Erweiterte Funktionen
Bonn (www.aktiencheck.de) - Die derzeitige Unsicherheit über die künftige Entwicklung der US-Handelszölle zeigt sich in dem gemischten Bild, das die auf kurzfristigen Umfragen basierenden Daten ergeben, berichten die Analysten von Postbank Research.
In der vergangenen Woche hätten die Einkaufsmanagerindizes gezeigt, dass die Wirtschaftstätigkeit im April nur geringfügig zugenommen habe. Die marginale Expansion im Dienstleistungssektor habe einen – wenn auch langsameren – Rückgang im Verarbeitenden Gewerbe ausgeglichen. Der morgen veröffentlichte ZEW-Index dürfte Aufschluss über die Stimmung der Anleger hinsichtlich der Aussichten für die europäische Volkswirtschaft geben. Im Gegensatz zu den weichen Daten seien die realen Wirtschaftsdaten widerstandsfähig geblieben. Das BIP-Wachstum habe auch zu Beginn des Jahres 2025 die Prognosen übertroffen. Die Flash-Schätzung für Q1 2025 habe ein unerwartetes Wachstum von 0,4 % gegenüber dem Vorquartal ergeben. Die zweite Schätzung, die am Donnerstag erwartet werde, dürfte Aufschluss über die Ursachen des BIP-Anstiegs geben, der jedoch wahrscheinlich durch höhere Nettoexporte in Erwartung von US-Zöllen verursacht worden sei. Am Donnerstag würden auch die europäischen Arbeitsmarktdaten für Q1 2025 und die Industrieproduktion für März veröffentlicht, die im Februar um 1,1 % gegenüber dem Vormonat gestiegen seien. Ein weiterer Anstieg im März sei nicht auszuschließen, da in Erwartung der Zölle möglicherweise Exporte vorgezogen worden seien. Die europäischen Handelsbilanzdaten für März (Freitag) könnten Aufschluss über die aktuellen Verzerrungen der Handelsaktivitäten aufgrund der Zölle geben.
Die harten Daten dürften die Widerstandsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaft vor den Handelseskalationen zeigen. Die derzeitige Ungewissheit könnte die Konjunktur in den nächsten Monaten bremsen, aber eine stärkere fiskalische Expansion könnte das Wachstum im weiteren Verlauf des Jahres durchaus ankurbeln. (Ausgabe vom 12.05.2025) (13.05.2025/ac/a/m)
In der vergangenen Woche hätten die Einkaufsmanagerindizes gezeigt, dass die Wirtschaftstätigkeit im April nur geringfügig zugenommen habe. Die marginale Expansion im Dienstleistungssektor habe einen – wenn auch langsameren – Rückgang im Verarbeitenden Gewerbe ausgeglichen. Der morgen veröffentlichte ZEW-Index dürfte Aufschluss über die Stimmung der Anleger hinsichtlich der Aussichten für die europäische Volkswirtschaft geben. Im Gegensatz zu den weichen Daten seien die realen Wirtschaftsdaten widerstandsfähig geblieben. Das BIP-Wachstum habe auch zu Beginn des Jahres 2025 die Prognosen übertroffen. Die Flash-Schätzung für Q1 2025 habe ein unerwartetes Wachstum von 0,4 % gegenüber dem Vorquartal ergeben. Die zweite Schätzung, die am Donnerstag erwartet werde, dürfte Aufschluss über die Ursachen des BIP-Anstiegs geben, der jedoch wahrscheinlich durch höhere Nettoexporte in Erwartung von US-Zöllen verursacht worden sei. Am Donnerstag würden auch die europäischen Arbeitsmarktdaten für Q1 2025 und die Industrieproduktion für März veröffentlicht, die im Februar um 1,1 % gegenüber dem Vormonat gestiegen seien. Ein weiterer Anstieg im März sei nicht auszuschließen, da in Erwartung der Zölle möglicherweise Exporte vorgezogen worden seien. Die europäischen Handelsbilanzdaten für März (Freitag) könnten Aufschluss über die aktuellen Verzerrungen der Handelsaktivitäten aufgrund der Zölle geben.
Die harten Daten dürften die Widerstandsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaft vor den Handelseskalationen zeigen. Die derzeitige Ungewissheit könnte die Konjunktur in den nächsten Monaten bremsen, aber eine stärkere fiskalische Expansion könnte das Wachstum im weiteren Verlauf des Jahres durchaus ankurbeln. (Ausgabe vom 12.05.2025) (13.05.2025/ac/a/m)
|








