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Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche wird mit einer Verbesserung der deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen gerechnet, so die Analysten von Postbank Research.
Die jüngste Verabschiedung des Konjunkturpakets durch den Bundestag (am 27. September) stärke das Vertrauen in den Aufschwung in Deutschland, trotz der Besorgnis über ungelöste strukturelle Probleme und der aufgrund anhaltender Nachrichten über Entlassungen in den Unternehmen und geopolitischer Spannungen wenig verbesserten Verbraucherstimmung. Die endgültigen VPI-Zahlen der Eurozone für September würden ebenfalls diese Woche veröffentlicht. Für die Eurozone insgesamt werde sich der Verbraucherpreisindex voraussichtlich bei 2,3% gegenüber dem Vorjahr einpendeln, und die Kerninflation dürfte auf demselben Niveau bleiben. Der leichte Anstieg (von 2,2% auf 2,3%) wird weitgehend auf Basiseffekte im Energiesektor zurückzuführen sein. Die Inflation im Dienstleistungssektor sei immer noch relativ hoch, habe sich aber im Vergleich zu ihrem Durchschnitt von 4,0% im Jahr 2024 um fast 1,0 Prozentpunkt verringert. Es sei daran erinnert, dass die EZB davon ausgehe, dass die Gesamtinflation sowohl im Jahr 2026 (1,7%) als auch im Jahr 2027 (1,9%) unter die Zielmarke von 2% fallen werde. Sie gebe sich offenbar damit zufrieden, die Leitzinsen noch einige Zeit bei 2% zu halten. Den Prognosen von Postbank Research zufolge sei jedoch eine vorsorgliche Zinssenkung (auf 1,75%) in den nächsten zwölf Monaten möglich, um die Wirtschaftstätigkeit zu stützen.
Fazit: Die endgültige Verabschiedung des deutschen Steuerpakets könnte zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Stimmung führen. Die endgültige Verbraucherpreisinflation in der Eurozone für September dürfte einen leichten Anstieg aufgrund von Basiseffekten im Energiebereich bestätigen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 13.10.2025) (14.10.2025/ac/a/m)
Die jüngste Verabschiedung des Konjunkturpakets durch den Bundestag (am 27. September) stärke das Vertrauen in den Aufschwung in Deutschland, trotz der Besorgnis über ungelöste strukturelle Probleme und der aufgrund anhaltender Nachrichten über Entlassungen in den Unternehmen und geopolitischer Spannungen wenig verbesserten Verbraucherstimmung. Die endgültigen VPI-Zahlen der Eurozone für September würden ebenfalls diese Woche veröffentlicht. Für die Eurozone insgesamt werde sich der Verbraucherpreisindex voraussichtlich bei 2,3% gegenüber dem Vorjahr einpendeln, und die Kerninflation dürfte auf demselben Niveau bleiben. Der leichte Anstieg (von 2,2% auf 2,3%) wird weitgehend auf Basiseffekte im Energiesektor zurückzuführen sein. Die Inflation im Dienstleistungssektor sei immer noch relativ hoch, habe sich aber im Vergleich zu ihrem Durchschnitt von 4,0% im Jahr 2024 um fast 1,0 Prozentpunkt verringert. Es sei daran erinnert, dass die EZB davon ausgehe, dass die Gesamtinflation sowohl im Jahr 2026 (1,7%) als auch im Jahr 2027 (1,9%) unter die Zielmarke von 2% fallen werde. Sie gebe sich offenbar damit zufrieden, die Leitzinsen noch einige Zeit bei 2% zu halten. Den Prognosen von Postbank Research zufolge sei jedoch eine vorsorgliche Zinssenkung (auf 1,75%) in den nächsten zwölf Monaten möglich, um die Wirtschaftstätigkeit zu stützen.
Fazit: Die endgültige Verabschiedung des deutschen Steuerpakets könnte zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Stimmung führen. Die endgültige Verbraucherpreisinflation in der Eurozone für September dürfte einen leichten Anstieg aufgrund von Basiseffekten im Energiebereich bestätigen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 13.10.2025) (14.10.2025/ac/a/m)
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