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Wien (www.aktiencheck.de) - Der Wochenschluss verlief an Europas Börsen lange Zeit verhalten, doch ein in Summe guter Start der US-Großbanken in die Berichtssaison hat die Stimmung am späten Freitagnachmittag aufgeheitert und für ein mehr als nur versöhnliches Ende gesorgt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Der DAX habe somit gegenüber dem Donnerstag um 0,85% zugelegt, der EURO STOXX 50 um 0,68% und der österreichische ATX immerhin um 0,29%.
In den USA habe die Wall Street eine starke Handelswoche mit einer regelrechten Rally am Freitag beendet, da solide Bankgewinne den Anlegern einen Schuss Zuversicht gegeben hätten, während die Wirtschaftsdaten die Wahrscheinlichkeit von mindestens einer weiteren Zinssenkung durch die FED vor Jahresende zementiert hätten. Alle drei bedeutenden US-Aktienindices hätten im Lauf des Tages zugelegt, wobei der S&P 500 und der Dow Jones Industrials sogar neue Rekordschlussstände hätten erklimmen können. Damit hätten sie - wie auch die NASDAQ - die fünften wöchentlichen Zugewinne in Folge beendet.
Mit den Quartalsberichten von JPMorgan Chase, Wells Fargo und BlackRock sei die Berichtsaison in den USA sehr vielversprechend gestartet. Alle drei hätten die Erwartungen übertroffen, auch wenn die Gewinne und Umsätze etwas unterhalb der Vorjahreswerte gelegen hätten. Dies habe dem Bankensektor Auftrieb gegeben, der, gemessen am S&P Bankenindex, am Freitag um 4,2% zugelegt habe. Zu den weiteren Outperformern der Freitag-Sitzung hätten auch Industrie-, Transport- und Nebenwerte gehört. Letztere hätten etwa den Russell 2000 Index um 2,1% nach oben getrieben.
An der Wirtschaftsfront habe ein Bericht des Arbeitsministeriums, aus dem hervorgegangen sei, dass die Erzeugerpreise im September unverändert geblieben seien, für ein höheres Maß an Gewissheit gesorgt, dass die Inflation nach dem unerwartet starken Anstieg des Verbraucherpreisindex am Donnerstag nicht wieder anziehe. Die Daten vom Freitag hätten wenig dazu beigetragen, die Markterwartungen hinsichtlich einer Senkung des FED-Funds-Zielsatzes um 25 Basispunkte zum Abschluss der nächsten FED-Sitzung im November zu
widerlegen.
Der Anleihemarkt bleibe am heutigen Montag wegen des Columbus Day geschlossen. Aktien würden aber gehandelt.
Am Rohstoffmarkt sei die jüngste Ölpreis-Rally vorerst zum Erliegen gekommen. Ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent koste per heute Früh "nur mehr" gut USD 78. Am Donnerstag hätten die durch Hurrikan "Milton" angezogene Benzinnachfrage in Florida sowie die Angst vor einer Eskalation der Spannungen im Nahen Osten die Preise noch um mehr als drei Prozent nach oben getrieben. Seit Monatsbeginn habe sich Öl um mehr als zehn Prozent verteuert. Gold habe hingegen seine Zugewinne vom Ende der Vorwoche weiter ausbauen können und notiere derzeit bei etwa USD 2.660 je Feinunze. Ebenso habe die Krypto-"Währung" Bitcoin über das Wochenende kräftig zugelegt und handele aktuell bei USD 64.000.
Die asiatischen Börsen würden sich heute Morgen gemischt zeigen, aber mit positivem Grundton. Während sich Hongkongs Aktienindices von dem neuen chinesischen Konjunkturpaket relativ unbeeindruckt zeigen würden (bisher seien keine konkreten Details zum Paket bekannt), würden jene in Festland-China mehr oder weniger kräftig zulegen. Auch die Indices in Südkorea und Indien lägen klar im Plus. In Japan finde wegen eines Feiertags kein Handel statt. In Sachen US-Unternehmensberichtssaison für das abgelaufene dritte Quartal gehe es erst morgen wieder munter weiter. Auch Konjunkturindikatoren seien heute noch Mangelware. (14.10.2024/ac/a/m)
Der DAX habe somit gegenüber dem Donnerstag um 0,85% zugelegt, der EURO STOXX 50 um 0,68% und der österreichische ATX immerhin um 0,29%.
In den USA habe die Wall Street eine starke Handelswoche mit einer regelrechten Rally am Freitag beendet, da solide Bankgewinne den Anlegern einen Schuss Zuversicht gegeben hätten, während die Wirtschaftsdaten die Wahrscheinlichkeit von mindestens einer weiteren Zinssenkung durch die FED vor Jahresende zementiert hätten. Alle drei bedeutenden US-Aktienindices hätten im Lauf des Tages zugelegt, wobei der S&P 500 und der Dow Jones Industrials sogar neue Rekordschlussstände hätten erklimmen können. Damit hätten sie - wie auch die NASDAQ - die fünften wöchentlichen Zugewinne in Folge beendet.
An der Wirtschaftsfront habe ein Bericht des Arbeitsministeriums, aus dem hervorgegangen sei, dass die Erzeugerpreise im September unverändert geblieben seien, für ein höheres Maß an Gewissheit gesorgt, dass die Inflation nach dem unerwartet starken Anstieg des Verbraucherpreisindex am Donnerstag nicht wieder anziehe. Die Daten vom Freitag hätten wenig dazu beigetragen, die Markterwartungen hinsichtlich einer Senkung des FED-Funds-Zielsatzes um 25 Basispunkte zum Abschluss der nächsten FED-Sitzung im November zu
widerlegen.
Der Anleihemarkt bleibe am heutigen Montag wegen des Columbus Day geschlossen. Aktien würden aber gehandelt.
Am Rohstoffmarkt sei die jüngste Ölpreis-Rally vorerst zum Erliegen gekommen. Ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent koste per heute Früh "nur mehr" gut USD 78. Am Donnerstag hätten die durch Hurrikan "Milton" angezogene Benzinnachfrage in Florida sowie die Angst vor einer Eskalation der Spannungen im Nahen Osten die Preise noch um mehr als drei Prozent nach oben getrieben. Seit Monatsbeginn habe sich Öl um mehr als zehn Prozent verteuert. Gold habe hingegen seine Zugewinne vom Ende der Vorwoche weiter ausbauen können und notiere derzeit bei etwa USD 2.660 je Feinunze. Ebenso habe die Krypto-"Währung" Bitcoin über das Wochenende kräftig zugelegt und handele aktuell bei USD 64.000.
Die asiatischen Börsen würden sich heute Morgen gemischt zeigen, aber mit positivem Grundton. Während sich Hongkongs Aktienindices von dem neuen chinesischen Konjunkturpaket relativ unbeeindruckt zeigen würden (bisher seien keine konkreten Details zum Paket bekannt), würden jene in Festland-China mehr oder weniger kräftig zulegen. Auch die Indices in Südkorea und Indien lägen klar im Plus. In Japan finde wegen eines Feiertags kein Handel statt. In Sachen US-Unternehmensberichtssaison für das abgelaufene dritte Quartal gehe es erst morgen wieder munter weiter. Auch Konjunkturindikatoren seien heute noch Mangelware. (14.10.2024/ac/a/m)
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