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UBS Group Aktie: Robuste Ergebnisentwicklung




10.07.25 19:55
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - UBS Group-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:

Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der UBS Group AG (ISIN: CH0244767585, WKN: A12DFH, Ticker-Symbol: 0UB, SIX Swiss Exchange-Symbol: UBSG) weiterhin zu kaufen.

Übernahme und Integration der Credit Suisse: Mit einem Schlag habe sich UBS des Erzrivalen entledigt und steige zur unangefochtenen Nummer 1 auf dem Schweizer Finanzplatz auf. Bis 2026 solle die Integration weitgehend abgeschlossen sein und zu Kosteneinsparungen von über USD 13 Mrd. führen. Davon habe man per Ende Q1 bereits USD 8,4 Mrd. realisiert, womit fast 65% der geplanten Kostenreduktion erreicht gewesen seien. Die Aufwands-/Ertragsquote solle durch Synergieeffekte bis 2026 von zuletzt 82% auf unter 70% gedrückt werden.

Managementfähigkeiten: Für die schwierige Aufgabe der CS-Integration habe man sich das UBS-Urgestein Sergio Ermotti zurückgeholt, der seine Fähigkeiten als CEO in den Jahren 2011 bis 2020 unter Beweis gestellt habe. Ermotti sei ein Kenner des Schweizer Finanzplatzes und unter seiner Führung solle es am ehesten gelingen, die verschiedenen Systeme, Strukturen und Kulturen der beiden Häuser zu integrieren.

Ergebnisentwicklung: Im ersten Quartal 2025 seien die Erträge im Jahresvergleich geringfügig von USD 12,7 Mrd. auf USD 12,6 Mrd. zurückgegangen. Die operativen Kosten hätten sich bei USD 10,3 Mrd. stabil gehalten. Dadurch habe sich das Aufwands-/Ertrags-Verhältnis leicht von 80,5% auf 82,2% erhöht. Die Risikokosten hätten USD 100 Mio. betragen, nachdem sie im Vorjahresquartal bei USD 106 Mio. gelegen hätten. Unter dem Strich habe UBS einen Konzerngewinn von USD 1,7 Mrd. erzielt (Q1 2024: USD 1,8 Mrd.).

Kreditqualität: Dank der relativ hohen Qualität der Schuldner:innen mit Fokus auf vermögende Kund:innen hielten sich negative konjunkturelle Auswirkungen auf das Kreditgeschäft bei UBS in Grenzen. Im Gesamtjahr 2024 hätten sich die Risikokosten auf lediglich USD 551 Mio. belaufen (2023: USD 1 Mrd.).

Kapitalausstattung und Rentabilität: Die Kernkapitalquote (CET1) habe per Ende Q1 bei formidablen 14,3% gelegen und die Leverage Ratio bei 4,4%. Beide Größen lägen somit über den eigenen Zielmarken von 14,0% bzw. 4,0%. Die Rendite auf das harte Kernkapital (RoCET1) habe auf bereinigter Basis bei 11,3% gelegen (Q1 2024: 9,9%). Damit verfüge UBS über eine außerordentlich starke Kapitalausstattung, welche einen höheren Puffer zur Abfederung von konjunkturellen Risiken, regulatorischen Anpassungen oder zur Vornahme von Ausschüttungen biete.

Kapitalrückführung: Für das abgelaufene Geschäftsjahr sei die Dividende um 29% auf USD 0,90 je Aktie erhöht worden. Für 2025 werde eine Erhöhung um 10% in Aussicht gestellt. Seit dem 1. Juli laufe ein neues Aktienrückkaufprogramm über USD 2 Mrd., welches spätestens Mitte 2027 abgeschlossen sein solle.

Kapitalzuflüsse: Die Nettoneugeldzuflüsse in den Segmenten GWM (USD 32 Mrd.) und AM (USD 7 Mrd.) im Q1 spiegelten das wiedergewonnene Vertrauen der Kund:innen nach den Turbulenzen im März 2023 wider.

UBS zeichne sich durch eine starke Marktstellung in der Beratung vermögender Kund:innen aus und werde diese dank der Credit Suisse-Übernahme noch weiter ausbauen. Im Gegensatz zu einer klassischen Fusion, wie sie in den letzten Jahren auch immer wieder diskutiert worden sei, sitze UBS im Rahmen der herbeigeführten Notlösung am längeren Ast und könne gegenüber Credit Suisse als Superior auftreten. Durch die Integration erstarke ein globaler Vermögensverwaltungsriese mit investierten Assets von über USD 6 Bio. Langfristig solle es UBS durch die CS-Übernahme gelingen, seine ohnehin schon starke Marktstellung im provisionsträchtigeren Beratungsgeschäft mit vermögenden Kund:innen noch weiter auszubauen. Die Perspektiven schätze der Analyst für dieses gut ein. Nach +4,2% (2023) sei das globale Vermögen im Jahr 2024 um 4,6% gewachsen und die Zahl der US-Dollar-Millionäre sei 2024 um 1,2% bzw. 684.000 Personen gestiegen.

Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, bestätigt daher seine KAUF-Empfehlung für die UBS Group-Aktie. Das Kursziel von CHF 32,00 (zuvor: CHF 31,00) basiere auf einem Dividend-Discount-Modell und die Zahlen auf Konsensschätzungen. (Analyse vom 10.07.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:

Offenlegungen

4. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person war in den vergangenen 12 Monaten bei der öffentlichen Emission von Finanzinstrumenten des Emittenten federführend oder mitführend (z.B. als Lead Manager oder Co-Lead Manager) tätig.

Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (10.07.2025/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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