Erweiterte Funktionen
Bonn (www.aktiencheck.de) - In dieser Woche wird es wenige Wirtschaftsdaten aus dem Vereinigten Königreich geben, so die Analysten von Postbank Research.
Am Montag würden die vorläufigen Daten des S&P Global UK EMI veröffentlicht und am Dienstag erhalte man Daten von der Confederation of British Industry (CBI): Gesamtaufträge, Verkaufspreise und Einzelhandelsumsätze. Diese Daten würden sich auf Juni beziehen und danach bewertet werden, ob sie die jüngsten Hinweise auf eine nachlassende Wachstumsdynamik im 2. Quartal bestätigen. Obwohl sich die USA und das Vereinigte Königreich auf ein Handelsabkommen geeinigt hätten, das dem britischen Automobil- und Luftfahrtsektor eine gewisse Erleichterung bringen dürfte, werde der hemmende Einfluss der US-Zölle die Exporte wahrscheinlich dämpfen, da die Abgabe in Höhe von 10% weitgehend bestehen bleibe. Auf der Importseite könnte der jüngste weltweite Anstieg der Ölpreise die Wirtschaftstätigkeit sowie die Außenhandelsposition belasten (das Vereinigte Königreich sei Nettoimporteur von Rohöl und Erdölprodukten). Die BoE habe ihre Leitzinsen in der vergangenen Woche nicht gesenkt. Allerdings sei die Wahrscheinlichkeit, mit der der Markt von einer Zinssenkung im August ausgehe, in den letzten Wochen auf 74% gestiegen.
Fazit: Trotz der hartnäckigen Inflationsraten und des weiteren Inflationsdrucks durch die steigenden Ölpreise hätten sich die Erwartungen der Märkte hinsichtlich einer Zinssenkung im August aufgrund des abschwächenden Arbeitsmarktes und eines langsameren Wirtschaftswachstums erhöht. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 23.06.2025) (24.06.2025/ac/a/m)
Am Montag würden die vorläufigen Daten des S&P Global UK EMI veröffentlicht und am Dienstag erhalte man Daten von der Confederation of British Industry (CBI): Gesamtaufträge, Verkaufspreise und Einzelhandelsumsätze. Diese Daten würden sich auf Juni beziehen und danach bewertet werden, ob sie die jüngsten Hinweise auf eine nachlassende Wachstumsdynamik im 2. Quartal bestätigen. Obwohl sich die USA und das Vereinigte Königreich auf ein Handelsabkommen geeinigt hätten, das dem britischen Automobil- und Luftfahrtsektor eine gewisse Erleichterung bringen dürfte, werde der hemmende Einfluss der US-Zölle die Exporte wahrscheinlich dämpfen, da die Abgabe in Höhe von 10% weitgehend bestehen bleibe. Auf der Importseite könnte der jüngste weltweite Anstieg der Ölpreise die Wirtschaftstätigkeit sowie die Außenhandelsposition belasten (das Vereinigte Königreich sei Nettoimporteur von Rohöl und Erdölprodukten). Die BoE habe ihre Leitzinsen in der vergangenen Woche nicht gesenkt. Allerdings sei die Wahrscheinlichkeit, mit der der Markt von einer Zinssenkung im August ausgehe, in den letzten Wochen auf 74% gestiegen.
Fazit: Trotz der hartnäckigen Inflationsraten und des weiteren Inflationsdrucks durch die steigenden Ölpreise hätten sich die Erwartungen der Märkte hinsichtlich einer Zinssenkung im August aufgrund des abschwächenden Arbeitsmarktes und eines langsameren Wirtschaftswachstums erhöht. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 23.06.2025) (24.06.2025/ac/a/m)
|









