Erweiterte Funktionen
Weitere Suchergebnisse zu "Commerzbank AG":
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) mit "reduce" ein.
Die Commerzbank habe am 18.02.2009 die Zahlen für das vierte Quartal und den Jahresabschluss 2008 präsentiert: Der operative Quartalsverlust habe bei 822 Mio. EUR (2008: -378 Mio. EUR, nach +2,51 Mrd. EUR) gelegen. Der Zinsüberschuss sei in 2008 um 18% auf 4,73 Mrd. EUR geklettert. Der Provisionsüberschuss sei um 9,7% auf 2,85 Mrd. EUR gefallen. Der Handelsüberschuss habe das Jahr mit -450 Mio. EUR (Vj. +879 Mio. EUR) beendet. Die Risikovorsorge sei von 479 Mio. EUR (2007) auf 1,86 Mrd. EUR gestiegen.
Unter dem Strich sei dank der Nutzung von latenten Steueransprüchen ein Plus von 3 Mio. EUR (nach 1,92 Mrd. EUR) verblieben. Die Einnahmen seien um 23% auf 6,43 Mrd. EUR gesunken. Im Jahresverlauf seien 574.000 neue Kunden gewonnen worden (+10%). Die Kundeneinlagen seien um 25% gestiegen. Das Hybridkapital (Genüsse, etc.) werde voll bedient (für 2008).
Die Commerzbank habe am 12.01 von Standard & Poor's das Rating A (stabil) und am 13.01 von Moody's das Rating Aa3 (stabil) bekommen. Es sei darauf hinzuweisen, dass die Zahlen ohne die Dresdner Bank seien; die Allianz werde die Zahlen am 26.02. vorlegen. Einen ersten gemeinsamen Pro-forma-Abschluss inklusive der Dresdner Bank werde die Commerzbank in der zweiten Märzhälfte vorlegen.
Im vierten Quartal beziehungsweise im Jahresabschluss 2008 habe die Commerzbank trotz des operativen Verlustausweises in den Kerngeschäftsfeldern eine immer noch recht zufriedenstellende Performance hingelegt. Positiv habe sich der Zinsüberschuss entwickelt (+18%). Dank der Annahme des Rettungspakets stelle sich die Tier-1-R. auf 10,1%, ein Niveau, das den neuen Anforderungen gerecht werde. Die Commerzbank habe bereits das Kreditvolumen ausgeweitet. Durch die beschleunigte Dresdner-Bank-Übernahme könne die Hebung von Synergien beginnen. Der Preis liege bei rund 5,1 Mrd. EUR.
Im Jahresabschluss 2008 sei angesichts der verschärften Krise der operative Verlust höher als erwartet ausgefallen, bei Corporates & Markets habe er bei -1,7 Mrd. EUR), bei Commerzbank Real Estate bei -424 Mio. EUR gelegen. Die "stabilen" Geschäftsfelder hätten dies nicht ausgleichen können; sie hätten sich im Verlauf rückläufig entwickelt. Dramatischer als erwartet habe die Risikovorsorge angezogen, die sich in 2008 auf 1,86 Mrd. EUR vervierfacht habe (in Q4 verzehnfacht). Diese negativen Trends könnten sich im ersten Halbjahr 2009 fortsetzen, da sich die Lage zuletzt nicht entspannt habe. Vor allem die bisherigen Wachstumsfelder Osteuropa und Mittelstandsbank könnten stärkere Rückschläge erleiden.
Die Eurohypo habe einen Verlust vor Steuern von 1,4 Mrd. EUR (+588 Mio. EUR) ausgewiesen. Sie stehe vor größerer Reorganisation und es würden Wertberichtigungen drohen. Infolge der Dresdner-Bank-Übernahme würden Integrationskosten von rund 2 Mrd. EUR erwartet. Das Kreditbuch sei eine große Bürde. Auf Sicht von mindestens zwei Jahren werde keine Dividende gezahlt (starke Gewinnverwässerung, Bedienung der Staatsgelder). Auch die Rückzahlung der EK-Hilfe (in zwei Jahren) werde eine echte Herausforderung: Eine enorme Verbesserung des operativen Ergebnisses sei notwendig.
Die Analysten der SEB bewerten die Aktie der Commerzbank mit dem Rating "reduce". Das Kursziel werde von 3,20 EUR auf 2,70 EUR gesenkt. (Analyse vom 23.02.2009) (23.02.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Commerzbank habe am 18.02.2009 die Zahlen für das vierte Quartal und den Jahresabschluss 2008 präsentiert: Der operative Quartalsverlust habe bei 822 Mio. EUR (2008: -378 Mio. EUR, nach +2,51 Mrd. EUR) gelegen. Der Zinsüberschuss sei in 2008 um 18% auf 4,73 Mrd. EUR geklettert. Der Provisionsüberschuss sei um 9,7% auf 2,85 Mrd. EUR gefallen. Der Handelsüberschuss habe das Jahr mit -450 Mio. EUR (Vj. +879 Mio. EUR) beendet. Die Risikovorsorge sei von 479 Mio. EUR (2007) auf 1,86 Mrd. EUR gestiegen.
Unter dem Strich sei dank der Nutzung von latenten Steueransprüchen ein Plus von 3 Mio. EUR (nach 1,92 Mrd. EUR) verblieben. Die Einnahmen seien um 23% auf 6,43 Mrd. EUR gesunken. Im Jahresverlauf seien 574.000 neue Kunden gewonnen worden (+10%). Die Kundeneinlagen seien um 25% gestiegen. Das Hybridkapital (Genüsse, etc.) werde voll bedient (für 2008).
Die Commerzbank habe am 12.01 von Standard & Poor's das Rating A (stabil) und am 13.01 von Moody's das Rating Aa3 (stabil) bekommen. Es sei darauf hinzuweisen, dass die Zahlen ohne die Dresdner Bank seien; die Allianz werde die Zahlen am 26.02. vorlegen. Einen ersten gemeinsamen Pro-forma-Abschluss inklusive der Dresdner Bank werde die Commerzbank in der zweiten Märzhälfte vorlegen.
Im Jahresabschluss 2008 sei angesichts der verschärften Krise der operative Verlust höher als erwartet ausgefallen, bei Corporates & Markets habe er bei -1,7 Mrd. EUR), bei Commerzbank Real Estate bei -424 Mio. EUR gelegen. Die "stabilen" Geschäftsfelder hätten dies nicht ausgleichen können; sie hätten sich im Verlauf rückläufig entwickelt. Dramatischer als erwartet habe die Risikovorsorge angezogen, die sich in 2008 auf 1,86 Mrd. EUR vervierfacht habe (in Q4 verzehnfacht). Diese negativen Trends könnten sich im ersten Halbjahr 2009 fortsetzen, da sich die Lage zuletzt nicht entspannt habe. Vor allem die bisherigen Wachstumsfelder Osteuropa und Mittelstandsbank könnten stärkere Rückschläge erleiden.
Die Eurohypo habe einen Verlust vor Steuern von 1,4 Mrd. EUR (+588 Mio. EUR) ausgewiesen. Sie stehe vor größerer Reorganisation und es würden Wertberichtigungen drohen. Infolge der Dresdner-Bank-Übernahme würden Integrationskosten von rund 2 Mrd. EUR erwartet. Das Kreditbuch sei eine große Bürde. Auf Sicht von mindestens zwei Jahren werde keine Dividende gezahlt (starke Gewinnverwässerung, Bedienung der Staatsgelder). Auch die Rückzahlung der EK-Hilfe (in zwei Jahren) werde eine echte Herausforderung: Eine enorme Verbesserung des operativen Ergebnisses sei notwendig.
Die Analysten der SEB bewerten die Aktie der Commerzbank mit dem Rating "reduce". Das Kursziel werde von 3,20 EUR auf 2,70 EUR gesenkt. (Analyse vom 23.02.2009) (23.02.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 34,30 € | 34,15 € | 0,15 € | +0,44% | 24.04./07:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000CBK1001 | CBK100 | 38,25 € | 22,85 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
34,29 € | +0,41% | 07:44 |
| Nasdaq OTC Other | 41,95 $ | +2,32% | 21.04.26 |
| Stuttgart | 34,24 € | 0,00% | 23.04.26 |
| Xetra | 34,47 € | -1,01% | 23.04.26 |
| München | 34,27 € | -1,78% | 23.04.26 |
| Düsseldorf | 34,20 € | -1,87% | 23.04.26 |
| Frankfurt | 34,10 € | -2,15% | 23.04.26 |
| Hamburg | 33,97 € | -2,83% | 23.04.26 |
| Hannover | 34,51 € | -4,32% | 23.04.26 |
= Realtime
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 1739 | Commerzbank-Tippspiel | 23.04.26 |
| 314713 | COMMERZBANK kaufen Kz. 2. | 20.04.26 |
| 3833 | Banken & Finanzen in unserer . | 20.04.26 |
| 280 | Commerzbank VS Daytrading | 10.04.26 |
| 278 | COBA | 25.03.26 |








