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Wien (www.aktiencheck.de) - An den Börsen in Europa ging es am gestrigen Mittwoch aufwärts, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Über weite Strecken schien gestern jedoch Zurückhaltung angesagt zu sein. Grund hierfür dürfte die EZB-Zinssitzung nächste Woche sein. Die RBI-Analysten würden davon ausgehen, dass die EZB die Leitzinsen heuer noch zweimal um jeweils 25 Basispunkte senken werde. Sektorenseitig hätten hier - bezogen auf den EURO STOXX 50 - die Technologie- und Industrietitel mit einem Plus von jeweils 0,9% die Gewinnerliste angeführt. Die rote Laterne habe der Energiesektor innegehalten, der kursmäßig auf der Stelle getreten sei. Hier hätten die neuerlich fallenden Ölpreise belastet.
In den USA sei gestern um 20 Uhr unserer Zeit das Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung veröffentlicht worden. Demnach habe sich eine knappe Mehrheit der Währungshüter für weitere zwei Zinssenkungen ausgesprochen. Die wichtigsten US-Leitindices seien daraufhin mit Zugewinnen aus dem Handel gegangen. Der mit Standardwerten bestückte Dow Jones sei um rund 1% gestiegen, der marktbreite S&P 500 habe um 0,7% zugelegt und der technologielastige NASDAQ 100 um 0,8%. Zehnjährige US-Staatsanleihen würden nach Zugewinnen von rund fünf Basispunkten weiterhin klar über der 4%-Schwelle rentieren.
Die Börsen in Asien würden sich heute Morgen fester zeigen. Zur Ankurbelung der chinesischen Wirtschaft sollten am Samstag auf einer Pressekonferenz konkrete Maßnahmen angekündigt werden. Die chinesische Notenbank PBOC lege zudem ein CNY 500 Mrd. schweres Anleihekaufprogramm auf. Datenseitig stünden heute in den USA die Verbraucherpreise für den Monat September im Fokus.
An den Rohstoffmärkten ei es gestern mit den Ölpreisen abwärts gegangen. Die US-Rohöllagerbestände seien letzte Woche um 5,8 Mio. auf 422,7 Mio. Fass gestiegen und damit stärker als erwartet. Analysten hätten mit einem Plus von lediglich 2 Mio. Fass gerechnet. Tags zuvor habe die Möglichkeit eines Waffenstillstandes zwischen Israel und der Hisbollah die Notierungen auf Talfahrt geschickt. Der Hurrikan Milton dürfte dagegen die Preise tendenziell höher treiben. Gold und Bitcoin würden sich aktuell wenig verändert zeigen und bei gut USD 2.610 je Unze bzw. knapp unter USD 61.000 notieren. (10.10.2024/ac/a/m)
Über weite Strecken schien gestern jedoch Zurückhaltung angesagt zu sein. Grund hierfür dürfte die EZB-Zinssitzung nächste Woche sein. Die RBI-Analysten würden davon ausgehen, dass die EZB die Leitzinsen heuer noch zweimal um jeweils 25 Basispunkte senken werde. Sektorenseitig hätten hier - bezogen auf den EURO STOXX 50 - die Technologie- und Industrietitel mit einem Plus von jeweils 0,9% die Gewinnerliste angeführt. Die rote Laterne habe der Energiesektor innegehalten, der kursmäßig auf der Stelle getreten sei. Hier hätten die neuerlich fallenden Ölpreise belastet.
Die Börsen in Asien würden sich heute Morgen fester zeigen. Zur Ankurbelung der chinesischen Wirtschaft sollten am Samstag auf einer Pressekonferenz konkrete Maßnahmen angekündigt werden. Die chinesische Notenbank PBOC lege zudem ein CNY 500 Mrd. schweres Anleihekaufprogramm auf. Datenseitig stünden heute in den USA die Verbraucherpreise für den Monat September im Fokus.
An den Rohstoffmärkten ei es gestern mit den Ölpreisen abwärts gegangen. Die US-Rohöllagerbestände seien letzte Woche um 5,8 Mio. auf 422,7 Mio. Fass gestiegen und damit stärker als erwartet. Analysten hätten mit einem Plus von lediglich 2 Mio. Fass gerechnet. Tags zuvor habe die Möglichkeit eines Waffenstillstandes zwischen Israel und der Hisbollah die Notierungen auf Talfahrt geschickt. Der Hurrikan Milton dürfte dagegen die Preise tendenziell höher treiben. Gold und Bitcoin würden sich aktuell wenig verändert zeigen und bei gut USD 2.610 je Unze bzw. knapp unter USD 61.000 notieren. (10.10.2024/ac/a/m)
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