Der Gleichklang ist bemerkenswert — und selten. Bitcoin und der US-Dollar bewegen sich gerade so gegenläufig wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Wer versteht, was dahintersteckt, versteht auch, warum institutionelle Anleger derzeit so aktiv zugreifen.
Wenn der Dollar hustet, springt Bitcoin
Der 30-Tage-Korrelationskoeffizient zwischen Bitcoin und dem Dollar-Index fiel diese Woche auf minus 0,90 — den extremsten Wert seit September 2022. Statistisch gesehen erklären Dollarbewegungen damit rund 81 Prozent der kurzfristigen Preisausschläge bei Bitcoin.
Das macht den weiteren Verlauf des Greenbacks zum entscheidenden Faktor. Ein anhaltender Rückgang des Dollar-Index wäre der klarste Katalysator für einen Ausbruch über die technisch wichtige Marke von 80.000 Dollar. Scheitert Bitcoin an dieser Schwelle — etwa wegen aufflammender geopolitischer Spannungen rund um den laufenden US-Iran-Konflikt — liegt die nächste nennenswerte Unterstützungszone bei rund 72.000 Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Aktuell notiert Bitcoin bei etwa 77.500 Dollar, nachdem die Kryptowährung am 22. April kurzzeitig bis auf 79.388 Dollar vorgedrungen war. Im April hat der Kurs bereits rund 13 Prozent zugelegt — die stärkste Monatsperformance seit über einem Jahr. Analysten sehen bei 76.800 Dollar eine solide Unterstützung.
Institutionelles Kapital strömt herein
Die Triebkraft hinter der Erholung ist klar institutionell. Die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt fünf Handelstage in Folge Zuflüsse, mit einem Tageshöchstwert von 238 Millionen Dollar. BlackRocks IBIT-Fonds allein absorbierte zwischen dem 13. und 17. April rund 906 Millionen Dollar — das entsprach 91 Prozent aller ETF-Zuflüsse in dieser Woche. Der Fonds hält mittlerweile rekordhohe 806.700 BTC im Gesamtwert von rund 63,7 Milliarden Dollar.
Auch Strategy, das Unternehmen des Bitcoin-Verfechters Michael Saylor, stockte seine Bestände weiter auf. Am 20. April wurden weitere 34.164 BTC zu einem Durchschnittspreis von 74.395 Dollar erworben. Der Gesamtbestand liegt nun bei über 815.000 Coins — mehr als viele Nationalstaaten an Reserven halten.
Trotz dieser beeindruckenden Nachfrage bleibt das Bild nicht ungetrübt. Bitcoin testet mit seinem jüngsten Anstieg mehrmonatige Hochpunkte, und ein überzeugender Ausbruch über 80.000 Dollar steht noch aus. Geopolitik spielt dabei eine Rolle: Die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran — aktuell begleitet von einer US-Seeblockade in der Straße von Hormus — halten die Märkte in Atem. Eine Entspannung könnte breite Risikomärkte beflügeln und Bitcoin zusätzlichen Rückenwind verschaffen. Eskaliert der Konflikt hingegen, dürfte der Druck auf Risikoassets zurückkehren.
Bitcoin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 25. April liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
| Antw. | Thema | Zeit |
| 232388 | Bitcoins der nächste Monsterhy. | 17:19 |
| 11001 | Altcoins - besser als Bitcoins? | 24.04.26 |
| 14 | Bitcoin | 22.04.26 |
| 18975 | Bitcoin - mehr als eine Spekula. | 18.03.26 |
| 957 | Auswahl Krypto-Zertifikate... | 19.01.26 |










