KAPITALISMUS IST SCHEISSE!!!

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neuester Beitrag:  03.03.07 17:50
eröffnet am: 13.07.01 19:53 von: freelove Anzahl Beiträge: 38
neuester Beitrag: 03.03.07 17:50 von: rightwing Leser gesamt: 15523
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13.07.01 19:53 #1 KAPITALISMUS IST SCHEISSE!!!


Da setzt sich heute ein Analyst bei N24 ins Studio und bemerkt mit einem süffisantem Lächeln, dass aus dieser Situation nur die großen Konzerne gestärkt heraus kommen, weil diese die Kleinen ausbluten lassen, um dann billig Übernahmen tätigen zu können, oder aber die Firmen ganz verschwinden zu lassen. Von wegen „die haben ja eh eine angespannte Liquiditätslage“.
Und das ist mittlerweile (an seinem Lächeln abzulesen) völlig normal geworden. Eigentlich sollte auch in einer Marktwirtschaft für Chancengleichheit sorgen.

Und nebenbei werden Mittelständische Unternehmen in den Ruin getrieben! Schaut Euch mal eine Aktie wie Lintec an! Dermaßen unterbewertet (über 1 Mrd. DM Umsatz,  KUV unter 0,2), bisher eine super Wachstumsstorie, und nun wird der Kurs runtergeprügelt, weil die Gefahr besteht, dass die Liquidität ausgeht. Lintec stellt jedes Jahr mehr Mitarbeiter ein, hat immermehr Auszubildende, und tut somit viel für den Aufschwung-Ost! Aber dieser Sch...Kapitalmarkt macht all das vielleicht kaputt.

Das ist doch das ganze Dilemma am Neuen Markt. Seit Tagen schaffen es die guten Werte nicht ihren Abwärtstrend zu verlassen. Institutionelle halten die Aktien trotz positiver Nachrichten immer schön unter der Abwärtstrendlinie (nur ein Beispiel: Thiel Logistik).


In dieser Situation leiden die Kleinen und gewinnen die Großen, und die Banken spielen dieses Spiel mit. Da ist zwar Keinem der Beteiligten ein Vorwurf zu machen, so ist nun mal die Marktwirtschaft, aber es ist einfach traurig. Einige wenige Betrüger am Neuen Markt geben den großen Konzernen die Gelegenheit die Guten niederzutrampeln.
Und die ach so tolle Globalisierung tut ihr übriges!

Ab jetzt fahr ich auch mit den Globalisierungsgegnern zu Tagungsstätten der G8! Aber jetzt wollen die ja schon ihre Tagungen im WWW abhalten.

Super Demokratie! Super freie Marktwirtschaft!

So jetzt könnt Ihr alle über mich herziehen! Ihr habt Euch doch sowieso alle mit dieser Gesellschaft abgefunden. Der Sozialismus ist besiegt, und damit braucht man ja nicht mehr über Alternativen nachzudenken.
Ach doch! Man könnte ja für noch mehr Deregulierung sorgen! Genau, auf eine neue Stromkrise, auf das unser Wasser knapp wird, auf das die Armen noch ärmer werden, und wir geschickten Börsianer noch reicher!

Mir stinkts!

Viva Revolution!
 
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12 Postings ausgeblendet.
13.07.01 22:39 #14 Nur arme Kinder am Board ....
... also, am Besten passiv lesen ... lernen, .... Geld verdienen und dann wieder aktiv teilnehmen --- als überzeugte Kapitalisten, die es akzeptieren, dass man mit Aktien Geld verdienen will und kann. Vorher hat es hier keinen Sinn!

Ob ich "die letzten Monate fett Kohle gescheffelt" habe, oder noch stinkreich durch 1997-1999 bin, das bleibt ein ...

Kleines Geheimnis!  
13.07.01 22:41 #15 @freelove, es ist vielen nicht alles "Scheißegal"
Nur: Mit harten Worten kommt man nicht weiter."Sozialismus bringt uns nicht voran, Kapitalismus aber auch nicht". Ich hoffe stark, daß sich die aus diesen
Erkenntnissen gewonnene Konvergenztheorie ( in Mode in den siebziger Jahren )
in absehbarer Zeit doch noch durchsetzt.  
13.07.01 22:42 #16 @Kleines Geheim

Angebern wollen wir nicht haben !!!  
13.07.01 22:47 #17 @traderworld
Schön, dass Du für uns alle sprichst, aber meine Stimme hast Du bei dieser Meinung. Hoffe, es denken noch mehr so. Was wir aber mit solchen Typen machen können, bleibt ein ...

Kleines Geheimnis!  
13.07.01 22:59 #18 Test
Der Thread hat mich gereizt, also habe ich hier mein erstes Posting abgesetzt.  
13.07.01 23:01 #19 Na den Prost.
Ich ziehe allerdings Jever vor.

Taos
 
13.07.01 23:03 #20 @Oktober24
Nach Globalisierung kommt Universialisierung.

Noch so ein kleiner Gedanke: Nicht dem Monopol gehört die Zukunft sondern der Idee und der Vision. Und die entstammt in der Regel nicht der etablierten Industrie: Siehe damals IBM und Mocrsoft mit der Entwicklung des PC.

Gruß
 
13.07.01 23:05 #21 Was hälst Du von Staropramen?
Ein Super tschechisches Bier! Und nebenbei unterstütze ich noch die tschechische Wirtschaft (nur um beim Thema zu bleiben).


 
13.07.01 23:11 #22 Und dann wird die Idee von Microsoft gekauft !.
13.07.01 23:12 #23 Jever ist Brau & Brunnen.
Läuft aber zur zeit nicht besonders.

Für schwere Börsenzeiten kann ich nur Berentzen empfehlen. Solider Wert mit guter Dividende.

Taos
 
13.07.01 23:15 #24 @freelove über AMD hat auch jeder gelächelt! .
und heute kauft keine intelligenter(informierter) Mensch mehr einen Pentium, Itanium oder wie die Dinger heißen.

Gruß  
13.07.01 23:22 #25 @Oktober24 und Borgling
Mach Dir da mal keine Sorgen. Aus oekologischer Sicht eruebrigt sich die Frage von selbst.
@Borgling
Wo willst Du denn im Universum Beduerfnisse wecken und einen Absatzmarkt schaffen?
Wachstum ist irgendwann am Ende und dann?
Und wenn den Monopolen nicht die Zukunft gehoert, wie kommt es dann, dass hinter allen Produkten eine Hand voll Firmen sitzt (Bsp DaimlerChrysler).
DC ist richtig klasse. Die schaffen Beduerfnisse in Form von Tellerminen, liefern Raeumungsfahrzeuge um die Dinger wieder zu beseitigen und Prothesen.  
13.07.01 23:41 #26 Prost
Was ich mit meinem guten Kölsch (bevorzugt früh oder reissdorf) so alles anrichten kann.
Zur Diskussion: Wer mehr Wohlstand auch für ärmere Länder will, braucht Globalisierung. Jedes Land hat gewisse komparative Vorteile. Diese könnten auch ärmere Länder nutzen, wenn denn unsere Industrienationen ihre Subventionen und Zölle abschaffen würden. Derzeit leider völlig utopisch(langfristig aber nicht). Die fortschreitende Globalisierung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sozialistische Gleichmacherei wohl kaum. Auch wenn unsere Leistungsgesellschaft einige auf der Strecke bleiben läßt, ist es der einzig richtige Weg.

Prost.  
13.07.01 23:43 #27 @ Fosca ich wollte damit nur sagen dass es .
Märkte geben wird, die wir uns heute nicht vorstellen können. Mein Vater ist aufgewachsen mit Gaslampen an den Wänden. Schon vor über 20 Jahren haben wir aufgehört zum Mond zu fliegen.
Alleine schon die Ausbeutung und Vernichtung unseres eigenen Planeten wird es notwendig machen ins All zu expandieren. Klar war das Challanger Ünglück 1986 ein Rückschlag aber der Weg wurde nicht aufgehalten.

Gruß  
14.07.01 01:12 #28 Schon seltsam @Borgling; fosca; Kölsch, dass
ihr alle richtig liegt....hehe  
11.08.01 18:13 #29 Die Globalisierungsfalle, erschienen bei rororo
sollte man gelesen haben!  
03.03.07 13:24 #30 Kapitalismus ist Scheiße
Hallo,ich meine schon wir brauchen etwas anderes,also eine andere Gesellschaftsordnung.Dieser Kapitalismus hat immer nur Massenarbeitslosigkeit,Verarmung und zwei Weltkriege hervorgebracht.Nun sind wir schon wieder in einem (fast)Weltkrieg.Der Kap.,oder der Charakter des Kap.ist der selbe,nur moderner verpackt.Schaut nach Venezuela,da bewegt sich etwas.Und wenn Bush und seine Komplizen nicht dazwischen funken(Putsch oder Intervention)dann wird es langfristig gut sein für die Menschen Lateinamerikas!
Viele Grüße,Frank  
03.03.07 14:31 #31 @franek...
absolute zustimmung!! genau so ist es! und die meisten merken es einfach nicht! lassen sich weiter ausbeuten, während sich die mächtigen in's fäustchen lachen...  
03.03.07 14:48 #32 Treff der Verlierer?
Die Weltkriege hat nicht der Kapitalismus hervorgebracht sondern im ersten Fall eine Monarchie und im zweiten eine faschistische Diktatur. Die soziale Marktwirtschaft ist die ideale Lebensform für den Menschen, es besteht ein soziales Sicherungsnetz (über das gewünschte Ausmaß kann man sicher diskutieren), gleichzeitig gibt es monetäre  und nicht monetäre Anreize um den Menschen zur Leistung zu motivieren. Notwendige Voraussetzung für ein solches System sind Gesetze und Kontrollmeachanismen um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten.
In einem sozialistischen System gibt es einige Parteibonzen die auf Kosten der Allgemeinheit leben. Wohlstand wird nicht geschaffen, es gibt keine vernünftige Recourcenallokation und keine Motivationsdynamik im gesellschaftlichen System.

Es gibt immer noch Menschen die dieses nicht begriffen haben, ich bin schockiert!

Gruß

permanent  
03.03.07 14:59 #33 nur ist das kein unterschied, permanent...
entweder du hast die parteibonzen - oder du hast die kaptalismusbonzen! ich behaupte: egal ob kapitalismus oder sozialismus, beide systeme werden nach einer gewissen zeitspanne nicht mehr funktionsfähig sein, weil dann ein paar wenige das system für sich überausgenutzt haben und zu mächtig geworden sind! im moment erleben wir diesen zustand im kapitalismus! die lösung kann aus meiner sicht nur darin bestehen, das gerade bestehende system (egal welches) in bestimmten zeitabständen total umzuwälzen, sozusagen einen "reset" durchzuführen. ein krieg führt so etwas sehr effizient durch - aber davon sollten wir natürlich wegkommen und sozusagen ein "grundgesetzgesteuertes umsturzverfahren" einführen...  
03.03.07 15:52 #34 es lebe der kapitalimus
kapitalismus ist nicht scheiße, sondern ist der ursprung jedes fortschritts und innovative denkens, es ist letztendlich die motivation und der treibstoff der wirtschaft oder geht irgend jemand von euch gerne unentgeldlich zur arbeit? der kapitalismus regelt die marktwirtschaft und zwar knallhart! ähnlich wie in der natur....

die natur macht es uns ja vor, der stärkere gewinnt...
kapitalismus beinnhaltet also auch eine art sozialdarwinimus, wo das recht abgeleitet wird, dass der starke, gesunde etc... den schwachen besiegt...

der kapitalismus ist positiv, auch wenn es sicherlich hier und dort schwarze Schafe gibt...kapitalismus bedeutet Demokratie,freies Denken, selber entscheiden zu können...preisregelung aufgrund angebot und nachfrage usw...

also ich kann freelove sicherlich verstehen, wenn ich seinen beitrag lese, ich hasse selber ungerechtigkeiten, aber die wahl der überschrift dieses threads ist nicht ganz richtig getroffen...sorry...aber ich wünsche euch ansonsten weiterhin viel spaß hier bei ariva...

lg
soros

ps:wer den kapitalimus versteht, hat große möglichkeiten!  
03.03.07 15:55 #35 besser als
Planwirtschaft

P. (besser: Zentralverwaltungswirtschaft) bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der die ökonomischen Prozesse einer Volkswirtschaft, insbesondere die Produktion und die Verteilung von Gütern und Dienstleistungen planmäßig und zentral gesteuert werden. Eine P. ist hierarchisch aufgebaut, d.h. die Einzelpläne der Wirtschaftssubjekte (Haushalte, Betriebe) müssen sich dem (politisch beschlossenen und i.d.R. als Gesetz verkündeten) Gesamtplan unterordnen. Dieser wiederum übernimmt sowohl die Zuteilung der Waren an die Wirtschaftsteilnehmer, als auch die vielfältigen Abstimmungen zwischen ihnen. Die Praxis in den ehemaligen sozialistischen Ländern hat gezeigt, dass regelmäßig ein erhebliches Defizit zwischen Planung und Realisierung der beschlossenen und geforderten Leistungen eintritt; insbesondere haben es die real existierenden P. nicht geschafft, die für eine langfristige Weiterentwicklung moderner Volkswirtschaften notwendigen Innovationen und Erfindungen zu sichern. (Ggt.: Marktwirtschaft)

 
03.03.07 16:09 #36 @soros....
dazu sage ich zwei dinge:

1. arm ist, wer nur geld als motivation kennt
2. "die natur macht es uns vor" -> allerdings zerfleichen sich in der natur nicht die spezies untereinander! bei jedem "kampf" zwischen zwei löwen z.b. gibt es eine unterwürfigkeitsgeste, die der überlegene respektiert!! DAS gibt es bei vielen menschen NICHT!  
03.03.07 17:15 #37 CREEK


„Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.‘‘  
03.03.07 17:50 #38 @freelove
erstens zwingt einen niemand zur ag zu werden.
zweitens zwingt einen niemand, mehr als 51% der aktien aus der hand zu geben.
drittens wurde die börse zu dem zweck der beteiligung und somit der mobilisierung grosser kapitalmengen erfunden - einer nicht-ag bleibt nur der gang zu den gierigen bankern, wenn es ums investitieren geht.
drittens kenne ich gar nicht so wenige mittelständler, denen man keinen grösseren gefallen tun kann, als sie zu übernehmen.

in sozialistischen regiemen hat man grossprojekte übrigens meist mit lagerinsassen realisiert.  
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