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Basel (aktiencheck.de AG) - Der US-Aktienmarkt hat in der letzten Woche mit der Verdoppelung des S&P 500 von 666 (Tagestief im März 2009) auf 1.332 Punkte eine weitere Zielmarke erreicht, so die Analysten der Bank Sarasin & Cie AG.
Angesichts der optimistischen Stimmung und der entsprechenden Positionierung unter Anlegern stelle sich die Frage, ob der Aktienrally bald die Luft ausgehen werde oder ob sich zumindest eine Trendwende bei den favorisierten Sektoren oder Regionen abzeichne.
Die Bank Sarasin gehe davon aus, dass die durch die lockere Geldpolitik und die Fiskalstimuli in den USA getriebene Wirtschaftsbeschleunigung weiter anhalte. Mit der Wachstumsbeschleunigung dürften auch die positiven Überraschungen, insbesondere in zyklischen Sektoren in den nächsten Monaten zunehmen. Deshalb sei es zu früh, um von einer zyklischen zu einer defensiven Positionierung zu wechseln. Im Gegenteil: Es dürfte sich immer noch lohnen, die zyklische Ausrichtung eines Portfolios zu erhöhen. Die zyklischen Sektoren seien unterstützt durch ein positives Gewinnmomentum, das heiße eine Heraufstufung der zukünftigen Gewinnschätzungen.
Auf der regionalen Ebene stelle sich vor allem die Frage, ob die Schwellenländer oder die Industrieländer in den nächsten Monaten besser abschneiden würden. Anleger hätten sich in diesem Jahr in großem Stil von Schwellenländeraktien getrennt und die Positionierung sei deutlich gefallen. Eine kürzliche erschienene Umfrage unter globalen Vermögensverwaltern zeige, dass die Übergewichtung von Schwellenländern auf das tiefste Niveau seit März 2009 gefallen sei. Dennoch sei es verfrüht, in den Schwellenländern neue Positionen aufzubauen.
Die in vielen Schwellenländern bereits beschlossenen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen dürften das Wachstum bremsen, so dass die Nachrichtenlage negativ bleibe. Erst wenn die Inflationsgefahr und somit auch die Straffung der Geldpolitik in China vorbei sein werde, dürften die Geldflüsse in die Schwellenländer wieder zunehmen. Bis dahin sei aufgrund der relativen Schwäche mit einer weiteren Periode von unterdurchschnittlicher Performance zu rechnen.
Neben den positiven Fundamentaldaten spreche ein weiterer Faktor für eine überdurchschnittliche Performance von Aktien. Ende 2010 hätten die Geldflüsse in Aktienfonds nach langer Zeit erstmals die Geldflüsse in Rentenfonds übertroffen. In den letzten Wochen sei es sogar zu Rückflüssen aus Rentenfonds gekommen, während die Zuflüsse in Aktienfonds in Industrieländern weiter hoch gewesen seien. Aufgrund der tiefen strategischen Aktienquote vieler Anleger sehe die Bank Sarasin mittelfristig noch deutliches Umschichtungspotenzial. Diese Verschiebung zwischen den Anlageklassen dürfte aber nur stattfinden, solange das wirtschaftliche Umfeld freundlich bleibe. Da die Bank Sarasin in den nächsten Monaten von einem solchen Szenario ausgehe, dürften zunehmende Geldflüsse in Aktien die Märkte zusätzlich unterstützen. (22.02.2011/ac/a/m)
Angesichts der optimistischen Stimmung und der entsprechenden Positionierung unter Anlegern stelle sich die Frage, ob der Aktienrally bald die Luft ausgehen werde oder ob sich zumindest eine Trendwende bei den favorisierten Sektoren oder Regionen abzeichne.
Auf der regionalen Ebene stelle sich vor allem die Frage, ob die Schwellenländer oder die Industrieländer in den nächsten Monaten besser abschneiden würden. Anleger hätten sich in diesem Jahr in großem Stil von Schwellenländeraktien getrennt und die Positionierung sei deutlich gefallen. Eine kürzliche erschienene Umfrage unter globalen Vermögensverwaltern zeige, dass die Übergewichtung von Schwellenländern auf das tiefste Niveau seit März 2009 gefallen sei. Dennoch sei es verfrüht, in den Schwellenländern neue Positionen aufzubauen.
Die in vielen Schwellenländern bereits beschlossenen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen dürften das Wachstum bremsen, so dass die Nachrichtenlage negativ bleibe. Erst wenn die Inflationsgefahr und somit auch die Straffung der Geldpolitik in China vorbei sein werde, dürften die Geldflüsse in die Schwellenländer wieder zunehmen. Bis dahin sei aufgrund der relativen Schwäche mit einer weiteren Periode von unterdurchschnittlicher Performance zu rechnen.
Neben den positiven Fundamentaldaten spreche ein weiterer Faktor für eine überdurchschnittliche Performance von Aktien. Ende 2010 hätten die Geldflüsse in Aktienfonds nach langer Zeit erstmals die Geldflüsse in Rentenfonds übertroffen. In den letzten Wochen sei es sogar zu Rückflüssen aus Rentenfonds gekommen, während die Zuflüsse in Aktienfonds in Industrieländern weiter hoch gewesen seien. Aufgrund der tiefen strategischen Aktienquote vieler Anleger sehe die Bank Sarasin mittelfristig noch deutliches Umschichtungspotenzial. Diese Verschiebung zwischen den Anlageklassen dürfte aber nur stattfinden, solange das wirtschaftliche Umfeld freundlich bleibe. Da die Bank Sarasin in den nächsten Monaten von einem solchen Szenario ausgehe, dürften zunehmende Geldflüsse in Aktien die Märkte zusätzlich unterstützen. (22.02.2011/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7.164,08 | 7.110,33 | 53,749 | +0,76% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US78378X1072 | A0AET0 | 7.173 | 5.327 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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7.164,08 | +0,76% | 24.04.26 |
= Realtime
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