Erweiterte Funktionen
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Nynomic-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Nynomic AG (ISIN: DE000A0MSN11, WKN: A0MSN1, Ticker-Symbol: M7U) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das Jahr 2024 sei Geschichte. Die meisten heimischen Small und Mid Caps hätten ihre Underperformance gegenüber den Large Caps auch in den vergangenen Monaten fortgesetzt. Doch das könnte sich im neuen Jahr 2025 ändern: Gehe die Inflation weiter zurück und würden sich die dunklen Wolken am Konjunkturhimmel verziehen, könnten genau diese Werte aus ihrer Lethargie erwachen und ein nachhaltiges Comeback feiern. Einer dieser Titel sei Nynomic.
Als Spezialist für berührungslose Messtechnik verfüge Nynomic über eine breite Aufstellung - sowohl produktseitig als auch geografisch. Das Unternehmen habe es in den vergangenen Jahren geschafft, sich vom Komponentenanbieter zum Lösungsanbieter zu entwickeln. Dabei würden die Norddeutschen eine Reihe von Wachstumsmärkten adressieren. Der konjunkturelle Gegenwind habe die Gesellschaft in den vergangenen Monaten dennoch ausgebremst.
Die Jahresprognose 2024 habe aufgrund von Umsatzverschiebungen in das Geschäftsjahr 2025 gesenkt werden müssen. "Die im gesamten Jahresverlauf sichtbare allgemeine Zurückhaltung der Kunden in der Verbindlichkeit für die kurz- und mittelfristige Planung der Produktabrufe und neuer langfristiger Bestellungen hellte sich entgegen früheren Aussagen der Kunden zum Jahresende nicht deutlich auf", habe es in einer entsprechenden Mitteilung geheißen.
Wichtig in diesem Zusammenhang: Nynomic habe dabei dem Vernehmen nach keine wesentlichen Stornierungen von Aufträgen oder Laufzeitverlängerungen von langfristigen Rahmenverträgen erhalten. Die Umsätze aus den einerseits verzögerten Produktabrufen, aber teilweise auch budgetbezogenen Projektverschiebungen, würden sich dabei also größtenteils in das angelaufene Jahr verschieben.
Der Vorstand erwarte nun für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz zwischen 100 und 110 Millionen Euro (vorher: Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich/ Vorjahr: 118 Millionen Euro) sowie eine EBIT-Marge von rund sieben bis neun Prozent (vorher: leichte EBIT-Margenausweitung/ Vorjahr: 13,1 Prozent). Am Ende könnte so ein Gewinnrückgang auf 0,70 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,47 Euro) zu Buche stehen. Im neuen Jahr dürfte bei wieder auf 125 Millionen Euro steigenden Umsätzen unter dem Strich wieder ein Gewinn je Aktie von mehr als 1,20 Euro möglich sein. Daraus würde ein günstiges KGV von 15 resultieren. Eine detaillierte Prognose für das laufende Jahr vom Vorstand dürfte es vermutlich erst im März geben.
An der Mittelfristprognose (200 Millionen Euro Umsatz und 16 bis 19 Prozent EBIT-Marge) sei festgehalten worden. Neben dem anorganischen Wachstum könnten hier weitere Übernahmen für Impulse sorgen: Nach der letzten Übernahme der art photonics Ende 2023 seien die Verantwortlichen dem Vernehmen nach weiter auf der Suche nach passenden Zielen, die das Produktportfolio verstärken und zusätzliche Erlösbeiträge liefern würden.
Ein Blick auf den Chart zeige: Im jüngsten Kursverlauf sei bereits viel Negatives eingepreist. Die Aktie arbeite mittlerweile an einer Stabilisierung. Fakt sei aber auch: Der Vorstand müsse jetzt liefern. Das technologische Potenzial sei in jedem Fall vorhanden.
Stand heute deute nach einem vergleichsweise guten Jahresauftakt einiges auf ein Comeback der Gesellschaft hin, das sich im Laufe des Jahres in steigenden Auftragseingängen, wieder anziehenden Umsätzen und am Ende auch in einer verbesserten Profitabilität zeigen sollte. Setze sich bei den Investoren die Einschätzung durch, dass die Entwicklung im laufenden Jahr tatsächlich nur eine Wachstumsdelle gewesen sei und die operative Talsohle mit der Prognosesenkung nun wirklich durchschritten sei, dann sollte die Aktie wieder deutlich höhere Kursregionen ansteuern.
Risikobewusste Anleger können daher mit einer ersten Position auf dieses Szenario setzen, so Michael Schröder von "Der Aktionär". Die erste Zielzone warte bei 22/23 Euro. Ein Stopp im Bereich 16,50 Euro sorge für Absicherung. (Analyse vom 02.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Nynomic befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG. (02.01.2025/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Nynomic AG (ISIN: DE000A0MSN11, WKN: A0MSN1, Ticker-Symbol: M7U) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das Jahr 2024 sei Geschichte. Die meisten heimischen Small und Mid Caps hätten ihre Underperformance gegenüber den Large Caps auch in den vergangenen Monaten fortgesetzt. Doch das könnte sich im neuen Jahr 2025 ändern: Gehe die Inflation weiter zurück und würden sich die dunklen Wolken am Konjunkturhimmel verziehen, könnten genau diese Werte aus ihrer Lethargie erwachen und ein nachhaltiges Comeback feiern. Einer dieser Titel sei Nynomic.
Als Spezialist für berührungslose Messtechnik verfüge Nynomic über eine breite Aufstellung - sowohl produktseitig als auch geografisch. Das Unternehmen habe es in den vergangenen Jahren geschafft, sich vom Komponentenanbieter zum Lösungsanbieter zu entwickeln. Dabei würden die Norddeutschen eine Reihe von Wachstumsmärkten adressieren. Der konjunkturelle Gegenwind habe die Gesellschaft in den vergangenen Monaten dennoch ausgebremst.
Die Jahresprognose 2024 habe aufgrund von Umsatzverschiebungen in das Geschäftsjahr 2025 gesenkt werden müssen. "Die im gesamten Jahresverlauf sichtbare allgemeine Zurückhaltung der Kunden in der Verbindlichkeit für die kurz- und mittelfristige Planung der Produktabrufe und neuer langfristiger Bestellungen hellte sich entgegen früheren Aussagen der Kunden zum Jahresende nicht deutlich auf", habe es in einer entsprechenden Mitteilung geheißen.
Wichtig in diesem Zusammenhang: Nynomic habe dabei dem Vernehmen nach keine wesentlichen Stornierungen von Aufträgen oder Laufzeitverlängerungen von langfristigen Rahmenverträgen erhalten. Die Umsätze aus den einerseits verzögerten Produktabrufen, aber teilweise auch budgetbezogenen Projektverschiebungen, würden sich dabei also größtenteils in das angelaufene Jahr verschieben.
An der Mittelfristprognose (200 Millionen Euro Umsatz und 16 bis 19 Prozent EBIT-Marge) sei festgehalten worden. Neben dem anorganischen Wachstum könnten hier weitere Übernahmen für Impulse sorgen: Nach der letzten Übernahme der art photonics Ende 2023 seien die Verantwortlichen dem Vernehmen nach weiter auf der Suche nach passenden Zielen, die das Produktportfolio verstärken und zusätzliche Erlösbeiträge liefern würden.
Ein Blick auf den Chart zeige: Im jüngsten Kursverlauf sei bereits viel Negatives eingepreist. Die Aktie arbeite mittlerweile an einer Stabilisierung. Fakt sei aber auch: Der Vorstand müsse jetzt liefern. Das technologische Potenzial sei in jedem Fall vorhanden.
Stand heute deute nach einem vergleichsweise guten Jahresauftakt einiges auf ein Comeback der Gesellschaft hin, das sich im Laufe des Jahres in steigenden Auftragseingängen, wieder anziehenden Umsätzen und am Ende auch in einer verbesserten Profitabilität zeigen sollte. Setze sich bei den Investoren die Einschätzung durch, dass die Entwicklung im laufenden Jahr tatsächlich nur eine Wachstumsdelle gewesen sei und die operative Talsohle mit der Prognosesenkung nun wirklich durchschritten sei, dann sollte die Aktie wieder deutlich höhere Kursregionen ansteuern.
Risikobewusste Anleger können daher mit einer ersten Position auf dieses Szenario setzen, so Michael Schröder von "Der Aktionär". Die erste Zielzone warte bei 22/23 Euro. Ein Stopp im Bereich 16,50 Euro sorge für Absicherung. (Analyse vom 02.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Nynomic befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG. (02.01.2025/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 17,75 € | 16,00 € | 1,75 € | +10,94% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0MSN11 | A0MSN1 | 17,80 € | 8,22 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
17,60 € | +8,31% | 16.04.26 |
| Xetra | 17,75 € | +10,94% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 17,70 € | +10,28% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 17,45 € | +7,72% | 16.04.26 |
| Hamburg | 16,30 € | +4,49% | 16.04.26 |
| München | 16,30 € | +2,84% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 16,30 € | +2,19% | 16.04.26 |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 255 | NYNOMIC AG | 16.04.26 |
| 900 | M.u.t AG ..........aus Wedel . | 02.11.21 |
| 8 | Nynomic AG - Auf zur neuen . | 26.06.19 |
| 9 | Lösung füt M-U-T. | 29.10.13 |
| 1 | Dringend!! Bericht anschauen | 09.12.12 |








