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USA: Stetiger Rückgang der Wirtschaftsaktivität




29.04.25 12:25
Postbank Research

Bonn (www.aktiencheck.de) - Auf kurze Sicht wird den laufenden Zollverhandlungen weiterhin das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer gelten, so die Analysten von Postbank Research.

Je länger sie sich hinziehen würden, ohne dass ein akzeptables Ergebnis erzielt werde, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines weltweiten Konjunkturabschwungs. In dieser Woche könnten die Auswirkungen der Unsicherheit bereits sichtbar werden. Am Dienstag werde erwartet, dass der Verbrauchervertrauensindex des Conference Board auf 89 zurückgehe (von zuvor 92,9), was Befürchtungen von Inflationsdruck durch die Zölle widerspiegeln würde. Am Mittwoch könnte die vorläufige Schätzung des BIP-Wachstums für das erste Quartal einen Effekt durch Käufe in Erwartung von Zöllen zeigen, der sich bei Konsum und Importen auswirke. Am Donnerstag dürfte der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe wieder unter 50 liegen, was auf eine Schrumpfung hindeuten würde. Am Freitag werde der Arbeitsmarktbericht für April veröffentlicht. Alle Zahlen dürften auf ein sich verschlechterndes wirtschaftliches Umfeld aufgrund politischer Unsicherheit hinweisen. Daher senke Postbank Research ihre Prognosen für das BIP-Wachstum in den USA auf jeweils 1,2% bzw. 1,1% für 2025 bzw. 2026. Postbank Research heben das Inflationsziel für die Jahre 2025 und 2026 auf jeweils 3,2% an. Vor diesem Hintergrund gehe man davon aus, dass die FED im vierten Quartal mit der Senkung der Zinsen beginnen werde, die bis Ende März 2026 in drei Schritten auf 3,50-3,75% gebracht werden sollten.

Fazit: In dieser Woche würden eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten veröffentlicht, von denen die meisten einen Rückgang der Wirtschaftstätigkeit erwarten lassen würden. (Perspektiven Week up front von 28.04.2025) (29.04.2025/ac/a/m)






 
 
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