Japans größter Unternehmens-Bitcoin-Halter kauft weiter, koste es was es wolle. Metaplanet hat erneut Anleihen im Wert von umgerechnet rund 50 Millionen Dollar emittiert — zinsfrei, vollständig vom Cayman-Islands-Fonds EVO übernommen. Das Geld fließt direkt in Bitcoin.
Zwanzigste Anleihetranche, null Zinsen
Die Papiere haben einen Nennwert von je 200 Millionen Yen und laufen bis April 2027. Es ist bereits die zwanzigste Tranche dieser Art. Metaplanet hält inzwischen 40.177 BTC und steht damit weltweit auf Platz drei unter börsennotierten Bitcoin-Treasury-Unternehmen — hinter Strategy mit über 815.000 BTC.
Das Ziel ist ehrgeizig: Bis Ende 2026 will Metaplanet 100.000 BTC halten, bis 2027 rund 210.000 BTC — etwa ein Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots.
Verluste stoppen die Akkumulation nicht
Die Strategie hat ihren Preis. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Metaplanet einen Nettoverlust von 619 Millionen Dollar. Der entstand überwiegend durch nicht realisierte Abschreibungen auf den Bitcoin-Bestand. Short-Seller zweifeln offen an der Tragfähigkeit der EVO-gestützten Finanzierungsstruktur. Metaplanet gehört seit über einem Jahr zu den meistgeshorteten Aktien an der Tokioter Börse.
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Bitcoin zwischen Makrodruck und knappem Angebot
Bitcoin notiert aktuell bei rund 77.600 Dollar — ein Minus von knapp einem Prozent auf Tagesbasis. Über sieben Tage steht dennoch ein Plus von gut drei Prozent. Der Ausbruchsversuch über 80.000 Dollar scheiterte Mitte der Woche.
Der entscheidende Gegenwind kommt vom Makro. Bitcoins 30-Tage-Korrelation mit dem US-Dollar-Index hat sich auf -0,90 vertieft — den negativsten Wert seit 2022. Rund 81 Prozent der kurzfristigen Preisbewegungen lassen sich statistisch mit Veränderungen im Dollarindex erklären. Steigende Ölpreise und Inflationssorgen haben den Dollar zuletzt gestützt und Bitcoin gebremst.
In den Derivatemärkten zeigt sich Vorsicht. Das Futures-Open-Interest fiel innerhalb von 24 Stunden um mehr als sechs Prozent. Die Funding-Rates für Perpetuals bleiben leicht negativ — Short-Positionen dominieren.
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Auf der anderen Seite stützt die On-Chain-Lage: Bitcoin-Bestände auf zentralisierten Börsen sind auf Mehrjahrestiefs gefallen. Wer hält, verkauft nicht. Das begrenzt das verfügbare Angebot — und könnte bei einer Nachfragebeschleunigung schnell preistreibend wirken.
SkyBridge-Gründer Anthony Scaramucci erwartet eine bedeutsamere Erholung erst später im Jahr. Bis dahin dürfte der Dollartrend das Tempo vorgeben.
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