Snowflake: Iceberg Tables drücken Umsatz um 6,2%




26.04.26 03:25
Börse Global

Snowflake: Iceberg Tables drücken Umsatz um 6,2%

Der Daten-Spezialist Snowflake steht vor einer doppelten Belastungsprobe. Juristischer Ärger trifft auf ein schwindendes Kerngeschäft. Anleger reagieren nervös auf diese Mischung. Am Freitag rutschte die Aktie um fast fünf Prozent auf 119,60 Euro ab. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf über 35 Prozent.


Juristische Fristen rücken näher

In den kommenden Tagen verstreicht eine wichtige Frist. Aktionäre können sich als Hauptkläger für eine Sammelklage bewerben. Der Vorwurf wiegt schwer. Das Management soll Gegenwind für das verbrauchsbasierte Umsatzmodell verschwiegen haben.


Konkret geht es um Effizienzgewinne bei Kunden. Diese brauchen schlicht weniger Rechenleistung. Dieser Umstand wurde dem Markt laut Klageschrift nicht transparent kommuniziert.


Offene Standards kosten Umsatz

Parallel dazu bereitet die Technik selbst Sorgen. Große Firmenkunden nutzen zunehmend sogenannte "Iceberg Tables". Dieses Open-Source-Format erlaubt es, Daten außerhalb der Snowflake-Plattform zu speichern.

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Die Folge: Ein doppeltes Problem für die Bilanz. Snowflake verliert direkte Speichereinnahmen. Diese machten historisch rund ein Zehntel des Gesamtumsatzes aus. Zudem entfallen die Gebühren für das Einlesen und Verwalten dieser Daten. Interne Schätzungen beziffern allein den Wachstumsverlust durch diese Effizienz auf gut sechs Prozent.


Skepsis bei Analysten wächst

Das Chartbild spiegelt diese Probleme wider. Mit knapp 120 Euro notiert das Papier weit unter der 200-Tage-Linie von rund 180 Euro. Investoren bewerten den breiten Cloud-Sektor wegen künstlicher Intelligenz aktuell neu.


Auch große Banken passen ihre Modelle an. UBS senkte das Kursziel kürzlich auf 210 US-Dollar. Die Bank of America ging sogar auf 195 Dollar zurück. Die Experten verweisen auf Umsetzungsrisiken. Neue KI-Anbieter könnten klassische Daten-Software verdrängen.

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Blick auf die kommenden Wochen

Ende Mai legt Snowflake die Zahlen für das erste Quartal vor. Der Fokus liegt dann auf der Nettoumsatzbindung. Zuletzt lag dieser Wert bei 125 Prozent. Der Markt achtet genau auf Preisstrukturen und den wachsenden Wettbewerb.


Im Juni folgt der "Snowflake Summit". Dort muss das Management beweisen, dass neue KI-Produkte die Verluste im Speichergeschäft ausgleichen können. Reines Kostensparen der Kunden erfordert zwingend neue Einnahmequellen.


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