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LA Driebergen-Rijsenburg (www.aktiencheck.de) - Erneut verging eine Woche, in der dem Cocktail der wirtschaftlichen Misere neue Zutaten hinzugefügt wurden, um ihn noch schlechter schmecken zu lassen, so Hans Stegeman, Chief Investment Strategist Triodos Investment Management.
Eine Woche, in der Anleger hätten feststellen müssen, dass Blasen wirklich platzen könnten und dass Geld nicht mehr kostenlos sei. Dass die Energiepreise noch weiter zu steigen drohen würden und die Politik einräume, dass nicht alle Schmerzen gelindert werden könnten. Dass eine Rezession im Anmarsch sein könnte und wir eine Wirtschaft vorfinden würden, die sich in blinder Panik befinde. Gebe es einen Ausweg? Eines sei gesagt - die Besitzstandswahrung sei es nicht, denn sie wirke als Verstärker des Widerstands gegen eine nachhaltige Umgestaltung der Wirtschaft.
Es gebe keine offensichtliche Wirtschaftspolitik, die hier angewandt werden könne. Die Situation lasse sich nicht durch eine Ankurbelung der Ausgaben (das sei bereits geschehen), durch die Umsetzung eines Beschäftigungsprogramms (die Arbeitslosigkeit sei in den meisten Ländern historisch niedrig) oder durch eine akkommodierende Geldpolitik (sie müsse gestrafft werden) lösen. Nein, hier gehe es um die Verteilung von Verlusten. Man solle Abhilfe schaffen, indem man akzeptiere, dass man an der Börse einen Verlust erlitten habe und dass die Welt nicht mehr so aussehen werde wie vorher. Vielleicht würden die Zinsen nach 40 Jahren wirklich ansteigen. Man solle eine echte Klimapolitik akzeptieren und nicht unbegründete Hoffnungen auf eine nicht existierende Technologie. Man solle die Panik auf sich beruhen lassen und die Lage analysieren. Die Welt werde zwar nie wieder so sein wie vorher. Das mache aber nichts, denn vielleicht werde sie nur besser. Mit sauberer Luft, weniger Gesundheitsschäden durch eingeatmete Partikel, weniger schrägen Finanzblasen. Panikreaktionen hätten noch nie zu einer vernünftigen Wirtschaftspolitik geführt. Gute Analysen und Vorbereitungen hingegen schon. (07.07.2022/ac/a/m)
Eine Woche, in der Anleger hätten feststellen müssen, dass Blasen wirklich platzen könnten und dass Geld nicht mehr kostenlos sei. Dass die Energiepreise noch weiter zu steigen drohen würden und die Politik einräume, dass nicht alle Schmerzen gelindert werden könnten. Dass eine Rezession im Anmarsch sein könnte und wir eine Wirtschaft vorfinden würden, die sich in blinder Panik befinde. Gebe es einen Ausweg? Eines sei gesagt - die Besitzstandswahrung sei es nicht, denn sie wirke als Verstärker des Widerstands gegen eine nachhaltige Umgestaltung der Wirtschaft.
Es gebe keine offensichtliche Wirtschaftspolitik, die hier angewandt werden könne. Die Situation lasse sich nicht durch eine Ankurbelung der Ausgaben (das sei bereits geschehen), durch die Umsetzung eines Beschäftigungsprogramms (die Arbeitslosigkeit sei in den meisten Ländern historisch niedrig) oder durch eine akkommodierende Geldpolitik (sie müsse gestrafft werden) lösen. Nein, hier gehe es um die Verteilung von Verlusten. Man solle Abhilfe schaffen, indem man akzeptiere, dass man an der Börse einen Verlust erlitten habe und dass die Welt nicht mehr so aussehen werde wie vorher. Vielleicht würden die Zinsen nach 40 Jahren wirklich ansteigen. Man solle eine echte Klimapolitik akzeptieren und nicht unbegründete Hoffnungen auf eine nicht existierende Technologie. Man solle die Panik auf sich beruhen lassen und die Lage analysieren. Die Welt werde zwar nie wieder so sein wie vorher. Das mache aber nichts, denn vielleicht werde sie nur besser. Mit sauberer Luft, weniger Gesundheitsschäden durch eingeatmete Partikel, weniger schrägen Finanzblasen. Panikreaktionen hätten noch nie zu einer vernünftigen Wirtschaftspolitik geführt. Gute Analysen und Vorbereitungen hingegen schon. (07.07.2022/ac/a/m)
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