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USA: Schwächeres BIP in Q4 ebnet den Weg für eine Belebung im Jahr 2026




17.02.26 12:00
Postbank Research

Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche steht eine Reihe bedeutender US-Datenveröffentlichungen an, wobei die Erstschätzung des BIP für das 4. Quartal 2025 voraussichtlich die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, so Postbank Research.
Es werde erwartet, dass sich das Wachstum von 3,8% auf 2,9% (annualisiert, Quartalsvergleich) abschwäche - ein Hinweis auf eine geringere Dynamik bei Konsum und Staatsausgaben während des Government Shutdowns. Für das Jahr 2026 rechne Postbank Research wieder mit zunehmendem Schwung, da die Staatsausgaben anziehen, sich die Finanzkonditionen weiter lockern, fiskalische Impulse bestehen bleiben und sich die Unsicherheiten im Handel verringern würden. Die Arbeitsmarktdaten würden unterstützend bleiben: Die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft für Januar hätten ein robusteres Umfeld signalisiert, mit steigenden Neueinstellungen und sinkender Arbeitslosigkeit - ein insgesamt konsumfreundliches Bild. Im Fokus stünden in dieser Woche ebenfalls Immobilienindikatoren, darunter: NAHB-Stimmungsindex (Dienstag), Baugenehmigungen und Baubeginne (Mittwoch), Schwebende Hausverkäufe (Pending Home Sales) Neubauhausverkäufe (Freitag). Gerade für die Pending Home Sales erwarte der Konsens eine leichte Erholung: Ein monatlicher Anstieg von 0,3% werde prognostiziert (zuvor: -9,3%).Der SAAR-Index (annualisierte Rate) werde auf 78,2 geschätzt - nach 71,8 zuvor – ein Zeichen erster Stabilisierungsimpulse, da die Hypothekenzinsen allmählich nachgeben würden.

Fazit: Die US-Wirtschaft habe das Jahr 2025 auf einer etwas schwächeren Grundlage beendet, doch für 2026 zeichne sich wieder eine festere Dynamik ab, da die Ausgaben anziehen und sich die Finanzkonditionen lockern würden. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 16.02.2026) (17.02.2026/ac/a/m)






 
 
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