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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Kurzfristig seitwärts oder leichter, langfristig aber weiter nach oben - so lautet derzeit die Prognose zahlreicher technisch orientierter Analysten, so die Deutsche Börse AG im Kommentar zum DAX.
Nach Erreichen des neuen Jahreshochs bei 7.446 Punkten am vergangenen Freitag präsentiere sich der DAX in dieser Woche zwar etwas schwächer, mit der Überwindung der wichtigen Hürde seien aber nun alte Rekordstände ins Blickfeld gerückt.
Etwas Geduld sei allerdings noch angesagt: Laut BNP Paribas habe nämlich der Kaufdruck im Tageschart spürbar nachgelassen. "Dies könnte dem bevorstehenden großen Verfallstermin geschuldet sein", würden die Analysten meinen und bis Freitag eine Seitwärtsbewegung erwarten. Auch der freie technische Analyst Stefan Salomon gehe davon aus, dass es bis zum Verfallstag zu keiner deutlichen Bewegung aus der aktuellen Range zwischen 7.450 und 7.280 Zählern kommen werde.
Über den Tag hinaus würden sich aber viele technisch orientierte Analysten optimistisch zeigen. Etwa spreche für Wieland Staud von Staud Research vieles dafür, dass die Krise ihren Tiefpunkt durchschritten habe. "Der DAX hatte seit Anfang Mai alle Chancen, nach unten auszubrechen, hat diese aber nicht genutzt", erkläre er und verweise auf die "unglaublich schlechten Nachrichten", die lediglich zu einer Seitwärtsbewegung beziehungsweise sogar zu Kursgewinnen geführt hätten.
Nach Ansicht von Staud werde sich die Konsolidierung noch etwas fortsetzen, kleinere Abschläge seien in den kommenden ein oder zwei Wochen noch möglich. Die große Aufwärtsbewegung sei aber nicht gefährdet. "Wir werden 2012 noch die 8.000 Punkte sehen", erkläre Staud, der über weite Strecken des laufenden Jahres dieses Kursziel propagiert habe und nur kurzzeitig davon abgerückt sei. Auch andere Marktbereiche hätten seine These unterstützt, etwa der S&P 500 mit seinem neuen Jahreshoch - und vor allem die Gemeinschaftswährung, die innerhalb von zwei Monaten von 1,20 auf 1,30 US-Dollar geklettert sei. "Und der Euro war Auslöser der Krise."
Auch laut Christian Henke stehe gut um den deutschen Aktienindex. Dem freien technischen Analysten zufolge liege der DAX derzeit deutlich über der horizontalen Widerstandslinie bei 6.992/7.072 Punkten, einer wichtigen Chartmarke. "Schließt das Börsenbarometer Ende dieser Woche und am letzten Handelstag des Monats September darüber, kommt dies einem neuen mittelfristigen Kaufsignal gleich", erläutere Henke. Auch die seit Ende Mai 2011 gültige Abwärtstrendlinie bei aktuell 6.954 Punkten würde damit bezwungen.
"Anschließend könnte der DAX seine Reise in Richtung 7.675 Punkten fortsetzen." In diesem Bereich verlaufe im Monatschart die seit Ende Juli 2007 langfristige Abwärtstrendlinie. Darüber hinaus sei der Weg frei bis zu den historischen Höchstständen aus dem Jahr 2007 bei 8.131/8.152 Punkten. "Angesichts des weiterhin steigenden gleitenden gewichteten Durchschnitts sowie des intakten Kaufsignals beim MACD sind deutsche Blue Chips unverändert attraktiv."
Unterdessen habe sich die Stimmung der Anleger nicht groß verbessert, wie die aktuelle Umfrage der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren ergeben habe. Mit 47,8 nach 47,2 Punkten aus der Vorwoche bleibe der Bull/Bear-Index für die deutschen Blue Chips immer noch unter der Optimisten von Pessimisten trennenden 50 Punkte-Marke. Lediglich 1 Prozent der Befragten habe das Bärenlager verlassen und sei zu den neutral Gestimmten ohne Engagement übergelaufen. Insgesamt seien immer noch 40 Prozent der Interviewten bearisch, nur 36 Prozent bullisch, der Rest sei unentschieden.
Der Bull/Bear-Index messe das Maß an Optimismus im Markt. Dafür würden die Optimisten ins Verhältnis zu den Pessimisten gesetzt und mit den neutral Gestimmten gewichtet. Werte unter 50 Punkte würden eine pessimistische Gesamtstimmung der Anleger zeigen. (19.09.2012/ac/a/m)
Nach Erreichen des neuen Jahreshochs bei 7.446 Punkten am vergangenen Freitag präsentiere sich der DAX in dieser Woche zwar etwas schwächer, mit der Überwindung der wichtigen Hürde seien aber nun alte Rekordstände ins Blickfeld gerückt.
Etwas Geduld sei allerdings noch angesagt: Laut BNP Paribas habe nämlich der Kaufdruck im Tageschart spürbar nachgelassen. "Dies könnte dem bevorstehenden großen Verfallstermin geschuldet sein", würden die Analysten meinen und bis Freitag eine Seitwärtsbewegung erwarten. Auch der freie technische Analyst Stefan Salomon gehe davon aus, dass es bis zum Verfallstag zu keiner deutlichen Bewegung aus der aktuellen Range zwischen 7.450 und 7.280 Zählern kommen werde.
Über den Tag hinaus würden sich aber viele technisch orientierte Analysten optimistisch zeigen. Etwa spreche für Wieland Staud von Staud Research vieles dafür, dass die Krise ihren Tiefpunkt durchschritten habe. "Der DAX hatte seit Anfang Mai alle Chancen, nach unten auszubrechen, hat diese aber nicht genutzt", erkläre er und verweise auf die "unglaublich schlechten Nachrichten", die lediglich zu einer Seitwärtsbewegung beziehungsweise sogar zu Kursgewinnen geführt hätten.
Auch laut Christian Henke stehe gut um den deutschen Aktienindex. Dem freien technischen Analysten zufolge liege der DAX derzeit deutlich über der horizontalen Widerstandslinie bei 6.992/7.072 Punkten, einer wichtigen Chartmarke. "Schließt das Börsenbarometer Ende dieser Woche und am letzten Handelstag des Monats September darüber, kommt dies einem neuen mittelfristigen Kaufsignal gleich", erläutere Henke. Auch die seit Ende Mai 2011 gültige Abwärtstrendlinie bei aktuell 6.954 Punkten würde damit bezwungen.
"Anschließend könnte der DAX seine Reise in Richtung 7.675 Punkten fortsetzen." In diesem Bereich verlaufe im Monatschart die seit Ende Juli 2007 langfristige Abwärtstrendlinie. Darüber hinaus sei der Weg frei bis zu den historischen Höchstständen aus dem Jahr 2007 bei 8.131/8.152 Punkten. "Angesichts des weiterhin steigenden gleitenden gewichteten Durchschnitts sowie des intakten Kaufsignals beim MACD sind deutsche Blue Chips unverändert attraktiv."
Unterdessen habe sich die Stimmung der Anleger nicht groß verbessert, wie die aktuelle Umfrage der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren ergeben habe. Mit 47,8 nach 47,2 Punkten aus der Vorwoche bleibe der Bull/Bear-Index für die deutschen Blue Chips immer noch unter der Optimisten von Pessimisten trennenden 50 Punkte-Marke. Lediglich 1 Prozent der Befragten habe das Bärenlager verlassen und sei zu den neutral Gestimmten ohne Engagement übergelaufen. Insgesamt seien immer noch 40 Prozent der Interviewten bearisch, nur 36 Prozent bullisch, der Rest sei unentschieden.
Der Bull/Bear-Index messe das Maß an Optimismus im Markt. Dafür würden die Optimisten ins Verhältnis zu den Pessimisten gesetzt und mit den neutral Gestimmten gewichtet. Werte unter 50 Punkte würden eine pessimistische Gesamtstimmung der Anleger zeigen. (19.09.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.128,98 - | 24.155,45 - | -26,47 - | -0,11% | 01.01./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
24.250,08 | +0,70% | 24.04.26 |
| Xetra | 24.128,98 - | -0,11% | 24.04.26 |
= Realtime
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