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Eurozone dürfte nur knapp an einer rezession vorbeischrammen




12.05.23 14:11
Merck Finck

München (www.aktiencheck.de) - Kommende Woche wird am Dienstag das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone für das erste Quartal 2023 veröffentlicht, so Robert Greil, CFA, Chefstratege und Leiter Investment & Client Solutions, Merck Finck a Quintet Private Bank.

"Die Wirtschaftsleistung dürfte im Euroraum im Startquartal 2023 im Vorjahresvergleich um gut ein Prozent gewachsen sein - im Vergleich zum vierten Quartal 2022 sich aber kaum verändert haben", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck erwarte, dass die Eurozone in diesem Jahr zwar knapp an einer Rezession vorbei schrammen werde. Allerdings ordne Greil auch ein: "Die sich im Zuge voraussichtlich weiterer EZB-Leitzinsanhebungen zunehmend verschlechternden Finanzierungsbedingungen werden die Konjunktur im zweiten Halbjahr spürbar bremsen."

In den USA stünden diese Woche die Einzelhandelsumsätze sowie die Industrieproduktion im April auf der Agenda, beides am Dienstag. In der Eurozone werde am Montag zudem die Industrieproduktion für März veröffentlicht. Am Mittwoch würden die finalen April-Inflationszahlen folgen. In Deutschland publiziere das ZEW-Institut am Mittwoch die von ihr bei Finanzexperten erhobenen Konjunkturerwartungen im Mai. Am Freitag runde die deutsche Erzeugerpreisinflation im April die Woche ab.

Auch in China würden am Mittwoch die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion für den April erscheinen. Am selben Tag folge in Japan das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal. In Großbritannien stehe am Freitag das GfK-Verbrauchervertrauen für diesen Monat auf der Datenagenda. (12.05.2023/ac/a/m)






 
 
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