Erweiterte Funktionen
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - TUI-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der TUI AG (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der internationale Tourismus werde in diesem Jahr neue wohl Rekordwerte erreichen. Das spiele Reiseveranstaltern wie TUI gehörig in die Karten und schlage sich auch in entsprechend positiven Kennziffern nieder. Darüber hinaus würden die Hannoveraner aus sich selbst heraus weiter wachsen wollen. Die technischen Voraussetzungen jedenfalls seien dafür gegeben.
Ein Problem für den Expansionswillen sei bislang die Technik gewesen, doch das sehe TUI-Boss Sebastian Ebel nun ausgeräumt, wie er jüngst gegenüber der FAZ gesagt habe. "Wir hatten in jedem Land unterschiedliche Plattformen, das haben wir stark vereinheitlicht", so der Konzernlenker. Man habe nun die Technik, um in Märkte einzutreten und mehr verschiedene Urlaubsprodukte anzubieten, ohne erst eine Plattform aufbauen zu müssen.
Für den schnellen Markteintritt halte Ebel Märkte wie Lateinamerika für besonders attraktiv, da in den dortigen Ländern dieselbe Sprache wie in Spanien und Portugal gesprochen werde, was die Markterschließung erleichtere. Auch in China wolle TUI mit dem Reiseangebot grundsätzlich wachsen, doch aufgrund der Sprache werde dies nicht so schnell erfolgen können, wie der CEO des im MDAX gelisteten Unternehmens weiter ausgeführt habe.
Neben der geographischen Expansion plane TUI dem FAZ-Bericht zufolge auch, das Portfolio in Sachen Urlaubsformen auszubauen. Das Wachstum werde dabei nicht nur durch die klassischen Pauschalreisen beschleunigt, sondern auch durch dynamisches Paketieren von Reisen, bei dem Flug- und Hotelangebote tagesaktuell zusammengefügt würden.
Dabei spiele laut Ebel die TUI-App eine zentrale Rolle. Der TUI-Chef habe dabei eine erhöhte Nutzungsintensität der App im Sinn. So sollten die Kunden diese zukünftig nicht nur für die Buchung für die Sommerreise nutzen, sondern auch für Kurzreisen und andere Dienstleistungen wie etwa Restaurant-Gutscheine. Sie sei schon auf 17 Millionen Smartphones installiert.
Dass TUI die Digitalisierung weiter vorantreibe, sei der strategisch richtige Weg. Damit dürfte man die Kunden (zurück-)gewinnen, die ohnehin im Internet buchen und auf eine ausgiebige persönliche Beratung keinen Wert legen würden. Das spare Kosten für das Marketing, die teils sogar höher seien als die Provisionen, die TUI an Reisebüros zahlen müsse.
Die TUI-Aktie verliere am heutigen Dienstag indes rund 1,5 Prozent auf 6,58 Euro, notiere jedoch weiterhin über dem GD200 (aktuell: 6,55 Euro).
Der MDAX-Wert verbleibt dennoch auf der Watchlist, da ein nachhaltiges (technisches) Kaufsignal bisher nicht vorhanden ist, so Carsten Kaletta. (Analyse vom 08.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.10.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der TUI AG (ISIN: DE000TUAG505, WKN: TUAG50, Ticker-Symbol: TUI1, NASDAQ OTC-Symbol: TUIFF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Der internationale Tourismus werde in diesem Jahr neue wohl Rekordwerte erreichen. Das spiele Reiseveranstaltern wie TUI gehörig in die Karten und schlage sich auch in entsprechend positiven Kennziffern nieder. Darüber hinaus würden die Hannoveraner aus sich selbst heraus weiter wachsen wollen. Die technischen Voraussetzungen jedenfalls seien dafür gegeben.
Ein Problem für den Expansionswillen sei bislang die Technik gewesen, doch das sehe TUI-Boss Sebastian Ebel nun ausgeräumt, wie er jüngst gegenüber der FAZ gesagt habe. "Wir hatten in jedem Land unterschiedliche Plattformen, das haben wir stark vereinheitlicht", so der Konzernlenker. Man habe nun die Technik, um in Märkte einzutreten und mehr verschiedene Urlaubsprodukte anzubieten, ohne erst eine Plattform aufbauen zu müssen.
Für den schnellen Markteintritt halte Ebel Märkte wie Lateinamerika für besonders attraktiv, da in den dortigen Ländern dieselbe Sprache wie in Spanien und Portugal gesprochen werde, was die Markterschließung erleichtere. Auch in China wolle TUI mit dem Reiseangebot grundsätzlich wachsen, doch aufgrund der Sprache werde dies nicht so schnell erfolgen können, wie der CEO des im MDAX gelisteten Unternehmens weiter ausgeführt habe.
Dabei spiele laut Ebel die TUI-App eine zentrale Rolle. Der TUI-Chef habe dabei eine erhöhte Nutzungsintensität der App im Sinn. So sollten die Kunden diese zukünftig nicht nur für die Buchung für die Sommerreise nutzen, sondern auch für Kurzreisen und andere Dienstleistungen wie etwa Restaurant-Gutscheine. Sie sei schon auf 17 Millionen Smartphones installiert.
Dass TUI die Digitalisierung weiter vorantreibe, sei der strategisch richtige Weg. Damit dürfte man die Kunden (zurück-)gewinnen, die ohnehin im Internet buchen und auf eine ausgiebige persönliche Beratung keinen Wert legen würden. Das spare Kosten für das Marketing, die teils sogar höher seien als die Provisionen, die TUI an Reisebüros zahlen müsse.
Die TUI-Aktie verliere am heutigen Dienstag indes rund 1,5 Prozent auf 6,58 Euro, notiere jedoch weiterhin über dem GD200 (aktuell: 6,55 Euro).
Der MDAX-Wert verbleibt dennoch auf der Watchlist, da ein nachhaltiges (technisches) Kaufsignal bisher nicht vorhanden ist, so Carsten Kaletta. (Analyse vom 08.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.10.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7,526 € | 7,156 € | 0,37 € | +5,17% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000TUAG505 | TUAG50 | 9,56 € | 6,17 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
7,54 € | +4,61% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 8,2353 $ | +14,38% | 13.04.26 |
| Xetra | 7,526 € | +5,17% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 7,548 € | +5,13% | 17.04.26 |
| Hamburg | 7,484 € | +4,09% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 7,498 € | +4,05% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 7,474 € | +4,01% | 17.04.26 |
| Hannover | 7,456 € | +2,93% | 17.04.26 |
| München | 7,168 € | -0,39% | 17.04.26 |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 27004 | TUI 2007: Erholung oder Zersc. | 18.04.26 |
| 136 | TUI rebound | 12.04.26 |
| 7 | Norddeutschland | 21.12.23 |
| 1189 | Dax-Einzelwertetrading KW 04 | 14.08.23 |
| 160 | Corona Short | 23.05.23 |








