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Rheinmetall beflügelt europäischen Verteidigungssektor




23.12.24 16:25
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Beschaffungsbehörde des Verteidigungsministeriums der Ukraine hat mit dem deutschen Rüstungsunternehmen Rheinmetall einen neuen Vertrag über die Lieferung von Artilleriemunition des Kalibers 155 mm unterzeichnet, so die Experten von XTB.

Die Aktien des Unternehmens seien heute um fast 2% gestiegen und die Lieferungen würden voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2025 beginnen; der Kauf werde vollständig aus dem ukrainischen Haushalt finanziert.

Der Wert und die Menge der Munition im Vertrag seien nicht bekannt gegeben worden. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag zwischen Rheinmetall und den ukrainischen Streitkräften habe Zehntausende verschiedener Antriebsmodule für Geschosse des Kalibers 155 mm umfasst; die Lieferungen seien für Januar 2025 geplant.

Rheinmetall habe zugesagt, in der Ukraine ein Munitionswerk zu errichten. Der Betrieb solle in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 aufgenommen werden, d. h. etwa zwei Jahre nach Baubeginn. Außerdem sollten in der Ukraine vier Fabriken für die Produktion von Fuchs-Panzerfahrzeugen errichtet werden.

Das deutsche Unternehmen habe heute mitgeteilt, dass es der Ukraine weitere 20 Schützenpanzer Marder 1A3 liefern werde; die Lieferung sei für die erste Hälfte des Jahres 2025 geplant. Der geschätzte Wert jedes einzelnen betrage ca. 15 Millionen Euro; die deutsche Regierung finanziere diesen Auftrag. Sie seien mit einem zusätzlichen Laser-Entfernungsmesser für präzises Zielen ausgestattet.

Die Gewinne kämen heute nicht nur Rheinmetall, sondern dem gesamten europäischen Verteidigungssektor zugute. Die italienischen Leonardo und die britischen BAE Systems würden Kursgewinne verzeichnen. Donald Trump habe angekündigt, dass er von den NATO-Mitgliedsländern eine Finanzierung des Rüstungssektors in Höhe von mindestens 5% des BIP erwartet. Infolgedessen gehe der Markt zu Recht davon aus, dass sich die Aufträge für viele Unternehmen in diesem Segment als wesentlich lukrativer erweisen könnten als in den Vorjahren. Die Rheinmetall-Aktie habe heute um fast 4% zugelegt, aber fast die Hälfte der heutigen Gewinne sei in der zweiten Hälfte der Sitzung wieder abgegeben worden. (23.12.2024/ac/a/m)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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