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Wien (www.aktiencheck.de) - Die Dinge laufen für die Vereinigten Staaten weiterhin gut, dürfte das Wachstum doch im Jahr 2024 abermals stark ausfallen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Darüber hinaus zeige auch der Arbeitsmarkt noch keine Anzeichen eines unmittelbaren Einbruchs, nachdem er in den letzten Monaten mehr in Balance gefunden habe. Die Disinflation habe sich insbesondere in den Sommermonaten beschleunigt und die Inflation näher an das 2%-Ziel der Federal Reserve gebracht. In jüngster Zeit habe sich die Disinflation zwar etwas verlangsamt, aber ein Wiederaufleben der Inflation auf breiter Front scheine nach wie vor eher unwahrscheinlich. Insgesamt habe es den Anschein, als befände sich die US-Wirtschaft mitten in der seit geraumer Zeit angenommenen sanften Landung.
Doch selbst vor diesem positiven Hintergrund müssten zahlreiche Risiken berücksichtigt werden. Ein unerwartetes weiteres starkes Abkühlen des Arbeitsmarktes könnte die Wachstumsaussichten gefährden. Ebenso berge eine Verschlechterung der Inflationsdynamik das Risiko, dass die Zinsen länger hoch bleiben könnten, was sich ebenfalls negativ auf das Wachstum auswirken dürfte.
Über diese "üblichen" Risiken hinaus sorge der Sieg von Donald Trump bei den diesjährigen Präsidentschaftswahlen für besondere Unsicherheit. Es werde erwartet, dass die angekündigten Maßnahmen des Republikaners inflationäre Auswirkungen haben würden. Daher könnte die Trump-Administration weitere Aufwärtsrisiken für die Inflation mit sich bringen, wenn er seine Versprechen einhalten sollte. Die künftige Entwicklung der US-Wirtschaft hänge daher auch stark vom Ausmaß des politischen Wandels ab, der sich aus Trumps Politik ergebe. (17.12.2024/ac/a/m)
Darüber hinaus zeige auch der Arbeitsmarkt noch keine Anzeichen eines unmittelbaren Einbruchs, nachdem er in den letzten Monaten mehr in Balance gefunden habe. Die Disinflation habe sich insbesondere in den Sommermonaten beschleunigt und die Inflation näher an das 2%-Ziel der Federal Reserve gebracht. In jüngster Zeit habe sich die Disinflation zwar etwas verlangsamt, aber ein Wiederaufleben der Inflation auf breiter Front scheine nach wie vor eher unwahrscheinlich. Insgesamt habe es den Anschein, als befände sich die US-Wirtschaft mitten in der seit geraumer Zeit angenommenen sanften Landung.
Doch selbst vor diesem positiven Hintergrund müssten zahlreiche Risiken berücksichtigt werden. Ein unerwartetes weiteres starkes Abkühlen des Arbeitsmarktes könnte die Wachstumsaussichten gefährden. Ebenso berge eine Verschlechterung der Inflationsdynamik das Risiko, dass die Zinsen länger hoch bleiben könnten, was sich ebenfalls negativ auf das Wachstum auswirken dürfte.
Über diese "üblichen" Risiken hinaus sorge der Sieg von Donald Trump bei den diesjährigen Präsidentschaftswahlen für besondere Unsicherheit. Es werde erwartet, dass die angekündigten Maßnahmen des Republikaners inflationäre Auswirkungen haben würden. Daher könnte die Trump-Administration weitere Aufwärtsrisiken für die Inflation mit sich bringen, wenn er seine Versprechen einhalten sollte. Die künftige Entwicklung der US-Wirtschaft hänge daher auch stark vom Ausmaß des politischen Wandels ab, der sich aus Trumps Politik ergebe. (17.12.2024/ac/a/m)
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