Anleger, die noch bei 7.400 Dax-Punkten in Aktien eingestiegen seien, regelrecht aus dem Markt geschwemmt worden.
Viele würden demnach jetzt auf Liquiditätspolstern sitzen und die weitere Entwicklung abwarten, ehe Neuengagements eingegangen würden. Sollte der Markt nach oben drehen, würden diese Anleger den steigenden Kursen hinterherlaufen müssen. Für eine neuerliche Aufwärtsbewegung spreche zum Einen, dass es an den "Krisenherden" Ölpreis und Euro in der vergangenen Woche zu einer deutlichen Entspannung gekommen sei. Während der Euro von den Interventionen der G7-Staaten profitiert habe, sei der Ölpreis nach der Ankündigung der Amerikaner gefallen, einen Teil der strategischen Ölreserven freizugeben, um den momentanen Engpass auf dem Weltmarkt zu überbrücken.
Es sei das erste Mal in der Geschichte gewesen, dass diese Reserven in Friedenszeiten angebrochen würden, und spreche somit für die Ernsthaftigkeit, mit der die Amerikaner die Ölpreisentwicklung beobachteten. Zuletzt sei im Golfkrieg 1991 auf die Öllager zurückgegriffen worden. Das andere Argument für eine Fortsetzung des vor einigen Wochen jäh unterbrochenen Aufwärtstrends des Dax sei das gute fundamentale Umfeld gewesen. Nach wie vor deuteten die Konjunkturdaten aus Amerika auf das erhoffte soft-landing der Wirtschaft hin, und auch die Halbjahreszahlen der europäischen Blue-Chips hätten überzeugen können. Mit der Gewinnwarnung von Intel sollten zudem ein schwaches drittes Quartal bei vielen US-Unternehmen inzwischen in den Kursen eingepreist und negative Überraschungen somit ausgeschlossen sein.
Die Analysten der LB Schleswig-Holstein rieten dem Anleger somit weiterhin, auf dem aktuellen Niveau Bestände aufzubauen bzw. aufzustocken. Wenn sich im vierten Quartal, welches vor allem für den Technologiebereich in aller Regel das stärkste sei, wieder die positiven Nachrichten durchsetzen, sollte der Markt doch noch einen versöhnlichen Jahresausklang erleben.
Neben der ohnehin schon hohen Nervosität der Marktteilnehmer nach der durch-wachsenen Entwicklung in den vergangenen Wochen sei es die Gewinnwarnung des US-Halbleiterkonzerns Intel gewesen, die schließlich den Kursrutsch ausgelöst habe. Intel habe vermeldet, dass man im dritten Quartal wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte des Vorjahresergebnisses erreichen werde. Der Kurs der Intel-Aktie sei bei Aufnahme des Handels um rund 25% eingebrochen. Der durch die schwache Marktlage stark angestiegene Pessimismus der Investoren spreche jedoch dafür, dass der Dax auf dem aktuellen Niveau eine Bodenbildung vollziehen könne. In der letzten Abwärtsbewegung seien viele institutionelle Anleger, die noch bei 7.400 Dax-Punkten in Aktien eingestiegen seien, regelrecht aus dem Markt geschwemmt worden.
Es sei das erste Mal in der Geschichte gewesen, dass diese Reserven in Friedenszeiten angebrochen würden, und spreche somit für die Ernsthaftigkeit, mit der die Amerikaner die Ölpreisentwicklung beobachteten. Zuletzt sei im Golfkrieg 1991 auf die Öllager zurückgegriffen worden. Das andere Argument für eine Fortsetzung des vor einigen Wochen jäh unterbrochenen Aufwärtstrends des Dax sei das gute fundamentale Umfeld gewesen. Nach wie vor deuteten die Konjunkturdaten aus Amerika auf das erhoffte soft-landing der Wirtschaft hin, und auch die Halbjahreszahlen der europäischen Blue-Chips hätten überzeugen können. Mit der Gewinnwarnung von Intel sollten zudem ein schwaches drittes Quartal bei vielen US-Unternehmen inzwischen in den Kursen eingepreist und negative Überraschungen somit ausgeschlossen sein.
Die Analysten der LB Schleswig-Holstein rieten dem Anleger somit weiterhin, auf dem aktuellen Niveau Bestände aufzubauen bzw. aufzustocken. Wenn sich im vierten Quartal, welches vor allem für den Technologiebereich in aller Regel das stärkste sei, wieder die positiven Nachrichten durchsetzen, sollte der Markt doch noch einen versöhnlichen Jahresausklang erleben.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.701,43 | 24.097,09 | 604,336 | +2,51% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.042 | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
24.701,43 | +2,51% | 18:55 |
| Xetra | 24.702,24 - | +2,28% | 17:50 |
= Realtime
Aktuell
|
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