Erweiterte Funktionen
Bonn (www.aktiencheck.de) - Nach der Ankündigung gegenseitiger Zölle durch die USA in der vergangenen Woche richteten sich alle Augen auf die möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Obwohl natürlich noch vieles in der Schwebe ist, deuten die ersten Schätzungen unseres Chef-Anlagestrategen auf eine Auswirkung von -1 Prozentpunkt auf das US-Wirtschaftswachstum im Jahr 2025 hin, so die Analysten von Postbank Research.
Die Kern-PCE dürfte auf über 3% steigen. In dieser Woche sollten wir Gelegenheit haben, neue Wirtschaftsdaten auszuwerten, so die Analysten von Postbank Research. Im Mittelpunkt dürften dabei das NFIB-Geschäftsklima kleiner Unternehmen (Dienstag) und die Verbraucherumfrage der University of Michigan (Freitag) stehen. In Anbetracht der schwachen ISM-Zahlen für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in der vergangenen Woche werden wir wahrscheinlich bei beiden einen Abwärtstrend beobachten, so die Analysten von Postbank Research. Außerdem werde am Mittwoch das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung veröffentlicht. Es sei darauf hingewiesen, dass die Fed auf dieser Sitzung beschlossen habe, ihr Dot-Plot-Diagramm beizubehalten. Bis zum Jahresende würden zwei Zinssenkungen erwartet. Damals habe sich ein ganz anderes Bild als heute ergeben, wo die Futures derzeit Zinssenkungen von über 100 Basispunkten bis zur Dezember-Sitzung und eine erste Senkung bis zur Juni-Sitzung einpreisen würden.
Die Befürchtungen hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen der gegenseitigen Zölle würden sich noch nicht in den "harten Daten" widerspiegeln, seien aber in allen Vertrauensumfragen zu erkennen. Obwohl es noch keine Anzeichen für eine bevorstehende Rezession in den USA gebe, müsse man künftige Entwicklungen sehr genau beobachten. (Ausgabe vom 07.04.2025) (08.04.2025/ac/a/m)
Die Kern-PCE dürfte auf über 3% steigen. In dieser Woche sollten wir Gelegenheit haben, neue Wirtschaftsdaten auszuwerten, so die Analysten von Postbank Research. Im Mittelpunkt dürften dabei das NFIB-Geschäftsklima kleiner Unternehmen (Dienstag) und die Verbraucherumfrage der University of Michigan (Freitag) stehen. In Anbetracht der schwachen ISM-Zahlen für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in der vergangenen Woche werden wir wahrscheinlich bei beiden einen Abwärtstrend beobachten, so die Analysten von Postbank Research. Außerdem werde am Mittwoch das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung veröffentlicht. Es sei darauf hingewiesen, dass die Fed auf dieser Sitzung beschlossen habe, ihr Dot-Plot-Diagramm beizubehalten. Bis zum Jahresende würden zwei Zinssenkungen erwartet. Damals habe sich ein ganz anderes Bild als heute ergeben, wo die Futures derzeit Zinssenkungen von über 100 Basispunkten bis zur Dezember-Sitzung und eine erste Senkung bis zur Juni-Sitzung einpreisen würden.
Die Befürchtungen hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen der gegenseitigen Zölle würden sich noch nicht in den "harten Daten" widerspiegeln, seien aber in allen Vertrauensumfragen zu erkennen. Obwohl es noch keine Anzeichen für eine bevorstehende Rezession in den USA gebe, müsse man künftige Entwicklungen sehr genau beobachten. (Ausgabe vom 07.04.2025) (08.04.2025/ac/a/m)
|








