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USA: Reale Daten dürften die jüngste Schwäche der Vertrauensumfragen bestätigen




13.05.25 07:48
Postbank Research

Bonn (www.aktiencheck.de) - Die Auswirkungen der Zölle auf das globale Wachstum und insbesondere auf die US-Volkswirtschaft sind nach wie vor die größte Quelle der Marktunsicherheit, berichten die Analysten von Postbank Research.

Die Ankündigung eines vorläufigen Handelsabkommens mit dem Vereinigten Königreich in der vergangenen Woche mache deutlich, dass die US-Regierung gewillt sei, die derzeit hohen gegenseitigen Zölle abzubauen. Je länger die Verhandlungen dauern würden, desto länger würden allerdings die Hemmnisse für Verbrauch und Investitionen bestehen bleiben. Während sich diese Unsicherheit bisher nur in Vertrauensumfragen niedergeschlagen habe, würden wir in dieser Woche in den USA mit den April-Daten zu Einzelhandelsumsätzen und Industrieproduktion (Donnerstag) sowie einer neuen Umfrage der University of Michigan zum Verbrauchervertrauen (Freitag) erste Einblicke in die realwirtschaftlichen Entwicklungen im zweiten Quartal erhalten. In der vergangenen Woche habe der Fed-Vorsitzende Powell darauf hingewiesen, dass anhaltende Zölle auf dem derzeitigen Niveau die Fähigkeit der US-Notenbank beeinträchtigen könnten, die ihr gesetzten Ziele zu erreichen, zumal der Offenmarktausschuss weiterhin von den kommenden makroökonomischen Daten abhängig sei. Die zunehmende Unsicherheit versetze die Fed in eine abwartende Haltung – wahrscheinlich noch bis zum 4. Quartal 2025.

Die diese Woche veröffentlichten Daten sollten würden zeigen, wie die Realwirtschaft in das zweite Quartal gestartet sei. Trotz der Vertrauensumfragen könnten sich die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und zur Industrieproduktion vorerst als widerstandsfähig erweisen. (Ausgabe vom 12.05.2025) (13.05.2025/ac/a/m)






 
 
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