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Die vom Sieg der alliierten Truppen im Irak ausgelöste Erholung an den internationalen Aktienmärkten im zweiten Quartal fand im dritten Quartal unter veränderten Bedingungen ihre Fortsetzung, so die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank.
Die Märkte hätten wieder ihren Fokus auf fundamentale Rahmendaten gelegt. Nachdem zunächst vor allem Sentimentindikatoren die von den Analysten erwartete konjunkturelle Belebung angedeutet hätten, hätten zuletzt auch "harte Fakten" wie die Industrieproduktion diese Aussichten untermauert.
Die verbesserten Konjunkturperspektiven hätten gepaart mit dem historisch niedrigen Zinsniveau die Basis für weitere Kursgewinne bei den Dividendentiteln gebildet. Zusätzlich sei mit dem Deflationsgespenst ein Belastungsfaktor für die Aktienmärkte entschwunden.
Der DAX habe vorübergehend fast Kurs Richtung des zu Jahresanfang genannten Ziels von 3.800 Punkten genommen, ehe eine technisch bedingte Konsolidierung eingesetzt habe. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der S&P 500 Index hätten im August den sechsten Monat in Folge mit positiver Performance verzeichnet. Überdurchschnittliche Zuwächse hätten im letzten Quartal der NASDAQ Composite und der Nikkei 225 erzielt. In Japan habe vor allem das überraschend starke BIP-Wachstum von 3% im zweiten Quartal für positive Stimmung gesorgt.
Die Entwicklung an der NASDAQ spiegele die positive Performance der Technologiewerte wider, die u.a. von verbesserten Nachrichten aus den Unternehmen und Hoffnungsschimmern aus dem Chipsektor profitiert hätten. Als Outperformer hätten sich ferner die von den Analysten übergewichteten Branchen Grundstoffe und Industrie präsentiert. Hier habe die Börse die Aufhellung am Konjunkturhimmel honoriert.
Nach der Rückkehr zur Normalität würden die Konjunkturdaten wieder den entscheidenden Einflussfaktor für die Aktien bilden. Vor diesem Hintergrund sehe man für die Dividendentitel weiteren Kursspielraum. Sowohl die von den Analysten als Frühindikator verwendete Zinsstrukturkurve als auch der OECD-Frühindikator und weitere Leading Indikatoren würden in den nächsten Monaten einen Anstieg der Industrieproduktion erwarten lassen. Damit würden die Verbesserungen des ISM-Index in den USA auf der einen und des IFO-Index in Deutschland auf der anderen Seite ihre Bestätigung finden.
Die Dynamik des OECD-Frühindikators für die USA unterstreiche auch die Funktion der US-Wirtschaft als Konjunkturlokomotive. Für die größte Volkswirtschaft würden für dieses und nächstes Jahr die höchsten Wachstumsraten der G7-Länder erwartet werden. Trotz der derzeit eindeutigen Aufschwungsignale bestünden jedoch auch einige latente Risiken, die an der Nachhaltigkeit des Wachstums zweifeln lassen würden.
Hier sei insbesondere das hohe US-Leistungsbilanzdefizit und die stark steigende Staatsverschuldung anzuführen. Unter dem Strich könnte dies zu einer stärkeren USD-Abwertung führen, die dämpfende Effekte für die globale Konjunktur haben würde. Problematisch erscheine weiterhin, dass der aktuelle Aufschwung am Arbeitsmarkt vorbeigeht.
Das starke US-Produktivitätswachstum von über 6% lasse zwar die Gewinnaussichten der Unternehmen verbessern, aber die Schaffung von Arbeitsplätzen bleibe z.Zt. aus. Damit würden langfristig allerdings Impulse für den konjunkturell wichtigen Konsum fehlen. Geld- und Fiskalpolitik würden also aufgefordert bleiben, unverändert für eine hohe Geldversorgung zu sorgen.
Der DAX hat im letzten Quartal auf Basis des FED-Modells seine Unterbewertung weiter auf etwa 36% abgebaut, während sich die Unterbewertung des S&P 500 auf rund 25% reduziert habe. Diese Unterbewertung sei nach Meinung der Analysten trotz der bestehenden Ungleichgewichte und Risiken unverändert übertrieben. Selbst unter der Berücksichtigung eines Risikoabschlags bei den prognostizierten Unternehmensgewinnen und dem von den Analysten erwarteten, weiteren moderaten Renditeanstieg würden Aktien weiteres Potential besitzen. Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank erhöhen ihr DAX-Ziel auf Sicht der kommenden sechs bis zwölf Monate auf 4.100 Punkte.
Dabei unterstelle man einen Renditeanstieg auf 4,75% und nehme einen Risikoabschlag bei den Gewinnen (12-Monats-Forward) um gut 11% von aktuell 220,68 Euro auf 195 Euro vor. Aus charttechnischer Sicht könne der DAX innerhalb der laufenden Konsolidierungsphase jedoch zunächst noch zur Schwäche neigen und die Unterstützung im Bereich von 3.250 Punkten testen.
Die Märkte hätten wieder ihren Fokus auf fundamentale Rahmendaten gelegt. Nachdem zunächst vor allem Sentimentindikatoren die von den Analysten erwartete konjunkturelle Belebung angedeutet hätten, hätten zuletzt auch "harte Fakten" wie die Industrieproduktion diese Aussichten untermauert.
Die verbesserten Konjunkturperspektiven hätten gepaart mit dem historisch niedrigen Zinsniveau die Basis für weitere Kursgewinne bei den Dividendentiteln gebildet. Zusätzlich sei mit dem Deflationsgespenst ein Belastungsfaktor für die Aktienmärkte entschwunden.
Der DAX habe vorübergehend fast Kurs Richtung des zu Jahresanfang genannten Ziels von 3.800 Punkten genommen, ehe eine technisch bedingte Konsolidierung eingesetzt habe. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der S&P 500 Index hätten im August den sechsten Monat in Folge mit positiver Performance verzeichnet. Überdurchschnittliche Zuwächse hätten im letzten Quartal der NASDAQ Composite und der Nikkei 225 erzielt. In Japan habe vor allem das überraschend starke BIP-Wachstum von 3% im zweiten Quartal für positive Stimmung gesorgt.
Die Entwicklung an der NASDAQ spiegele die positive Performance der Technologiewerte wider, die u.a. von verbesserten Nachrichten aus den Unternehmen und Hoffnungsschimmern aus dem Chipsektor profitiert hätten. Als Outperformer hätten sich ferner die von den Analysten übergewichteten Branchen Grundstoffe und Industrie präsentiert. Hier habe die Börse die Aufhellung am Konjunkturhimmel honoriert.
Die Dynamik des OECD-Frühindikators für die USA unterstreiche auch die Funktion der US-Wirtschaft als Konjunkturlokomotive. Für die größte Volkswirtschaft würden für dieses und nächstes Jahr die höchsten Wachstumsraten der G7-Länder erwartet werden. Trotz der derzeit eindeutigen Aufschwungsignale bestünden jedoch auch einige latente Risiken, die an der Nachhaltigkeit des Wachstums zweifeln lassen würden.
Hier sei insbesondere das hohe US-Leistungsbilanzdefizit und die stark steigende Staatsverschuldung anzuführen. Unter dem Strich könnte dies zu einer stärkeren USD-Abwertung führen, die dämpfende Effekte für die globale Konjunktur haben würde. Problematisch erscheine weiterhin, dass der aktuelle Aufschwung am Arbeitsmarkt vorbeigeht.
Das starke US-Produktivitätswachstum von über 6% lasse zwar die Gewinnaussichten der Unternehmen verbessern, aber die Schaffung von Arbeitsplätzen bleibe z.Zt. aus. Damit würden langfristig allerdings Impulse für den konjunkturell wichtigen Konsum fehlen. Geld- und Fiskalpolitik würden also aufgefordert bleiben, unverändert für eine hohe Geldversorgung zu sorgen.
Der DAX hat im letzten Quartal auf Basis des FED-Modells seine Unterbewertung weiter auf etwa 36% abgebaut, während sich die Unterbewertung des S&P 500 auf rund 25% reduziert habe. Diese Unterbewertung sei nach Meinung der Analysten trotz der bestehenden Ungleichgewichte und Risiken unverändert übertrieben. Selbst unter der Berücksichtigung eines Risikoabschlags bei den prognostizierten Unternehmensgewinnen und dem von den Analysten erwarteten, weiteren moderaten Renditeanstieg würden Aktien weiteres Potential besitzen. Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank erhöhen ihr DAX-Ziel auf Sicht der kommenden sechs bis zwölf Monate auf 4.100 Punkte.
Dabei unterstelle man einen Renditeanstieg auf 4,75% und nehme einen Risikoabschlag bei den Gewinnen (12-Monats-Forward) um gut 11% von aktuell 220,68 Euro auf 195 Euro vor. Aus charttechnischer Sicht könne der DAX innerhalb der laufenden Konsolidierungsphase jedoch zunächst noch zur Schwäche neigen und die Unterstützung im Bereich von 3.250 Punkten testen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.638,1 | 24.097,09 | 541,004 | +2,25% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.042 | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
24.638,1 | +2,25% | 17.04.26 |
| Xetra | 24.702,24 - | +2,28% | 17.04.26 |
= Realtime
Aktuell
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