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Wien (www.aktiencheck.de) - Dank einer starken Freitagsperformance schaffte es der breite globale Aktienmarkt doch noch mit einem satten Wochenplus aus dem Handel zu gehen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Die PCE-Daten vom Vortag hätten positiv nachgewirkt und auch die am Freitag mehrheitlich schwächer ausgefallenen US-Konjunkturdaten für die Anlegerschaft die Wahrscheinlichkeit auf Zinssenkungen erhöht. Dies habe im Einklang mit sinkenden US-Staatsanleiherenditen die Aktienbörsen abermals deutlich nach oben gehievt. Die Rally sei dabei auf breiten Beinen gestanden und habe sich auch in der zweiten Reihe bei den Small und Mid Caps widergespiegelt. Tonangebend sei allerdings abermals das Technologie-Segment gewesen. Vor allem die KI-Profiteure hätten erneut zugelegt und sowohl dem NASDAQ 100 (ISIN: US6311011026, WKN: A0AE1X) als auch dem S&P 500 (ISIN: US78378X107, WKN: A0AET0) zu einem erneuten Allzeithoch verholfen. Selbiges gelte auch für den prestigeträchtigen Philadelphia Semiconductor Index, welcher die Entwicklung des US-Chipsegments abbilde.
Die neue Handelswoche sei datenreich und bereits heute stehe mit dem Sentix der erste Eurozonen-Stimmungsindikator für März auf dem Programm. Die RBI-Analysten würden eine Verbesserung auf -12,1 Punkte (Vormonat: -12,9 Punkte) erwarten. Abseits dessen stünden diese Woche mit den Einkaufsmanagerindices noch diverse Konjunkturvorlaufindikatoren auf der Agenda, welche ebenso wie die Notenbanksitzung der EZB mit großem Interesse verfolgt werden dürften. Darüber hinaus werde auch eine weitere Schätzung zum Eurozonen-BIP im vierten Quartal 2023 erscheinen. Zur Erinnerung: Die initiale Schätzung des BIP-Wachstums habe auf eine Stagnation im Vergleich zum Vorquartal hingewiesen, eine technische Rezession im zweiten Halbjahr habe somit vermieden werden können. Gegeben bereits verfügbarer revidierter nationaler Daten würden die RBI-Analysten eine Bestätigung der initialen Schätzung für realistisch halten. Dies würde in der Gesamtbetrachtung auf einen eher verhaltenen Start der Eurozone in das Jahr 2024 hindeuten.
Auf der Unternehmensseite nähere sich die Berichtssaison mit einem Auszählungsgrad von mehr als 97% in den USA ihrem Ende zu. In Europa hingegen seien wir noch deutlich weniger weit fortgeschritten, sodass uns noch das eine oder andere Schwergewicht bevorstehe. Das Gros des dieswöchigen Zahlenreigens sei dabei für die Wochenmitte zu erwarten.
In Asien seien die Aktienmärkte heute mehrheitlich mit Abgaben in die neue Handelswoche gestartet. An den Rohstoffmärkten sei es für die Ölpreise weiter nach oben gegangen. Das Barrel der Nordsee-Sorte Brent koste mittlerweile wieder mehr als USD 83,00. Es sei dabei vor allem die geringe Aussicht auf das Zustandekommen eines Waffenstillstandes im Gaza-Streifen gewesen, welche die Preise getrieben habe. Auch der Goldpreis habe kräftig zugelegt und seinen größten absoluten Preisanstieg in diesem Jahr verbucht. Vergleichsweise unspektakulär sei der Handel seit Freitag hingegen beim vermeintlichen digitalen Gold Bitcoin verlaufen. Die digitale Leitwährung scheine bei USD 60.000 gut gestützt und habe zuletzt wieder die Marke von USD 63.000 attackiert.
NVIDIA (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) habe die Rally fortgesetzt und mit einem Plus von 4% erstmals eine Marktkapitalisierung von über USD 2 Billionen erreicht.
Mit der New York Community Bancorp (ISIN: US6494451031, WKN: 889375, Ticker-Symbol: QC1, NYSE-Symbol: NYCB) komme eine weitere US-Regionalbank ins Straucheln. Die Aktie habe beinahe 24% verloren, nachdem beträchtliche Mängel bei internen Kontrollmechanismen aufgedeckt worden und Abschreibungen in der Höhe von USD 2,4 Mrd. notwendig seien.
Trotz deutlicher Zuwächse hinsichtlich Gewinn und Umsatz insbesondere im Schlussquartal 2023 zeige man sich bei Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) weiterhin unzufrieden über die niedrige Rentabilität, speziell bei der Kernmarke. Der diesbezügliche Ausblick habe zudem nicht den Geschmack der Aktionären getroffen. Die Aktie habe um rund 5% nachgegeben. (04.03.2024/ac/a/m)
Die PCE-Daten vom Vortag hätten positiv nachgewirkt und auch die am Freitag mehrheitlich schwächer ausgefallenen US-Konjunkturdaten für die Anlegerschaft die Wahrscheinlichkeit auf Zinssenkungen erhöht. Dies habe im Einklang mit sinkenden US-Staatsanleiherenditen die Aktienbörsen abermals deutlich nach oben gehievt. Die Rally sei dabei auf breiten Beinen gestanden und habe sich auch in der zweiten Reihe bei den Small und Mid Caps widergespiegelt. Tonangebend sei allerdings abermals das Technologie-Segment gewesen. Vor allem die KI-Profiteure hätten erneut zugelegt und sowohl dem NASDAQ 100 (ISIN: US6311011026, WKN: A0AE1X) als auch dem S&P 500 (ISIN: US78378X107, WKN: A0AET0) zu einem erneuten Allzeithoch verholfen. Selbiges gelte auch für den prestigeträchtigen Philadelphia Semiconductor Index, welcher die Entwicklung des US-Chipsegments abbilde.
Die neue Handelswoche sei datenreich und bereits heute stehe mit dem Sentix der erste Eurozonen-Stimmungsindikator für März auf dem Programm. Die RBI-Analysten würden eine Verbesserung auf -12,1 Punkte (Vormonat: -12,9 Punkte) erwarten. Abseits dessen stünden diese Woche mit den Einkaufsmanagerindices noch diverse Konjunkturvorlaufindikatoren auf der Agenda, welche ebenso wie die Notenbanksitzung der EZB mit großem Interesse verfolgt werden dürften. Darüber hinaus werde auch eine weitere Schätzung zum Eurozonen-BIP im vierten Quartal 2023 erscheinen. Zur Erinnerung: Die initiale Schätzung des BIP-Wachstums habe auf eine Stagnation im Vergleich zum Vorquartal hingewiesen, eine technische Rezession im zweiten Halbjahr habe somit vermieden werden können. Gegeben bereits verfügbarer revidierter nationaler Daten würden die RBI-Analysten eine Bestätigung der initialen Schätzung für realistisch halten. Dies würde in der Gesamtbetrachtung auf einen eher verhaltenen Start der Eurozone in das Jahr 2024 hindeuten.
In Asien seien die Aktienmärkte heute mehrheitlich mit Abgaben in die neue Handelswoche gestartet. An den Rohstoffmärkten sei es für die Ölpreise weiter nach oben gegangen. Das Barrel der Nordsee-Sorte Brent koste mittlerweile wieder mehr als USD 83,00. Es sei dabei vor allem die geringe Aussicht auf das Zustandekommen eines Waffenstillstandes im Gaza-Streifen gewesen, welche die Preise getrieben habe. Auch der Goldpreis habe kräftig zugelegt und seinen größten absoluten Preisanstieg in diesem Jahr verbucht. Vergleichsweise unspektakulär sei der Handel seit Freitag hingegen beim vermeintlichen digitalen Gold Bitcoin verlaufen. Die digitale Leitwährung scheine bei USD 60.000 gut gestützt und habe zuletzt wieder die Marke von USD 63.000 attackiert.
NVIDIA (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) habe die Rally fortgesetzt und mit einem Plus von 4% erstmals eine Marktkapitalisierung von über USD 2 Billionen erreicht.
Mit der New York Community Bancorp (ISIN: US6494451031, WKN: 889375, Ticker-Symbol: QC1, NYSE-Symbol: NYCB) komme eine weitere US-Regionalbank ins Straucheln. Die Aktie habe beinahe 24% verloren, nachdem beträchtliche Mängel bei internen Kontrollmechanismen aufgedeckt worden und Abschreibungen in der Höhe von USD 2,4 Mrd. notwendig seien.
Trotz deutlicher Zuwächse hinsichtlich Gewinn und Umsatz insbesondere im Schlussquartal 2023 zeige man sich bei Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) weiterhin unzufrieden über die niedrige Rentabilität, speziell bei der Kernmarke. Der diesbezügliche Ausblick habe zudem nicht den Geschmack der Aktionären getroffen. Die Aktie habe um rund 5% nachgegeben. (04.03.2024/ac/a/m)
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