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Eni: Gasexporte ab 2031 mit Repsol




23.04.26 05:15
Börse Global

Eni: Gasexporte ab 2031 mit Repsol

Eni setzt langfristig auf venezolanisches Erdgas. Gemeinsam mit dem Partner Repsol hat der italienische Energiekonzern eine Vereinbarung mit den dortigen Behörden getroffen, um die Förderung im Perla-Feld deutlich zu steigern. Ab 2031 soll der Rohstoff nicht mehr nur den lokalen Markt bedienen, sondern in den weltweiten Export fließen.


Lizenzverlängerung und Schuldenabbau

Der Pakt sichert den Unternehmen weitreichende Rechte im Golf von Venezuela. Die Lizenzen für das Perla-Feld, das als größte nicht-assoziierte Gasreserve Lateinamerikas gilt, wurden von 2036 bis ins Jahr 2051 verlängert. Ein wesentlicher Aspekt der Einigung betrifft Altschulden des Staates gegenüber den Energiekonzernen. Diese sollen künftig über die Erlöse aus den geplanten Gasexporten beglichen werden.


Um die Exportziele zu erreichen, ist ein massiver Ausbau der Infrastruktur notwendig. Aktuell liegt die Produktion bei rund 585 Millionen Kubikfuß pro Tag. Bis 2028 planen die Partner die Installation von zwei neuen Offshore-Plattformen sowie eines schwimmenden LNG-Terminals. Damit soll sich die Kapazität auf etwa 1,2 Milliarden Kubikfuß pro Tag nahezu verdoppeln.

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Analysten sehen weiteres Potenzial

Die Aktie notierte zuletzt bei 22,96 Euro und weist seit Jahresbeginn ein Plus von fast 40 Prozent auf. RBC Capital Markets bewertet das Papier weiterhin mit „Sector Perform“. Die Analysten rufen ein Kursziel von 28 Euro auf und verweisen auf die verzögerte Auswirkung der gestiegenen Rohstoffpreise in den jüngsten Quartalszahlen.


Indes lieferte die Eni-Tochter Saipem starke Zahlen ab. Das operative Ergebnis (EBITDA) übertraf mit 434 Millionen Euro die Erwartungen des Marktes. Zudem sicherte sich der Dienstleister im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Auftrag von Eni im Wert von rund 700 Millionen Euro.


Die strategische Neuausrichtung in Südamerika festigt Enis Position im globalen Gasmarkt. Während die kurzfristige Produktion die lokale Nachfrage deckt, schafft der Ausbau bis 2028 die technische Basis für das großangelegte Exportgeschäft ab dem nächsten Jahrzehnt.


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