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Wien (www.aktiencheck.de) - Die Börsen in Europa gingen am gestrigen Dienstag mit Zugewinnen aus dem Handel, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Sektorseitig hätten sich - bezogen auf den marktbreiten STOXX Europe 600 - fast alle Branchen im Plus gezeigt. Schwächer dagegen habe der Energiesektor abgeschnitten, der im Aggregat 1,6% verloren habe. Hintergrund sei die Sorge vor einem Öl-Überangebot durch die weitere Rücknahme von Produktionskürzungen durch die OPEC+. Deren Sitzung finde am Sonntag statt und Berichten zufolge solle die Ausweitung der Produktion um weitere 137.000 Fass pro Tag beschlossen werden. Die Inflationsdaten hätten die alles in allem gute Stimmung an den Börsen nicht zu beeinträchtigen vermocht. In Deutschland sei nämlich die Teuerung im September höher ausgefallen als erwartet. Gegenüber dem Vorjahr sei der Verbraucherpreisindex um 2,4% gestiegen. Im Schnitt hätten Ökonomen einen Anstieg von lediglich 2,2% erwartet. Im August habe die Teuerung nur 2,1% betragen. In Frankreich seien die Preise im Jahresvergleich mit 1,1% etwas weniger stark angestiegen als erwartet (+1,3%), in Italien dagegen etwas stärker (+1,3% vs. +1,2%). Summa summarum hätten die Daten keinen guten Nährboden für Zinssenkungen geschaffen.
In den USA seien die wichtigsten Leitindices schlussendlich mit Zugewinnen aus dem Handel gegangen. Der mit Standardwerten bestückte Dow-Jones-Index habe um 0,2% zugelegt, der marktbreite S&P 500 um 0,4% und der technologielastige NASDAQ 100 um 0,3%. Der Haushaltsstreit im Kongress habe nicht fristgerecht beigelegt werden können. Als eine der ersten Folgen des Shutdowns könnte der Arbeitsmarktbericht nicht wie geplant am Freitag veröffentlicht werden. Dieser sei aber ein wichtiger Gradmesser für die Geldpolitik der US-Notenbank FED.
An den Rohstoffmärkten hätten sich die Ölpreise vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden steigenden Angebots schwächer gezeigt. Weiter aufwärts sei es dagegen mit dem Goldpreis gegangen. In großen Schritten nähere sich der Unzenpreis der nächsten Zwischenhürde von USD 3.900. Kurzfristig begünstige die Aussicht auf einen "Shutdown" der Bundesverwaltung in den USA den Preisauftrieb sicherlich. Längerfristig würden weiterhin die strukturellen Faktoren wie Zinssenkungen (FED), eine zähe Inflation und nicht zuletzt die regen Notenbankkäufe unterstützen. Bitcoin stehe heute Morgen bei rund USD 115.000.
Die Börsen in Asien würden sich heute Morgen uneinheitlich zeigen. Während sich Japan schwächer zeige, würden die Börsen in China und Südkorea mit Aufschlägen notieren. (01.10.2025/ac/a/m)
Sektorseitig hätten sich - bezogen auf den marktbreiten STOXX Europe 600 - fast alle Branchen im Plus gezeigt. Schwächer dagegen habe der Energiesektor abgeschnitten, der im Aggregat 1,6% verloren habe. Hintergrund sei die Sorge vor einem Öl-Überangebot durch die weitere Rücknahme von Produktionskürzungen durch die OPEC+. Deren Sitzung finde am Sonntag statt und Berichten zufolge solle die Ausweitung der Produktion um weitere 137.000 Fass pro Tag beschlossen werden. Die Inflationsdaten hätten die alles in allem gute Stimmung an den Börsen nicht zu beeinträchtigen vermocht. In Deutschland sei nämlich die Teuerung im September höher ausgefallen als erwartet. Gegenüber dem Vorjahr sei der Verbraucherpreisindex um 2,4% gestiegen. Im Schnitt hätten Ökonomen einen Anstieg von lediglich 2,2% erwartet. Im August habe die Teuerung nur 2,1% betragen. In Frankreich seien die Preise im Jahresvergleich mit 1,1% etwas weniger stark angestiegen als erwartet (+1,3%), in Italien dagegen etwas stärker (+1,3% vs. +1,2%). Summa summarum hätten die Daten keinen guten Nährboden für Zinssenkungen geschaffen.
An den Rohstoffmärkten hätten sich die Ölpreise vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden steigenden Angebots schwächer gezeigt. Weiter aufwärts sei es dagegen mit dem Goldpreis gegangen. In großen Schritten nähere sich der Unzenpreis der nächsten Zwischenhürde von USD 3.900. Kurzfristig begünstige die Aussicht auf einen "Shutdown" der Bundesverwaltung in den USA den Preisauftrieb sicherlich. Längerfristig würden weiterhin die strukturellen Faktoren wie Zinssenkungen (FED), eine zähe Inflation und nicht zuletzt die regen Notenbankkäufe unterstützen. Bitcoin stehe heute Morgen bei rund USD 115.000.
Die Börsen in Asien würden sich heute Morgen uneinheitlich zeigen. Während sich Japan schwächer zeige, würden die Börsen in China und Südkorea mit Aufschlägen notieren. (01.10.2025/ac/a/m)
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