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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Mit einer äußerst skeptischen Studie analysiert die "Weltbank" jetzt die Weltwirtschaft, so Dr. Eberhardt Unger von "fairesearch".
Danach werde sich das globale Wachstum markant verlangsamen von 5,5% in 2021 auf 4,1% in 2022 und nur noch 3,2% in 2023. Der Spread der Covid-19 Varianten neben Inflation, Verschuldung und globalen Ungleichgewichten verstärke die Unsicherheiten. Obwohl sich in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften Output und Investitionen auf das Niveau vor Ausbruch der Pandemie nächstes Jahr erholen würden, bleibe es in den Schwellen- und Entwicklungsländern (EMDEs) niedrig aufgrund der geringeren Impfung in diesen Ländern, der etwas restriktiveren Geld- und Fiskalpolitik und der höheren Unsicherheiten aufgrund der Pandemie.
Verschiedene Abwärtsrisiken würden die Aussichten eintrüben. Dazu würden die Gleichzeitigkeit des Befalls der Volkswirtschaften mit der Pandemie, weitere Lieferengpässe, der Wandel in den Inflationserwartungen, finanzieller Stress, Naturkatastrophen wegen des Klimawandels und einem schwächeren Antrieb langfristiger Wachstumskomponenten zählen. Die EMDEs hätten nur einen geringen politischen Spielraum für gegebenenfalls erforderliche monetäre und fiskalpolitische Unterstützungen. Aus diesem Grunde könnten sich die Risiken zu einer "harten Landung" erhöhen.
Dies unterstreiche die Wichtigkeit globaler Kooperationen vor allem bei der Verteilung von Impfstoffen, bei der Gesundheitsvorsorge und der Unterstützung der ärmsten Länder, auch um die weltweiten Bemühungen um einen Klimawandel zu sichern. Das globale Wachstum dürfte sich spürbar vermindern, da die ursprüngliche Erholung bei Konsum und Investitionen nachlasse und die makroökonomischen Unterstützungen wegfallen würden. Der größte Teil der weltweiten Wachstumsverminderung entfalle auf die großen Volkswirtschaften, deren Nachfrage sich auch auf die EMDEs auswirke. In diesen Ländern wirke die Pandemie im negativen Sinne stärker als in den großen Volkswirtschaften. Wachstumsimpulse würden nicht reichen, um im Vorhersagezeitraum das Vorpandemieniveau wieder zu erreichen, so die Weltbank.
Hinsichtlich der Inflationserwartungen unterscheide sich die Weltbank von den Aussagen der Zentralbanken. Sie verweise auf die allgemeine Markterwartungen, den Konsensus. Die globale Erholung der Aktivitäten zusammen mit den höheren Energie- und Nahrungsmittelpreisen hätten die Inflationsraten in vielen Ländern steigen lassen, und zwar über das ursprüngliche Inflationsziel hinaus. Deshalb würden viele Zentralbanken ihre Leitzinsen erhöhen. Der Konsensus erwarte ein gegenüber 2020 erhöhtes Niveau der Inflationsraten. Globale Kooperationen und wirksame wirtschaftspolitische Maßnahmen würden erforderlich, um die starken Kostensteigerungen durch Wetteränderungen und Naturkatastrophen zu bewältigen. Die internationale Gemeinschaft könne dabei helfen, grüne Investitionen zu fördern und Einrichtungen in den EMDEs zur Klimaänderung zu bewältigen.
Neben der Weltbank würden auch die Konjunkturfrühindikatoren der OECD eine Verlangsamung des weltwirtschaftlichen Wachstums ankündigen. Die Nachfrage verliere insgesamt an Dynamik, und die Risiken würden wachsen. Dabei würden die Inflationsraten über das Niveau von 2020 steigen und vermutlich über den ursprünglichen Inflationszielen der Zentralbanken verharren. Auf die Unternehmen würden damit Kostensteigerungen zukommen. Die Zentralbanken dürften sich dazu gezwungen sehen, die Leitzinsen zu erhöhen. Damit werde die weltweite Überschuldung zunehmend zu einem Finanzierungsproblem. Die Stabilität des ganzen Finanzsystems sehe sich Herausforderungen gegenüber. Welche Anlagestrategie würden diese Einflussfaktoren erfordern? Investitionen seien auf mehr Sicherheit auszurichten. (18.01.2022/ac/a/m)
Danach werde sich das globale Wachstum markant verlangsamen von 5,5% in 2021 auf 4,1% in 2022 und nur noch 3,2% in 2023. Der Spread der Covid-19 Varianten neben Inflation, Verschuldung und globalen Ungleichgewichten verstärke die Unsicherheiten. Obwohl sich in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften Output und Investitionen auf das Niveau vor Ausbruch der Pandemie nächstes Jahr erholen würden, bleibe es in den Schwellen- und Entwicklungsländern (EMDEs) niedrig aufgrund der geringeren Impfung in diesen Ländern, der etwas restriktiveren Geld- und Fiskalpolitik und der höheren Unsicherheiten aufgrund der Pandemie.
Dies unterstreiche die Wichtigkeit globaler Kooperationen vor allem bei der Verteilung von Impfstoffen, bei der Gesundheitsvorsorge und der Unterstützung der ärmsten Länder, auch um die weltweiten Bemühungen um einen Klimawandel zu sichern. Das globale Wachstum dürfte sich spürbar vermindern, da die ursprüngliche Erholung bei Konsum und Investitionen nachlasse und die makroökonomischen Unterstützungen wegfallen würden. Der größte Teil der weltweiten Wachstumsverminderung entfalle auf die großen Volkswirtschaften, deren Nachfrage sich auch auf die EMDEs auswirke. In diesen Ländern wirke die Pandemie im negativen Sinne stärker als in den großen Volkswirtschaften. Wachstumsimpulse würden nicht reichen, um im Vorhersagezeitraum das Vorpandemieniveau wieder zu erreichen, so die Weltbank.
Hinsichtlich der Inflationserwartungen unterscheide sich die Weltbank von den Aussagen der Zentralbanken. Sie verweise auf die allgemeine Markterwartungen, den Konsensus. Die globale Erholung der Aktivitäten zusammen mit den höheren Energie- und Nahrungsmittelpreisen hätten die Inflationsraten in vielen Ländern steigen lassen, und zwar über das ursprüngliche Inflationsziel hinaus. Deshalb würden viele Zentralbanken ihre Leitzinsen erhöhen. Der Konsensus erwarte ein gegenüber 2020 erhöhtes Niveau der Inflationsraten. Globale Kooperationen und wirksame wirtschaftspolitische Maßnahmen würden erforderlich, um die starken Kostensteigerungen durch Wetteränderungen und Naturkatastrophen zu bewältigen. Die internationale Gemeinschaft könne dabei helfen, grüne Investitionen zu fördern und Einrichtungen in den EMDEs zur Klimaänderung zu bewältigen.
Neben der Weltbank würden auch die Konjunkturfrühindikatoren der OECD eine Verlangsamung des weltwirtschaftlichen Wachstums ankündigen. Die Nachfrage verliere insgesamt an Dynamik, und die Risiken würden wachsen. Dabei würden die Inflationsraten über das Niveau von 2020 steigen und vermutlich über den ursprünglichen Inflationszielen der Zentralbanken verharren. Auf die Unternehmen würden damit Kostensteigerungen zukommen. Die Zentralbanken dürften sich dazu gezwungen sehen, die Leitzinsen zu erhöhen. Damit werde die weltweite Überschuldung zunehmend zu einem Finanzierungsproblem. Die Stabilität des ganzen Finanzsystems sehe sich Herausforderungen gegenüber. Welche Anlagestrategie würden diese Einflussfaktoren erfordern? Investitionen seien auf mehr Sicherheit auszurichten. (18.01.2022/ac/a/m)
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