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München (www.aktiencheck.de) - Die Notenbanker werden heute mit Argusaugen auf die Inflationszahlen schauen - schließlich sind sie nochmal ein Einflussfaktor für ihre anstehenden Entscheidungen, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank im aktuellen "Wochenausblick".
"Die drei wichtigsten westlichen Zentralbanken stehen vor der Woche der Entscheidungen", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne "bei der FED mit einer Beschleunigung des Taperings, bei der EZB mit einer Neuausrichtung der Anleihekäufe und bei der Bank of England möglicherweise mit einer ersten Leitzinsanhebung". Eines dürfte die Top-3-Notenbanken des Westens allerdings laut Greil vereinen: "Sowohl FED, wie auch EZB und Bank of England, werden schon angesichts der Delta- und Omikron-Risiken ihre Flexibilität nach vorne betonen."
Kommende Woche stünden dieses Jahr auch letztmalig viele wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda: Dazu würden die vorläufigen Dezember-Einkaufsmanagerindices in Europa, den USA und Japan am Donnerstag genauso wie tags darauf das ifo-Geschäftsklima gehören. Ebenfalls am Freitag kämen die deutschen Produzentenpreise im November. Darüber hinaus würden für die Eurozone insgesamt am Dienstag Produktions- sowie am Donnerstag Handelsbilanzzahlen für Oktober publiziert. Und in Großbritannien würden auf den Arbeitsmarktbericht am Dienstag tags darauf Inflationszahlen und am Freitag neue Verbraucherdaten folgen.
In den USA stünden die Produzentenpreise ebenfalls am Dienstag an, gefolgt von den Einzelhandelsumsätzen im November am Mittwoch und Produktionsdaten für diesen Monat am Donnerstag. Auch in Asien sei der Kalender proppenvoll: China veröffentliche am Mittwoch seine Einzelhandels- und Industriedaten für den November und Japan ebenfalls Industrieproduktions- sowie Handelsbilanzzahlen für Oktober beziehungsweise November. (10.12.2021/ac/a/m)
"Die drei wichtigsten westlichen Zentralbanken stehen vor der Woche der Entscheidungen", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne "bei der FED mit einer Beschleunigung des Taperings, bei der EZB mit einer Neuausrichtung der Anleihekäufe und bei der Bank of England möglicherweise mit einer ersten Leitzinsanhebung". Eines dürfte die Top-3-Notenbanken des Westens allerdings laut Greil vereinen: "Sowohl FED, wie auch EZB und Bank of England, werden schon angesichts der Delta- und Omikron-Risiken ihre Flexibilität nach vorne betonen."
Kommende Woche stünden dieses Jahr auch letztmalig viele wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda: Dazu würden die vorläufigen Dezember-Einkaufsmanagerindices in Europa, den USA und Japan am Donnerstag genauso wie tags darauf das ifo-Geschäftsklima gehören. Ebenfalls am Freitag kämen die deutschen Produzentenpreise im November. Darüber hinaus würden für die Eurozone insgesamt am Dienstag Produktions- sowie am Donnerstag Handelsbilanzzahlen für Oktober publiziert. Und in Großbritannien würden auf den Arbeitsmarktbericht am Dienstag tags darauf Inflationszahlen und am Freitag neue Verbraucherdaten folgen.
In den USA stünden die Produzentenpreise ebenfalls am Dienstag an, gefolgt von den Einzelhandelsumsätzen im November am Mittwoch und Produktionsdaten für diesen Monat am Donnerstag. Auch in Asien sei der Kalender proppenvoll: China veröffentliche am Mittwoch seine Einzelhandels- und Industriedaten für den November und Japan ebenfalls Industrieproduktions- sowie Handelsbilanzzahlen für Oktober beziehungsweise November. (10.12.2021/ac/a/m)
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