Nach zwei Jahren Streit mit Mali bekommt Barrick den Goldkomplex Loulo Gounkoto zurück und zieht seine Klage vor dem Weltbankgericht zurück. Die Regierung lässt im Gegenzug Mitarbeiter frei und verlängert die Lizenz. Die Aktie schießt in Toronto nach oben.
Barrick Mining
und die Regierung von Mali haben ihren erbitterten Streit um den Goldminenkomplex Loulo Gounkoto beigelegt. Der Konzern erhält die operative Kontrolle über eine seiner wichtigsten Förderstätten zurück und zieht im Gegenzug ein Schiedsverfahren vor dem Weltbankgericht zurück, wie aus übereinstimmenden Berichten von Financial Times und Reuters hervorgeht.
Mali lässt nach Regierungsangaben alle strafrechtlichen Vorwürfe gegen das Unternehmen und seine Mitarbeiter fallen und leitet die Freilassung von vier inhaftierten Beschäftigten ein. Barrick erklärte, die Vereinbarung werde den Weg für einen konstruktiven Umgang mit der Regierung ebnen. An der Börse kam der Deal gut an, die Aktie erreichte ein Rekordhoch. |