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Stefan Schnautz, Analyst bei der Kreissparkasse Pinneberg empfiehlt weiterhin die Aktie von BASF (WKN 515100) zu verkaufen.
Die BASF habe heute die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr veröffentlicht. Trotz der ersten Warnung Ende Juni seien die Zahlen für das zweite Quartal schlechter ausgefallen als von vielen Marktteilnehmern angenommen worden sei (Umsatz gegenüber dem Vorjahr –7,1%, Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen –14,9%). Das Ziel des Konzerns, in den Jahren 2000 bis 2002 das Ergebnis der Betriebstätigkeit (vor Sondereinflüssen) um durchschnittlich 10% zu steigern, sei per heute offiziell zurückgenommen worden. In den letzten Analysen hätten die Wertpapierexperten der Kreissparkasse Pinneberg bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass dieses Ziel im jetzigen konjunkturellen Umfeld unrealistisch sei.
In einem Interview habe der Vorstandsvorsitzende Strube gesagt, der Rückgang des operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres habe sich noch einmal deutlich verstärkt. Konzernintern sehe BASF auch für das vierte Quartal eine ähnlich schlecht laufende Entwicklung. Auch das Jahr 2002 werde schwierig verlaufen. Die Kapazitätenauslastung habe den niedrigsten Stand seit Jahren erreicht. Der Auftragseingang sei deutlich zurückgegangen, zudem habe der Konzern mit einem hohen Margendruck und erhöhten Lagerbeständen zu kämpfen.
In den letzten Quartalen habe der Konzern von der Öl- und Gas-Sparte profitiert. Allein dieses Segment mache über 50% des gesamten Konzerngewinns aus (378 Mio. Euro), der Umsatzanteil betrage gerade einmal 11,5%!! Prinzipiell sei es positiv, wenn ein Chemiekonzern ein zweites Standbein aufbaue, aber eine solche Übergewichtung auf ein sekundäres Geschäftsfeld sei dann doch eher kritisch – das Konzernergebnis sei sehr abhängig vom Ölpreis bzw. müsse einen sinkenden Ölpreis durch eine erhöhte Förderquote ausgleichen. Nach dem terroristischen Anschlag auf die USA sei der Ölpreis kurzzeitig auf über 30 US-Dollar/ Barrel angestiegen. Seitdem sei er wegen erhöhter Rezessionsgefahren auf ein Zweijahrestief gefallen. Dieser Ölpreisrückgang führe dazu, dass die Öl-und Gas-Sparte einen niedrigeren Ergebnisbeitrag erwirtschafte.
Zwar profitiere die Chemiesparte, die Öl als Rohstoff nutze, von einem niedrigeren Ölpreis, aber der Ergebnisverlust in der Ölsparte werde höher als die ersparten Kosten in der Chemiesparte sein. BASF habe als sehr zyklischer Wert (wegen des großen Chemieanteils) frühzeitig und mit voller Stärke auf die schlechte Konjunktur reagiert. Mit dem sinkenden Ölpreis sei eine der letzten Stützen weggefallen.
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg halten ihr seit einem Jahr bestehendes Rating aufrecht, wegen der kurz– bis mittelfristigen negativen Zukunftsaussichten belassen sie BASF auf "Verkaufen".
Die BASF habe heute die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr veröffentlicht. Trotz der ersten Warnung Ende Juni seien die Zahlen für das zweite Quartal schlechter ausgefallen als von vielen Marktteilnehmern angenommen worden sei (Umsatz gegenüber dem Vorjahr –7,1%, Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen –14,9%). Das Ziel des Konzerns, in den Jahren 2000 bis 2002 das Ergebnis der Betriebstätigkeit (vor Sondereinflüssen) um durchschnittlich 10% zu steigern, sei per heute offiziell zurückgenommen worden. In den letzten Analysen hätten die Wertpapierexperten der Kreissparkasse Pinneberg bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass dieses Ziel im jetzigen konjunkturellen Umfeld unrealistisch sei.
In den letzten Quartalen habe der Konzern von der Öl- und Gas-Sparte profitiert. Allein dieses Segment mache über 50% des gesamten Konzerngewinns aus (378 Mio. Euro), der Umsatzanteil betrage gerade einmal 11,5%!! Prinzipiell sei es positiv, wenn ein Chemiekonzern ein zweites Standbein aufbaue, aber eine solche Übergewichtung auf ein sekundäres Geschäftsfeld sei dann doch eher kritisch – das Konzernergebnis sei sehr abhängig vom Ölpreis bzw. müsse einen sinkenden Ölpreis durch eine erhöhte Förderquote ausgleichen. Nach dem terroristischen Anschlag auf die USA sei der Ölpreis kurzzeitig auf über 30 US-Dollar/ Barrel angestiegen. Seitdem sei er wegen erhöhter Rezessionsgefahren auf ein Zweijahrestief gefallen. Dieser Ölpreisrückgang führe dazu, dass die Öl-und Gas-Sparte einen niedrigeren Ergebnisbeitrag erwirtschafte.
Zwar profitiere die Chemiesparte, die Öl als Rohstoff nutze, von einem niedrigeren Ölpreis, aber der Ergebnisverlust in der Ölsparte werde höher als die ersparten Kosten in der Chemiesparte sein. BASF habe als sehr zyklischer Wert (wegen des großen Chemieanteils) frühzeitig und mit voller Stärke auf die schlechte Konjunktur reagiert. Mit dem sinkenden Ölpreis sei eine der letzten Stützen weggefallen.
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg halten ihr seit einem Jahr bestehendes Rating aufrecht, wegen der kurz– bis mittelfristigen negativen Zukunftsaussichten belassen sie BASF auf "Verkaufen".
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 54,32 € | 54,24 € | 0,08 € | +0,15% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000BASF111 | BASF11 | 55,05 € | 40,75 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
54,43 € | +0,70% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 63,50 $ | +2,42% | 23.04.26 |
| München | 54,52 € | +1,15% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 54,32 € | +0,78% | 24.04.26 |
| Hannover | 54,18 € | +0,56% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 54,15 € | +0,37% | 24.04.26 |
| Hamburg | 54,28 € | +0,17% | 24.04.26 |
| Xetra | 54,32 € | +0,15% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 54,01 € | -0,33% | 24.04.26 |
= Realtime
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