von gestern: Ziel 18 €, Stopp 5,20 €! Fazit: Der Biotechexperte lizensiert das erste Biosimilar. Der Partner Santo (Unternehmen der Brüder Strüngmann, die 2005 mit dem Verkauf von Hexal an Novartis 5,7 Mrd. € verdient haben) übernimmt die Kosten, Formycon erhält Lizenzgebühren. Anleger mit Geduld haben hier gute Chancen auf eine Kursvervielfachung. Das Marktvolumen des Originals, dessen Wirkstoff Formycon vor kurzen entschlüsselt hat, liegt bei 5 Mrd. €. Voraussichtlich werden die Preise nach Einführung des Biosimilars um 50 % sinken und auf das Nachahmerprodukt 30 % Marktvolumen entfallen. Selbst ohne Marktwachstum wäre das für Santo ein jährlicher Umsatz von 750 Mio €. Bei einem Lizenzanteil von Formycon von etwa 10 % wären das im Jahr etwa 75 Mio. Lizenzgebühren, und das ohne Kosten. Formycon-Chef Carsten Brockmeyer hat als Leiter der Biotechentwicklungsabteilung bei Hexal und danach bei Novartis bereits 3 Biosimilars auf den Markt gebracht und die Strüngmanns haben genug Know-How, um die Chancen eines Produktes beurteilen zu können. Man kann davon ausgehen, dass sie sonst keine geschätzten 60 Mio € Entwicklungskosten in dieses Projekt gesteckt hätten. Bei einer Markteinführung 2020 und einem akt. Börsenwert von 65 Mio € und jährl. Lizenzerlösen von 75 Mio € käme man auf eine extrem günstiges Einser-KGV.
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