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Nach Meinung der Analysten von Consors Capital ist die Aktie von AT&S (WKN 922230) niedrig bewertet.
Insgesamt besser als von den Analysten erwartet, seien die 12-Monatszahlen des Herstellers für Printed Wired Circuits (PWC) AT&S ausgefallen. Bei PWCs handele es sich um auf dünne Folien gedruckte Schaltkreise, die auf Kunststoffplatten aufgeklebt würden und z.B. als Handyplatine Verwendung finden würden. Dieser Bereich mache 60% des Umsatzes aus. Hier sei AT&S in Europa Marktführer. Weltweit belege AT&S hinter der taiwanesischen Compeq und der japanischen lbden den dritten Rang. Wichtigste Kunden seien Siemens und Nokia. Hier sei man bereits seit längerem weltweit führender Systemlieferant gewesen. Bei Siemens würden 40% der Handys mit A T&S- Technologie ausgerüstet. Nach Ansicht der Analysten dürften außerdem mindestens 50% der Nokia-Handys AT&S-Technologie verwenden.
Das Geschäftsjahr 2001/2002 sei durch die schwierige Situation des Mobilfunkmarktes gekennzeichnet gewesen. Aufgrund zu optimistischer Erwartungen von einem Handyabsatz von 500 Mio. in 2001 seien in 2000 große Überkapazitäten geschaffen worden, unter denen die Zuliefererindustrie jetzt leide. Da in diesem Kalenderjahr mit einem Absatz von 420 Mio. Handys gerechnet werde (Quelle: IDC) sei nicht davon auszugehen, dass diese Situation in diesem Kalenderjahr bereinigt werde.
Aufgrund eines technologischen Vorsprungs habe AT&S sich jedoch dem Umsatzrückgang im Bereich Mobilfunk entziehen und einen Umsatzanstieg von 3% im Geschäftsjahr 2001/2002 erzielen können. Der Umsatz in 2001/2002 habe im vom Unternehmen im Januar prognostizierten Bereich bei Euro 274,5 Mio. gelegen. Diese Zahl habe auch den Analysten-Planungen zugrunde gelegen. Aufgrund einer besser als von den Analysten erwarteten Bruttomarge von 16,7% sowie einer EBIT-Marge von 2,7% habe das EPS mit Euro 0,05 die Erwartungen von Euro 0,0 übertroffen.
Die Analysen hätten mit einer Bruttomarge von 15,1% und einer EBIT-Marge von 1,2% gerechnet. Das gegenüber dem Vorjahr mit Euro 1,31 deutlich niedrigere EPS sei auf die schlechte Auslastung der in 2002 geschaffenen Kapazitäten, die im Durchschnitt eine Auslastung von 60-70% gehabt haben dürften sowie Restrukturierungsaufwendungen durch eine Werksschließung in Augsburg im ersten Kalenderhalbjahr 2001 zurückzuführen. Ohne die entstandenen Kosten von Euro 16 Mio. würde das EPS in 2001/2002 steueradjustiert Euro 0,44 gegenüber Euro 1,31 in 2000/2001 betragen.
Aufgrund der geringen Visibilität des Handymarktes und eines schwierigen ersten Quartals 2002 rechne AT&S für das Geschäftsjahr 2002 mit einer geringen Steigerung des Umsatz. Die Analysten hätten in ihrem Modell 5% Zuwachs eingeplant und würden im Geschäftsjahr 2002/2003 ein EPS von Euro 0,47 erwarten. Diese Zahl sei mit den um die einmaligen Restrukturierungskosten adjustierten EPS für 2001/2002 von Euro 0,44 zu vergleichen. Für 2003/2004 erwarte man ein EPS von Euro 0,81 bei einem Anstieg des Umsatzes um 15%. Die Analysten gingen davon aus, dass AT&S als wichtiger Zulieferer der Handyindustrie in den Folgejahren deutlich höhere Zuwachsraten infolge der Einführung von UMTS erzielen könne.
Bei dem hohen Anstieg von Euro 0,47 in 2002/20003 auf Euro 0,82 in 2003/2004 sei zu berücksichtigen, dass der größter Teil der Produktionskosten in Form von Abschreibungen erfolge und somit aufgrund der Überkapazitäten in den nächsten Jahren weitestgehend fix sei. Aus diesem Grund entstehe im Falle eines Anziehens der Umsätze ein hohes Gewinnmomentum. Aufgrund des mittelfristig erwarteten Wachstumstrends von 20% sehe man ein KGV von 20 als fair an. Basierend hierauf ergebe sich ein Kursziel von Euro 16,20. Das bisherige Kursziel von Euro 25,00 habe sich als zu optimistisch erwiesen. Man gehe davon aus, dass AT&S keine Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr ausschütten werde. Nach unten stabilisiere der bei Euro 8 liegende Buchwert sowie ein Aktienrückkaufprogramm.
Demnach ergibt sich für die niedrig bewertete AT&S-Aktie nach Ansicht der Analysten von Consors Capital ein Potenzial bis 16,20 Euro.
Insgesamt besser als von den Analysten erwartet, seien die 12-Monatszahlen des Herstellers für Printed Wired Circuits (PWC) AT&S ausgefallen. Bei PWCs handele es sich um auf dünne Folien gedruckte Schaltkreise, die auf Kunststoffplatten aufgeklebt würden und z.B. als Handyplatine Verwendung finden würden. Dieser Bereich mache 60% des Umsatzes aus. Hier sei AT&S in Europa Marktführer. Weltweit belege AT&S hinter der taiwanesischen Compeq und der japanischen lbden den dritten Rang. Wichtigste Kunden seien Siemens und Nokia. Hier sei man bereits seit längerem weltweit führender Systemlieferant gewesen. Bei Siemens würden 40% der Handys mit A T&S- Technologie ausgerüstet. Nach Ansicht der Analysten dürften außerdem mindestens 50% der Nokia-Handys AT&S-Technologie verwenden.
Das Geschäftsjahr 2001/2002 sei durch die schwierige Situation des Mobilfunkmarktes gekennzeichnet gewesen. Aufgrund zu optimistischer Erwartungen von einem Handyabsatz von 500 Mio. in 2001 seien in 2000 große Überkapazitäten geschaffen worden, unter denen die Zuliefererindustrie jetzt leide. Da in diesem Kalenderjahr mit einem Absatz von 420 Mio. Handys gerechnet werde (Quelle: IDC) sei nicht davon auszugehen, dass diese Situation in diesem Kalenderjahr bereinigt werde.
Die Analysen hätten mit einer Bruttomarge von 15,1% und einer EBIT-Marge von 1,2% gerechnet. Das gegenüber dem Vorjahr mit Euro 1,31 deutlich niedrigere EPS sei auf die schlechte Auslastung der in 2002 geschaffenen Kapazitäten, die im Durchschnitt eine Auslastung von 60-70% gehabt haben dürften sowie Restrukturierungsaufwendungen durch eine Werksschließung in Augsburg im ersten Kalenderhalbjahr 2001 zurückzuführen. Ohne die entstandenen Kosten von Euro 16 Mio. würde das EPS in 2001/2002 steueradjustiert Euro 0,44 gegenüber Euro 1,31 in 2000/2001 betragen.
Aufgrund der geringen Visibilität des Handymarktes und eines schwierigen ersten Quartals 2002 rechne AT&S für das Geschäftsjahr 2002 mit einer geringen Steigerung des Umsatz. Die Analysten hätten in ihrem Modell 5% Zuwachs eingeplant und würden im Geschäftsjahr 2002/2003 ein EPS von Euro 0,47 erwarten. Diese Zahl sei mit den um die einmaligen Restrukturierungskosten adjustierten EPS für 2001/2002 von Euro 0,44 zu vergleichen. Für 2003/2004 erwarte man ein EPS von Euro 0,81 bei einem Anstieg des Umsatzes um 15%. Die Analysten gingen davon aus, dass AT&S als wichtiger Zulieferer der Handyindustrie in den Folgejahren deutlich höhere Zuwachsraten infolge der Einführung von UMTS erzielen könne.
Bei dem hohen Anstieg von Euro 0,47 in 2002/20003 auf Euro 0,82 in 2003/2004 sei zu berücksichtigen, dass der größter Teil der Produktionskosten in Form von Abschreibungen erfolge und somit aufgrund der Überkapazitäten in den nächsten Jahren weitestgehend fix sei. Aus diesem Grund entstehe im Falle eines Anziehens der Umsätze ein hohes Gewinnmomentum. Aufgrund des mittelfristig erwarteten Wachstumstrends von 20% sehe man ein KGV von 20 als fair an. Basierend hierauf ergebe sich ein Kursziel von Euro 16,20. Das bisherige Kursziel von Euro 25,00 habe sich als zu optimistisch erwiesen. Man gehe davon aus, dass AT&S keine Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr ausschütten werde. Nach unten stabilisiere der bei Euro 8 liegende Buchwert sowie ein Aktienrückkaufprogramm.
Demnach ergibt sich für die niedrig bewertete AT&S-Aktie nach Ansicht der Analysten von Consors Capital ein Potenzial bis 16,20 Euro.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 83,40 € | 75,20 € | 8,20 € | +10,90% | 17.04./18:10 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000969985 | 922230 | 86,90 € | 12,34 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
83,40 € | +10,90% | 18:10 |
| Hannover | 84,20 € | +18,09% | 17:41 |
| München | 85,80 € | +16,73% | 17:10 |
| Stuttgart | 85,80 € | +14,25% | 17:16 |
| Düsseldorf | 85,00 € | +13,33% | 16:30 |
| Hamburg | 82,40 € | +11,35% | 14:36 |
| Frankfurt | 82,80 € | +10,11% | 17:40 |
| Nasdaq OTC Other | 56,40 $ | 0,00% | 20.03.26 |
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