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neuester Beitrag:  17.04.26 03:31
eröffnet am: 30.12.25 17:48 von: lo-sh Anzahl Beiträge: 3311
neuester Beitrag: 17.04.26 03:31 von: MHurding Leser gesamt: 1012355
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16.04.26 16:03 #3301 Europa geht das Flugbenzin aus
macht nix, dafür kommt ja Tempo 100 auf BAB.

Quelle
Nach Einschätzung des Exekutivdirektors der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, drohen in Europa angesichts der Sperrung der Straße von Hormus schon in wenigen Wochen Flugausfälle. Die EU arbeitet unterdessen an einem Notfallplan.
 
16.04.26 17:11 #3302 War es das nach oben?
Oder sehen wir die 24.500 noch. Es spitzt sich schon wieder ordentlich zu. Auch wenn es augenscheinlich keinen interessiert.
Nun man kann die Welle reiten solange sie hält.  

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16.04.26 17:39 #3303 Öl zuppelt heute aber auch
Nach oben

Unfassbar  

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16.04.26 21:47 #3304 Outperformance
sieht man auch bei einer breiten Bank von KI Infrastrukturaktien inklusive Photonics Aktien. hab mich die letzten 6 Wochen in das Thema eingelesen und Performances von 10-420% eingefahren. Interessanterweise nicht nur US Aktien sondern mit Soitec, IQE, Sivers Semiconductor und LPFK auch europäische Aktien dabei. Die meisten sind aktuell noch unprofitabel aber wenn execution mit demand zusammen kommt, dann ist hier (noch) großes Potenzial - wenn man die Zeit mitbringen kann. Spätestens seit der Keynote von Jensen Huang bei der GTC war klar, dass Photonics und die anderen Infrastrukturellen Aktien abgehen werden.  

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16.04.26 21:50 #3305 Outperformance 2
ist aber schon absolut surreal wenn man täglich mehrere Aktien hat die zweistelligen steigen - wie heute in der Spitze mit AXT Inc mit +31

This is just f insane... :)  

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16.04.26 22:25 #3306 Sternchenstark,

aber der Nasdaq fragt nicht nach Erlaubnis  
16.04.26 22:32 #3307 Nasdaq
Sternchenstark, aber der Nasdaq fragt nicht nach Erlaubnis

Starke Beitäge, keine Frage. Sauber formuliert, differenziert, ohne Marktschreierei und deutlich intelligenter als das übliche „morgen +300 oder Weltuntergang“. Genau so etwas liest das Forum natürlich gern, weil es nach Tiefe klingt und nicht nach Jahrmarkt.

Der kleine Haken ist nur: Der Markt zahlt nicht für den besseren Essay, sondern für das bessere Timing. Die Rally kann fundamental wacklig, überzogen oder zumindest fragwürdig sein — aber das ist noch nicht dasselbe wie ein brauchbares Signal, dass sie jetzt kippen muss. Genau das übersehen viele: Ein Markt kann objektiv schief, teuer oder komplett bekloppt wirken und trotzdem weiter steigen, weil Preis, Positionierung und FOMO gerade stärker sind als die schönere Logik.

Damit das nicht nur hübsch klingt, sondern auch handelbar bleibt, hier mal auf Nasdaq / US Tech 100 runtergebrochen:

BIAS
Klar bullisch, solange der Markt oberhalb von 26.100 bis 26.000 bleibt. Das Bild ist nach dem V-Reversal nicht mehr defensiv, sondern auf Trendfortsetzung geeicht. Nicht weil die Story plötzlich sauber geworden wäre, sondern weil der Preis inzwischen deutlich stärker aussieht als die Skepsis dazu.

WICHTIGE LEVELS NASDAQ / CASH

- 26.250 bis 26.300 = aktuelle Entscheidungs- und Haltezone
- 26.400 = erste obere Sweep-/Break-Zone
- 26.500 bis 26.650 = nächster Expansionsbereich
- 26.100 = erste Auffangzone
- 26.000 = wichtige Reclaim-Zone
- 25.700 bis 25.500 = tiefere Schwäche- und Rücklaufzone

HAUPTSZENARIO
Solange 26.100/26.000 hält, bleibt für mich das bullische Hauptszenario aktiv. Heißt: Rücksetzer sind erst einmal eher Pullbacks als echte Trendbrüche. Über 26.300 bleibt die Oberseite offen, und wenn 26.400 sauber angenommen wird, kann sich der Markt in 26.500 bis 26.650 ausdehnen. Genau da ist für mich der Unterschied zwischen „kluger Skepsis“ und „brauchbarer Marktlesart“: Nicht ob die Rally intellektuell gefällt, sondern ob sie oberhalb der Triggerzonen weiter getragen wird.

WIE LÖST MAN DAS TIMING-PROBLEM?
Gar nicht mit Hellseherei, sondern mit einem sauberen Ablauf. Erstens: Bias festlegen. Solange der Nasdaq über 26.100/26.000 notiert, ist die Grundseite bullisch und Shorts sind erstmal Gegenwind-Trades. Zweitens: Level definieren. Skepsis wird erst dann handelbar, wenn der Markt nicht nur teuer aussieht, sondern 26.100 verliert und den Bereich nicht mehr reclaimt. Drittens: Trigger statt Meinung. Ein brauchbares Short-Timing entsteht nicht bei „das ist mir zu hoch“, sondern bei Rückfall unter 26.100, idealerweise mit gescheitertem Reclaim und Anschlussverkauf. Viertens: Alternativen zulassen. Hält der Markt die Zone und nimmt 26.300/26.400 weiter an, war die Skepsis nicht falsch gedacht, aber schlicht zu früh. Genau so löst man das Timingproblem: nicht durch den perfekten Gedanken, sondern durch Bias + Level + Trigger + Reaktion. Der Markt muss die These bestätigen, nicht der Autor.

SETUP

- Long-Setup: oberhalb 26.250/26.300 konstruktiv, über 26.400 mit Hold deutlich besser
- Neutral: wenn der Markt zwischen 26.100 und 26.300 nur eiert und noch nichts entscheidet
- Short-Setup: erst wirklich interessant bei Rückfall unter 26.100 und fehlendem Reclaim; unter 26.000 wird die Skepsis dann auch charttechnisch deutlich spannender

Anders gesagt: Die Schwächen der Story kann man klar sehen. Was oft fehlt, ist die Einsicht, dass der Markt nicht fragt, ob die Bewegung „verdient“ ist, sondern ob sie getragen wird. Und solange Rücksetzer gekauft werden, Shorts sich unwohl fühlen und der Nasdaq über 26.100/26.000 bleibt, bleibt saubere Makro-Skepsis eben oft nur das: sauber, aber zu früh.

Die vielen Sternchen zeigen deshalb vor allem, dass die Beiträge  resonieren. Verständlich. Solche Texte geben dem Leser das gute Gefühl, hinter die Fassade zu schauen. Nur ist Börse leider kein Wettbewerb im Tiefsinn, sondern eher ein hässlicher Praxistest: Wer erkennt zuerst, dass der Markt auch ohne moralische und fundamentale Erlaubnis weiterlaufen kann?

Kurz gesagt: viele richtige Gedanken, aber noch keine saubere Antwort auf das eigentliche Timingproblem. Oder etwas frecher: Die Texte sind sternchenstark, der Markt leider oft eher preisgetrieben als vernunftbegabt. Und solange der Nasdaq über 26.100/26.000 bleibt, ist Skepsis zwar intellektuell attraktiv — aber noch kein besseres Setup.  
16.04.26 23:01 #3308 Und man ruft zum nixmachen auf
Wie schon seit Wochen - vergessend das Rendite nicht oben sondern unten gemacht wird - nett zu lesen aber werthaltig? Aber bald kann man wieder sagen „darum hat man nix machen sollen“  

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1

16.04.26 23:30 #3309 angebot und nachfrage
nicht vergessen, preise werden durch angebot und nachfrage gemacht. gilt nicht nur an der börse sondern auch beim kerosin.

sollte flugbenzin in den nächsten monaten auch in europa knapp werden, dann steigt der preis und es wird weniger geflogen werden. so einfach geht das.

ps: im sommer ist es sowieso viel zu heiss am mittelmeer, wieder mal wandern im heimatland auch schön. ich liebe wandern...

 

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17.04.26 00:05 #3310 Nasdaq macht ATH
Was man fairerweise sagen muss: Das technische Mehr in dem Beitrag ist schon ordentlich. Also nicht nur zwei Alibi-Linien und ein bisschen Stimmung, sondern tatsächlich brauchbare Arbeit mit Value, POC, VPOK, Unterstützungen, Widerständen und einer nachvollziehbaren Intraday-Struktur. Genau dieser Teil hat Substanz, weil er dem Leser etwas gibt, womit man wirklich arbeiten kann. Da steckt Marktbeobachtung drin, nicht nur Meinung. Und das ist auch der Teil, der den Beitrag trägt.

Gerade deshalb fällt der Kontrast zum Makro-Geschreibe so auf. Oben wird erst einmal groß die Weltlage eingesammelt: Nasdaq zu hoch, alles fragwürdig, irgendwann müsse das doch mal krachen, Realität passt nicht zu den Kursen. Klingt gewichtig, liest sich auch gut und gibt dem Ganzen schön Tiefgang. Nur: Der eigentlich nützliche Teil ist gar nicht dieses geopolitisch-makroökonomische Raunen, sondern die saubere technische Arbeit darunter. Die Makro-Einleitung macht Lärm, das Technische macht den Job.

Und genau da liegt für mich der Unterschied: Das Makro-Gerede liefert Atmosphäre, die technische Analyse liefert Handwerk. Atmosphäre bekommt Sternchen, Handwerk bekommt am Ende die Trades. Wenn man das auseinanderzieht, bleibt übrig: Das Wertvolle im Beitrag ist nicht der große Abgesang auf Marktvernunft, sondern dass da jemand sauber mit Marktprofil, Akzeptanz und Zonen arbeitet. Das ist deutlich mehr wert als das übliche „passt alles nicht mehr zusammen“, weil Letzteres zwar oft klug klingt, aber selten sagt, was du jetzt konkret damit machen sollst.

Der Haken ist nur: Genau dieses Makro-Vorspiel bleibt beim Leser oft stärker hängen als die eigentliche technische Botschaft. Im Kopf bleibt dann nicht „oberhalb der Value konstruktiv, unterhalb wird’s erst spannend“, sondern eher „eigentlich ist alles zu hoch und müsste fallen“. Und genau da wird’s für den unerfahrenen Börsianer gefährlich: Der nimmt aus einem technisch brauchbaren Beitrag am Ende vor allem den bärischen Unterton mit, fühlt sich intellektuell abgesichert und zieht dann zu früh den Shorttrigger, obwohl das Chartbild selbst vielleicht noch gar keinen sauberen Short hergibt.

Etwas pointierter: Das Technische ist die Werkbank, das Makro eher die Nebelmaschine. Die Werkbank lob ich gern, weil sie Substanz hat. Die Nebelmaschine sieht dramatisch aus, aber wenn man sie ausstellt, wird der Beitrag inhaltlich nicht schlechter — eher klarer. Genau deshalb ist das Charttechnische hier das eigentliche Plus und das Makro davor eher ein akustischer Vorhang, der größer klingt, als er für den Handelsnutzen ist. Und das ist eben nicht ganz harmlos, weil viele Leser nicht das Handwerk mitnehmen, sondern die Stimmung — und dann geschniegelt mit viel Meinung, aber ohne Trigger, zu früh auf den Shortknopf drücken.33679747  
17.04.26 03:31 #3311 Klausel - Sauber und pointiert
Kann dich leider nicht bewerten - sehr gut -ist ja grundsätzlich konstruktive Kritik

To whom it may concern  angebotsknappheit Kerosin ist übrigens augenwischerei denn man hat sie selber herbeigeführt da man auf amerikanisches Kerosin verzichtet - Hintergründe kenne ich nicht - also das warum - wahrscheinlich kurze Wege oder so ein wettbewerbsdingens  

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