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Paris (www.aktiencheck.de) - Der eskalierende Konflikt zwischen dem Iran und Israel hinterlässt deutliche Spuren am Ölmarkt: Die Nordsee-Ölsorte Brent verteuerte sich zuletzt auf knapp 79 Dollar pro Fass - ein Anstieg von rund 25 Prozent gegenüber dem Stand von Ende Mai, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Allein am Tag des Beginns der Kampfhandlungen sei der Ölpreis um bis zu 13 Prozent nach oben geklettert - ein klares Signal für die zunehmende Nervosität der Märkte angesichts möglicher Versorgungsengpässe. Ähnlich habe sich der Preis für die US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) entwickelt: Von rund 60 Dollar Ende Mai sei der Preis inzwischen auf rund 73 Dollar je Fass gestiegen. Die Befürchtung wachse, dass die kriegerischen Handlungen nicht nur die iranische Produktion und den Export behindern würden, sondern dass der Iran die "Ölwaffe" einsetze und die Straße von Hormus blockiere, durch die täglich rund 20 Millionen Barrel Öl transportiert würden. Wie lange der Nahostkonflikt die Lage am Ölmarkt belaste, sei derzeit nicht seriös zu prognostizieren. Fakt sei jedoch: Die anhaltende Unsicherheit in der Region halte die Nervosität an den Märkten derzeit hoch und sorge für eine Risikoprämie im Ölpreis.
Überangebot am Weltmarkt erwartet
Die fundamentale Angebotslage am Ölmarkt signalisiere derzeit hingegen eher sinkende Notierungen. Hauptgrund sei die zunehmende Produktionsausweitung innerhalb der OPEC+. Bereits für Juli sei laut Beschluss eine spürbare Erhöhung der Fördermengen vorgesehen - der dritte Monat in Folge mit wachsendem Angebot. Sollte dieser Trend anhalten, drohe spätestens im Herbst ein signifikantes Überangebot am Weltmarkt, insbesondere wenn - wie angekündigt - weitere Fördererhöhungen umgesetzt würden. (20.06.2025/ac/a/m)
Allein am Tag des Beginns der Kampfhandlungen sei der Ölpreis um bis zu 13 Prozent nach oben geklettert - ein klares Signal für die zunehmende Nervosität der Märkte angesichts möglicher Versorgungsengpässe. Ähnlich habe sich der Preis für die US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) entwickelt: Von rund 60 Dollar Ende Mai sei der Preis inzwischen auf rund 73 Dollar je Fass gestiegen. Die Befürchtung wachse, dass die kriegerischen Handlungen nicht nur die iranische Produktion und den Export behindern würden, sondern dass der Iran die "Ölwaffe" einsetze und die Straße von Hormus blockiere, durch die täglich rund 20 Millionen Barrel Öl transportiert würden. Wie lange der Nahostkonflikt die Lage am Ölmarkt belaste, sei derzeit nicht seriös zu prognostizieren. Fakt sei jedoch: Die anhaltende Unsicherheit in der Region halte die Nervosität an den Märkten derzeit hoch und sorge für eine Risikoprämie im Ölpreis.
Überangebot am Weltmarkt erwartet
Die fundamentale Angebotslage am Ölmarkt signalisiere derzeit hingegen eher sinkende Notierungen. Hauptgrund sei die zunehmende Produktionsausweitung innerhalb der OPEC+. Bereits für Juli sei laut Beschluss eine spürbare Erhöhung der Fördermengen vorgesehen - der dritte Monat in Folge mit wachsendem Angebot. Sollte dieser Trend anhalten, drohe spätestens im Herbst ein signifikantes Überangebot am Weltmarkt, insbesondere wenn - wie angekündigt - weitere Fördererhöhungen umgesetzt würden. (20.06.2025/ac/a/m)
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