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Westerburg (aktiencheck.de AG) - Lithium gilt als das leichteste Metall der Erde und könnte schon in den nächsten Jahren zu den am stärksten nachgefragten Rohstoffen werden.
Bereits heute ist der Rohstoff für die Elektronik-Branche unverzichtbar, denn in fast jedem Akku sei der Rohstoff verarbeitet. Ob Mobiltelefon, Laptop, Smartphone, Tablet-PC, alle sind auf leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien angewiesen.
Sollten sich in den nächsten Jahren die Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf dem Fahrzeugmarkt durchsetzen, könnte der Rohstoff schnell knapp werden. Nach Angaben von Meridian International Research werden pro Jahr aktuell etwa 93.000 Tonnen Lithium gefördert. Die erschließbaren Reserven schätzt das Researchhaus auf 4 Mio. Tonnen. Ihren Berechnungen nach sollen im Jahr 2015 die für E-Autos verfügbaren Lithium-Vorräte gerade für 1,5 Mio. Motoren reichen. Daher scheint der Rohstoff bald knapp zu werden.
Auch die Experten von Boston Consulting blasen in ein ähnliches Rohr. Sie erwarten bis 2020 eine Verdreifachung des Marktes für Lithium-Ionen-Batterien auf dann rund 25 Mrd. US-Dollar. Dabei dürfte der größte Treiber die Automobilindustrie sein.
Gleicht damit der Lithium-Markt einer Gelddruckmaschine? Wohl kaum und Anleger brauchen bei der Titelauswahl ein gutes Händchen. Dies wird auch durch den Rohstoffexperten Edward R. Anderson, Vorstandschef der TRU Group in Toronto, bestätigt. Wie einem Artikel der Zeitschrift "Zeit Online" vom 24. August 2010 zu entnehmen ist, hätten sich seinen Angaben nach 60 bis 70 Unternehmen in den vergangenen zwei bis drei Jahren auf den Lithiummarkt vorgewagt. Nur wenige schafften es aber, sich durchzusetzen. Anderson hält ein jährliches Wachstum des Marktes von etwa sieben Prozent in den kommenden zehn Jahren für wahrscheinlich. Dennoch ist er zurückhaltend bei einer Prognose über die Entwicklung der Preise. Für die nähere Zukunft rechnet er, genau wie der US-Geologe Jaskula, mit einem Überangebot von Lithium, weil derzeit mehr abgebaut werde als überhaupt verarbeitet werden könne.
Lithium könnte zwar in den nächsten Jahren zu einem Boom-Markt avancieren, bis sich jedoch ein etablierter Markt gebildet hat, könnte es noch eine Weile dauern. Aber bekanntlich wird ja an der Börse nicht die Gegenwart sondern die Zukunft gehandelt. (03.03.2011/ac/e/mb)
Disclaimer
Diese Publikation wurde durch einen Redakteur der aktiencheck.de AG, erstellt. Die hierin geäußerten Ansichten stellen ausschließlich die Ansichten des Redakteurs und der aktiencheck.de AG dar. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen können ohne vorherige Ankündigung jederzeit geändert werden.
Diese Publikation stellt nur die persönliche Meinung des Redakteurs dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.
Diese Publikation stellt kein Verkaufsangebot für Wertpapiere dar und ist nicht Teil eines solchen und keine Aufforderung für ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren und ist nicht in diesem Sinne auszulegen; noch darf sie oder ein Teil davon als Grundlage für einen verbindlichen Vertrag, welcher Art auch immer, dienen oder in einem solchen Zusammenhang als verlässlich herangezogen werden. Eine Entscheidung im Zusammenhang mit einem voraussichtlichen Verkaufsangebot für Wertpapiere von der sollte ausschließlich auf der Grundlage von Informationen in Prospekten oder Angebotsrundschreiben getroffen werden, die in Zusammenhang mit einem solchen Angeboten herausgegeben werden.
Die Verfasser dieser Publikation stützen sich auf als zuverlässig und genau geltende Quellen und haben die größtmögliche Sorgfalt darauf verwandt, sicherzustellen, dass die verwendeten Fakten und dargestellten Meinungen angemessen und zutreffend sind. Gleichwohl sind die in diesem Dokument enthaltenen Informationen von der aktiencheck.de AG nicht gesondert geprüft worden, daher übernimmt die aktiencheck.de AG für die Angemessenheit, Genauigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen sowie für übersetzungsfehler keine Haftung oder Gewährleistung - weder ausdrücklich noch stillschweigend. Für unvollständige oder falsch wiedergegebene Meldungen sowie für redaktionelle Versehen in Form von Schreibfehlern, übersetzungsfehlern, falschen Kursangaben o.ä. wird ebenfalls keine Haftung übernommen. Wir übernehmen auch keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die angedeuteten Kursziele erreicht werden. Die aktiencheck.de AG übernimmt keine Haftung für Schäden, die auf Grund der Nutzung dieses Dokumentes oder seines Inhaltes oder auf andere Weise in diesem Zusammenhang entstehen. Wir geben zu bedenken, dass Investments in Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
Diese Dokumentation ist Ihnen lediglich zur Information zugegangen. Sie darf zu keinem Zweck vollständig oder teilweise nachgedruckt, vervielfältigt, veröffentlicht oder an andere Personen weitergegeben werden.
Bereits heute ist der Rohstoff für die Elektronik-Branche unverzichtbar, denn in fast jedem Akku sei der Rohstoff verarbeitet. Ob Mobiltelefon, Laptop, Smartphone, Tablet-PC, alle sind auf leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien angewiesen.
Auch die Experten von Boston Consulting blasen in ein ähnliches Rohr. Sie erwarten bis 2020 eine Verdreifachung des Marktes für Lithium-Ionen-Batterien auf dann rund 25 Mrd. US-Dollar. Dabei dürfte der größte Treiber die Automobilindustrie sein.
Gleicht damit der Lithium-Markt einer Gelddruckmaschine? Wohl kaum und Anleger brauchen bei der Titelauswahl ein gutes Händchen. Dies wird auch durch den Rohstoffexperten Edward R. Anderson, Vorstandschef der TRU Group in Toronto, bestätigt. Wie einem Artikel der Zeitschrift "Zeit Online" vom 24. August 2010 zu entnehmen ist, hätten sich seinen Angaben nach 60 bis 70 Unternehmen in den vergangenen zwei bis drei Jahren auf den Lithiummarkt vorgewagt. Nur wenige schafften es aber, sich durchzusetzen. Anderson hält ein jährliches Wachstum des Marktes von etwa sieben Prozent in den kommenden zehn Jahren für wahrscheinlich. Dennoch ist er zurückhaltend bei einer Prognose über die Entwicklung der Preise. Für die nähere Zukunft rechnet er, genau wie der US-Geologe Jaskula, mit einem Überangebot von Lithium, weil derzeit mehr abgebaut werde als überhaupt verarbeitet werden könne.
Lithium könnte zwar in den nächsten Jahren zu einem Boom-Markt avancieren, bis sich jedoch ein etablierter Markt gebildet hat, könnte es noch eine Weile dauern. Aber bekanntlich wird ja an der Börse nicht die Gegenwart sondern die Zukunft gehandelt. (03.03.2011/ac/e/mb)
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Diese Publikation stellt nur die persönliche Meinung des Redakteurs dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.
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