Während die TeamViewer-Aktie nahe ihres Jahrestiefs notiert und viele Anleger das Vertrauen verloren haben, setzt der weltgrößte Vermögensverwalter ein Ausrufezeichen. BlackRock nutzt die aktuelle Kursschwäche nicht zum Ausstieg, sondern baut seine Position bei dem Göppinger Softwareanbieter aus. Marktteilnehmer werten diesen Schritt als potenziellen Vertrauensbeweis in einer kritischen Phase.
- Antizyklischer Einstieg: BlackRock erhöht Stimmrechtsanteil auf 5,87 Prozent.
- Kritische Chartmarke: Aktie notiert mit 5,49 Euro nur knapp über dem 52-Wochen-Tief.
- Gespaltene Stimmung: Neben institutionellen Käufen nehmen auch Short-Seller-Aktivitäten zu.
BlackRock greift ins fallende Messer
Die Nachricht erreichte den Markt durch eine Stimmrechtsmitteilung am späten Dienstagabend: Der US-Finanzgigant BlackRock hat seine Beteiligung an TeamViewer von zuvor 5,68 auf nun 5,87 Prozent aufgestockt. Der Anteil setzt sich dabei aus direkt gehaltenen Aktien (5,08 Prozent) und verschiedenen Finanzinstrumenten zusammen.
Dieser Schritt überrascht, da das Umfeld kaum schwieriger sein könnte. Auf Sicht von zwölf Monaten hat das Papier fast die Hälfte seines Wertes eingebüßt (-48,52 Prozent). Dass ein institutionelles Schwergewicht in dieser Situation zukauft, interpretieren Marktbeobachter als klassisches antizyklisches Handeln. Offenbar sieht der Vermögensverwalter auf dem aktuellen Niveau mehr Chancen als Risiken, was die fundamentale Bewertung betrifft.
Kampf um den Boden
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Die charttechnische Lage bleibt trotz des prominenten Käufers angespannt. Mit einem aktuellen Kurs von 5,49 Euro trennen die Aktie nur wenige Cent vom erst gestern markierten 52-Wochen-Tief bei 5,41 Euro. Der übergeordnete Abwärtstrend ist intakt, was auch der deutliche Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt (8,26 Euro) belegt.
Dennoch gibt es technische Anzeichen für eine Übertreibung nach unten. Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert mit einem Wert von 27,6 im überverkauften Bereich. Die Aufstockung durch BlackRock trifft jedoch auf Widerstand: Gleichzeitig wurden neue Aktivitäten von Leerverkäufern gemeldet. Diese Wette gegen die Aktie zeigt, dass ein Teil des Marktes noch keine Trendwende sieht und weiterhin auf fallende Kurse setzt.
Entscheidung im Februar
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 10. Februar 2026. An diesem Datum präsentiert TeamViewer seine testierten Jahreszahlen und den entscheidenden Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Hält die Unterstützung bei 5,41 Euro bis dahin, könnte der BlackRock-Einstieg die Basis für eine Stabilisierung bilden. Sollte diese Marke jedoch nachhaltig brechen, droht eine Fortsetzung der Talfahrt, unabhängig davon, wer auf der Käuferseite steht.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 5,165 € | 4,852 € | 0,313 € | +6,45% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A2YN900 | A2YN90 | 13,55 € | 4,09 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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5,145 € | +6,17% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 6,099 $ | +7,95% | 17.04.26 |
| Xetra | 5,165 € | +6,45% | 17.04.26 |
| München | 4,878 € | +6,27% | 17.04.26 |
| Hamburg | 5,16 € | +6,13% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 5,095 € | +6,01% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 5,095 € | +5,57% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 5,095 € | +5,53% | 17.04.26 |
| Hannover | 4,812 € | +3,71% | 17.04.26 |
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