Erweiterte Funktionen
München (www.aktiencheck.de) - Die heutigen Einkaufsmanagerindces, die eine weitere konjunkturelle Eintrübung zeigen, sind nur der Anfang, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck a Quintet Private Bank.
"Nächste Woche werden die zahlreich anstehenden Stimmungsindizes vom Ifo-Geschäftsklima über das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone bis zum deutschen Konsumklima zeigen, wie sehr der Pessimismus weiter zugenommen hat", sei Robert Greil überzeugt. Laut dem Chefstrategen von Merck Finck sei in Europa kurzfristig keine Besserung zu erwarten: "Die Entwicklungen in Russland, die Energieängste in Westeuropa und am Donnerstag möglicherweise auch noch eine zweistellige deutsche Inflationsrate setzen nicht nur Aktien, sondern auch dem Euro zu." Greil weiter: "Nicht nur zur Inflationsbekämpfung, auch um ihre Währungen zu verteidigen, werden europäische Notenbanken vorerst mit den Fed-Zinserhöhungen weitgehend Schritt halten. Der Euro wird dabei weiterhin Schwierigkeiten haben, die Parität zum Dollar zu verteidigen."
Kommende Woche stehe ein ganzes Bündel an äußerst wichtigen Stimmungsdaten an: nach dem ifo-Geschäftsklima am Montag, am Dienstag dann das US-Verbrauchervertrauen, am Mittwoch das deutsche GfK-Konsumklima sowie tags darauf das Wirtschaftsvertrauen für die Eurozone. In der zweiten Wochenhälfte verschiebe sich der Fokus dann zusehends auf die Inflation mit den vorläufigen September-Inflationszahlen für Deutschland am Donnerstag und für den gesamten Euroraum am Freitag.
Weitere wichtige Daten seien der deutsche Arbeitsmarktbericht am Freitag sowie in den USA die Auftragszahlen für langlebige Wirtschaftsgüter (am Dienstag), das finale amerikanische Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal (Donnerstag) und die US-Kerninflationsdaten am Freitag. In Asien werde eine Reihe von Einkaufsmanagerindices (am Montag für Japan und am Freitag für China) Aufschluss über die dortigen Konjunkturtrends geben. (23.09.2022/ac/a/m)
"Nächste Woche werden die zahlreich anstehenden Stimmungsindizes vom Ifo-Geschäftsklima über das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone bis zum deutschen Konsumklima zeigen, wie sehr der Pessimismus weiter zugenommen hat", sei Robert Greil überzeugt. Laut dem Chefstrategen von Merck Finck sei in Europa kurzfristig keine Besserung zu erwarten: "Die Entwicklungen in Russland, die Energieängste in Westeuropa und am Donnerstag möglicherweise auch noch eine zweistellige deutsche Inflationsrate setzen nicht nur Aktien, sondern auch dem Euro zu." Greil weiter: "Nicht nur zur Inflationsbekämpfung, auch um ihre Währungen zu verteidigen, werden europäische Notenbanken vorerst mit den Fed-Zinserhöhungen weitgehend Schritt halten. Der Euro wird dabei weiterhin Schwierigkeiten haben, die Parität zum Dollar zu verteidigen."
Kommende Woche stehe ein ganzes Bündel an äußerst wichtigen Stimmungsdaten an: nach dem ifo-Geschäftsklima am Montag, am Dienstag dann das US-Verbrauchervertrauen, am Mittwoch das deutsche GfK-Konsumklima sowie tags darauf das Wirtschaftsvertrauen für die Eurozone. In der zweiten Wochenhälfte verschiebe sich der Fokus dann zusehends auf die Inflation mit den vorläufigen September-Inflationszahlen für Deutschland am Donnerstag und für den gesamten Euroraum am Freitag.
Weitere wichtige Daten seien der deutsche Arbeitsmarktbericht am Freitag sowie in den USA die Auftragszahlen für langlebige Wirtschaftsgüter (am Dienstag), das finale amerikanische Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal (Donnerstag) und die US-Kerninflationsdaten am Freitag. In Asien werde eine Reihe von Einkaufsmanagerindices (am Montag für Japan und am Freitag für China) Aufschluss über die dortigen Konjunkturtrends geben. (23.09.2022/ac/a/m)
|









