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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, nimmt im aktuellen "AnlageFlash" die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) kurzfristig "under review".
Die Commerzbank habe wie alle Wettbewerber eines der schwierigsten Quartale überhaupt hinter sich gebracht. Im 4. Quartal habe das Haus angesichts der verschärften Finanz- und Wirtschaftskrise einen operativen Verlust von 822 Mio. Euro hinnehmen müssen. Im Gesamtjahr belaufe er sich auf 378 Mio. Euro. Immer noch recht beeindruckend hätten sich dabei die Kerngeschäftsfelder Privat- und Geschäftskunden, Mittelstandsbank und CEE (Mittel- und Osteuropa) entwickelt, gleichwohl auch diese die Belastungen aus den Verwerfungen an den Märkten nicht ganz hätten ausgleichen können.
Dramatisch (erwartungsgemäß) sei die Risikovorsorge geklettert. Im gesamten Jahr sei sie von 479 Mio. Euro (2007) auf 1,86 Mrd. Euro gestiegen. Stark sei der Zinsüberschuss ausgefallen, der von 4,01 Mrd. Euro auf 4,73 Mrd. Euro angezogen habe. Der Handelsüberschuss habe wie befürchtet das Jahr mit einem hohen Minus beendet (-450 Mio. Euro nach +879 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss sei nur um 8% auf 2,85 Mrd. Euro gefallen. Die Bank habe im Jahresverlauf 574.000 neue Kunden angezogen, ein Plus von rd. 10%. Die Kundeneinlagen hätten sich in 2008 um 25% erhöht.
Mit dem heute vorgelegten Zahlenwerk habe die Commerzbank in einigen Bereichen nachweisen können, dass die Geschäftsstruktur insgesamt in der richtigen Spur sei. Allerdings müsse die Hypotheken-Tochter Eurohypo stark reorganisiert werden. Sie habe in 2008 einen Verlust von 1,4 Mrd. Euro (nach 588 Mio. Euro Gewinn) ausgewiesen. Auch das Staatsfinanzierungsgeschäft werde neu ausgerichtet. Bei der Commerzbank-Aktie würden die Analysten derzeit die Gewinnprognosen sowie das Kursziel von 3,20 Euro überprüfen.
Aus Sicht der technischen Analyse sollten Aktien der Commerzbank weiterhin gemieden werden, so Savas Demirtas, technischer Analyst der SEB. Mit dem Durchbruch unter die starke Unterstützung gebe es zunächst keinen weiteren Halt mehr. Der intakte Abwärtstrend sowie das hohe negative Trendumfeld würden auf der Aktie wie ein Damokles-Schwert lasten. Negative Impulse kämen zudem von den mittelfristigen Overbought/ Oversold Indikatoren.
Der RSI und die Stochastiks seien im überverkauften Bereich abwärts gerichtet und würden die (Wieder-) Aufnahme einer Abwärts-Bewegungsdynamik signalisieren. Neue Allzeittiefs seien daher in den nächsten Tagen und Wochen sehr wahrscheinlich. Aufgrund des zunehmenden Überverkauft-Szenarios seien zwischenzeitliche Erholungen, die durchaus einige Prozent ausmachen dürften, durchaus möglich. Allerdings sollten solche Bewegungen nicht mit einem Trendwechsel verwechselt werden. Käufe sollten daher weiterhin zurückgestellt werden.
Aus fundamentalen Gesichtpunkten setzen die Analysten der SEB die Aktie der Commerzbank kurzfristig "under review". (Analyse vom 18.02.2009) (18.02.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Commerzbank habe wie alle Wettbewerber eines der schwierigsten Quartale überhaupt hinter sich gebracht. Im 4. Quartal habe das Haus angesichts der verschärften Finanz- und Wirtschaftskrise einen operativen Verlust von 822 Mio. Euro hinnehmen müssen. Im Gesamtjahr belaufe er sich auf 378 Mio. Euro. Immer noch recht beeindruckend hätten sich dabei die Kerngeschäftsfelder Privat- und Geschäftskunden, Mittelstandsbank und CEE (Mittel- und Osteuropa) entwickelt, gleichwohl auch diese die Belastungen aus den Verwerfungen an den Märkten nicht ganz hätten ausgleichen können.
Dramatisch (erwartungsgemäß) sei die Risikovorsorge geklettert. Im gesamten Jahr sei sie von 479 Mio. Euro (2007) auf 1,86 Mrd. Euro gestiegen. Stark sei der Zinsüberschuss ausgefallen, der von 4,01 Mrd. Euro auf 4,73 Mrd. Euro angezogen habe. Der Handelsüberschuss habe wie befürchtet das Jahr mit einem hohen Minus beendet (-450 Mio. Euro nach +879 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss sei nur um 8% auf 2,85 Mrd. Euro gefallen. Die Bank habe im Jahresverlauf 574.000 neue Kunden angezogen, ein Plus von rd. 10%. Die Kundeneinlagen hätten sich in 2008 um 25% erhöht.
Aus Sicht der technischen Analyse sollten Aktien der Commerzbank weiterhin gemieden werden, so Savas Demirtas, technischer Analyst der SEB. Mit dem Durchbruch unter die starke Unterstützung gebe es zunächst keinen weiteren Halt mehr. Der intakte Abwärtstrend sowie das hohe negative Trendumfeld würden auf der Aktie wie ein Damokles-Schwert lasten. Negative Impulse kämen zudem von den mittelfristigen Overbought/ Oversold Indikatoren.
Der RSI und die Stochastiks seien im überverkauften Bereich abwärts gerichtet und würden die (Wieder-) Aufnahme einer Abwärts-Bewegungsdynamik signalisieren. Neue Allzeittiefs seien daher in den nächsten Tagen und Wochen sehr wahrscheinlich. Aufgrund des zunehmenden Überverkauft-Szenarios seien zwischenzeitliche Erholungen, die durchaus einige Prozent ausmachen dürften, durchaus möglich. Allerdings sollten solche Bewegungen nicht mit einem Trendwechsel verwechselt werden. Käufe sollten daher weiterhin zurückgestellt werden.
Aus fundamentalen Gesichtpunkten setzen die Analysten der SEB die Aktie der Commerzbank kurzfristig "under review". (Analyse vom 18.02.2009) (18.02.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 34,47 € | 34,82 € | -0,35 € | -1,01% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000CBK1001 | CBK100 | 38,40 € | 22,85 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
34,00 € | -2,47% | 23.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 41,95 $ | +2,32% | 21.04.26 |
| Xetra | 34,47 € | -1,01% | 23.04.26 |
| Stuttgart | 34,24 € | -1,67% | 23.04.26 |
| München | 34,27 € | -1,78% | 23.04.26 |
| Düsseldorf | 34,20 € | -1,87% | 23.04.26 |
| Frankfurt | 34,10 € | -2,15% | 23.04.26 |
| Hamburg | 33,97 € | -2,83% | 23.04.26 |
| Hannover | 34,51 € | -4,32% | 23.04.26 |
= Realtime
|
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